Archiv für den Monat August 2009

Da freut sich das Bowler-Herz…

Temperaturen über 30-°C. Es war keine Wolke am Himmel zu sehen und auch die Luft bewegte sich nur mit minimaler Geschwindigkeit.

Es war- 17:00Uhr und ich machte mich nach Feierabend auf dem Weg nach Soest zum allwöchentlichen Bowlingtraining.
Ich habe mich mit Klaus aus Rietberg zum Training im RedBowl Soest verabredet. Meinen letzten Highscore spielte ich auf seiner Hausbahn (RedBowl Oelde) und somit hoffte ich schon, dass sein Besuch ein guter Grund wäre, mal wieder einen guten Abend mit guten Scores zu erleben. Im Laufe des Abends gesellte sich Daniel aus Hamm noch hinzu und brachte auf seiner Bahn das Öl zum rotieren.

Die Temperatur in der Halle war auch wieder einmal jenseits der Wohlfühlmarke und die wenigen Ventilatoren rotierten mit maximaler Geschwindigkeit, um wenigstens etwas Luft in Bewegung zu versetzen. Viel hat es nicht geholfen, aber es war besser als gar nichts.

Die ersten Spiele verliefen noch etwas träge. Angefangen mit einer 130, 158 und 156. Nichts berühmtes, aber man muss die Bahn natürlich ersteinmal richtig einschätzen und sich auf die Gegebenheiten einstellen. Danach lief es richtig gut und es folgten 205, 155 und 213 Punkte. Wobei das 213’er-Spiel im ersten Frame mit einer 01 begann. Keine Ahnung, was mich da geritten hat, aber irgendwie hatte der Ball den Drang einmal links und einmal rechts in die Rinne abzubiegen. Nach einem innerlichen Einspruch meinerseits klappte es mit der Konzentration wieder besser und so fielen in dem Spiel insgesamt sieben Strikes.
Die nächsten drei Spiele waren wieder eher unspektakulär mit 162, 187 und 140 Punkten. Die fehlende Konstanz ist noch mein Hauptproblem. Mal fallen reihenweise Strikes und dann klappt mal wieder gar nichts. Nach diesem kleinen Zwischentief erholte sich die Sitation aber mit einem neuen Highscore und 226 Punkten. Zwei Punkte mehr, als mein letzten Topspiel am 19.7. in Oelde. Das erste Frame blieb leider offen und hat mich so sicher 9 Punkte gekostet. Aber gut… ich verlange ja keine Wunder. Regelmäßige kleine Schritte reichen mir völlig.
Und wie es immer so ist, fällt man nach einen Topspiel auch gerne mal wieder in ein tiefes Loch und so war das darauf folgende Spiel mit einer 128 das schlechteste des Abends. Es folgten dann noch 160 und 166 Punkte und nach diesen 13 Spielen war es mit der Kraft und Konzentration dann auch vorbei.

Es fielen an diesem Abend 2186 Pins in 13 Spielen. Macht einen Schnitt von 168,15. Es waren insgesamt 142 Würfe und 58 davon waren ein Strike (40,85%)-  Drei Spiele über 200 Punkte und ein neues Serienhoch (3er: 573, 4er: 735, 5er: 928, 6er: 1083). So macht Bowling richtig Spaß und ich hoffe, dass auch meine Mescheder-Teamkollegen mit den neuen Hammer Bällen ordentliche Punkte in die Scorelisten schreiben. 🙂

Stadtaffen in Arnsberg

Was haben wir auf diesen Tag gewartet.
Seit etlichen Monaten lagen die Eintrittskarten schon in der Schublade und wir alle warteten nur auf diesen einen Tag, den 14. August 2009.

Peter Fox live in Arnsberg-Herdringen am Jagdschloss.
Dort, wo knapp ein Jahr zuvor schon die Fantastischen Vier erfolgreich bewiesen haben, dass man auch im Sauerland hervorragende Konzerte spielen kann. Nur damals war das Wetter weitaus schlechter. Es regnete bis kurz vor dem Auftritt der vier Stuttgarter. War eher typisch für’s Sauerland.

Beim Auftritt von- Peter Fox war es anders. Die Sonne schien und nur wenige Wolken verdunkelten hin und wieder die Sonne für wenige Augenblicke. Dazu gab noch angenehme Temperaturen, die bis in den Abend hinein eine Jacke oder Pulli überflüssig machten. Einzig die vielen Wespen störten anfangs ein wenig. Als die Bässe dann aus den Boxen schallten, verschwanden sie wieder sehr schnell.

Von vielen Bekannten, Freunden und Kollegen wusste ich, dass sie das Konzert ebenfalls besuchen wollten. Und so traf man hier und dort auch auf bekannte Gesichter. Bei insgesamt 20.000 Besuchern war es aber gar nicht so leicht, bewusst Freunde oder Kollegen wiederzufinden. Und so sah man überall Leute mit Handy am Ohr, die versuchten, andere Besucher irgendwo auf dem großen Gelände wiederzufinden. Uns ging es dabei nicht anders. 🙂

Das Konzert selbst war einfach nur gut. Auch wenn es uns viel zu kurz vorkam.
Um kurz nach 20Uhr startete Miss Platnum als Opener. Meinen Nerv traf sie nicht so ganz, dennoch genossen wir zusammen die Stimmung.
Nach ca. 40 Minuten verschwand sie wieder von der Bühne und überließ den Roadies das Feld, die die Bühne für den Hauptact vorbereiteten.
Es war etwa 21:10Uhr, als Peter Fox dann endlich die Bühne betrat. Das Publikum wurde zuvor schon leicht unruhig, weil sich nach den Umbauten lange Zeit gar nichts mehr auf der Bühne tat. Aber das war schnell vergessen, als Peter Fox dann doch endlich live und in Farbe zu sehen war.

„Danke, dass wir Ihren Rasen verwüsten dürfen. Es ist mir ein Fest!“ – rief Peter Fox zu Beginn des Konzerts dem Freiherren von Fürstenberg zu.

Von seinem Album „Stadtaffe“ spielte er so gut wie allte Titel und dazu noch einige, die er vormals mit Seeed veröffentlichte.
Ein tolle Liveshow mit ordentlichen Bässen zusammen mit einer ordentlichen Lightshow inkl. einer großen Videowand im Hintergrund der Bühne, auf der uns ein übergroßer Gorilla mit grünleuchtenden Augen anstarrte.
Dazu noch Herren von „Cold Steel“, die mit ihren Trommeln für Stimmung sorgten. Als Backroundsängerin fand man dann auch Miss Platnum am Bühnenrand wieder.
Alles in allem in wirklich tolles Konzert vor einer nicht alltäglichen Kulisse.
Nach etwa 80 Minuten und einer Zugang verschwand Peter Fox wieder hinter der Bühne und unser Abend klang mit der CD „Stadtaffe“ im Autoradio aus, als wir im großen Durcheinander auf dem Parkplatz auf eine Möglichkeit zur Rückfahrt warteten.

Mehr davon!

Asbecker Stausee in Balve-Eisborn

Es ist schon eine Weile her, dass ich dort war. Aber gerade laufen mir die Fotos von damals über den Weg und erinnern mich an diese herrliche Location.

Die Rede ist vom Steinbruch Asbeck in der Nähe von Eisborn im Märkischen Kreis.
Im vergangenen Jahr war ich im Rahmen einer kleinen Geocaching-Tour dort und staunte über die türkise Färbung des Wassers, welches sich im Streinbruch angesammelt hat.
Der Steinbruch dient auch heute noch dem Kalkabbau. Tagsüber sieht man Bagger und schwere LKW über das Gelände fahren, die bei trockenem Wetter eine Menge Staub aufwirbeln.
Jährlich werden dort ca. 3 Mio. Tonnen Kalk abgebaut und veredelt.


Dieser Ort ist auf jeden Fall einen Abstecher wert. Vom Ort Eisborn aus, kann man den Steinbruch bequem zu Fuß erreichen und hat einen wunderbaren Ausblick auf den See und die nähere Umgebung.

Meine kleine Fotoserie des Steinbruchs:
http://www.flickr.com/photos/schwenke/sets/72157604893176271/

Weitere Informationen zum Steinbruch in Eisborn: www.mineralienatlas.de

Viel Lärm um nichts….

Da überschlugen sich in den vergangenen Wochen die Medienberichte über Michael Schumachers Rückkehr zur aktiven Formel 1 und heute erfahren wir, dass daraus nun doch nichts wird, weil sein damaliger Motorradunfall wohl größere Probleme macht, als vermutet.

Und dabei wurde in den letzten Tagen und Wochen so viel Staub aufgewirbelt. So z. B. die Diskussionen, ob Schumacher im aktuellen Ferrari trainieren darf oder nicht. Alle Rennställe wurden dazu befragt. Frank Williams war einer der ersten, der sich dagegen aussprach. Da wurde wild spekuliert und diskutiert.
Das alles hätte man sich sparen können. Vielleicht haben die ersten Trainings und Tests auch ergeben, dass Michael Schumacher nicht mehr an die Leistung heran kommt, die er damals so zuverlässig auf die Piste brachte und man sich nun nicht blamieren möchte.

Wer weiss…. Fakt ist aber, dass Michael Schumacher in Zukunft wohl nie wieder ein Formel1-Rennen als Fahrer bestreiten wird. Außerdem wäre es doch mehr als merkwürdig, wenn er später nochmals auf die selbe Idee kommen würde.

Wir lassen uns einfach mal überraschen.

Der neue Ball und die Schuhe sind da….

Mein Bowling-Equipment hat nun ersteinmal eine gewisse Vollständigkeit angenommen.
Nicht ganz reibungslos, aber letztlich doch zu meiner Zufriedenheit erreichten mich im Juli die letzten Lieferungen, um meine Bowling-Ausstattung zu vervollständigen.

Anfang Juli kamen die Schuhe.
Nachdem ich mich eingehend über die verschiedenen Hersteller und Modelle erkundigt habe und meine Wahl feststand, suchte ich nach dem günstigsten Händler und fand diesen bei Ebay. Klick – Klick – Klick und 3..2..1 meins. Man kennt das ja. Und so klingelte nach wenigen Tagen der freundliche DHL-Fahrer und überreichte mir einen Schuhkarton. Die Freude über die schnelle Lieferung war aber leider nur von kurzer Dauer, denn im Karton befanden sich die falschen Schuhe. Anderes Modell, andere Farben und somit nicht das, was ich bestellt habe. Also Kontaktaufnahme mit dem Lieferanten und Anfrage nach Austausch. Die Schuhe hätte ich gegen einen gewissen Rabbatt auch gern behalten, aber die angebotenen fünf Euro waren mir da doch etwas zu wenig. Somit packte ich die Schuhe wieder ordnungsgemäß ein und schickte sie zurück. Kurz darauf erreichte mich die Neulieferung und damit auch die richtigen Schuhe. Die Versandkosten meinerseits für die Rücksendung wurden mir schnell und problemlos erstattet. Alles war gut….

Nach dem Sommerurlaub und einem Geburtstagsgeschenk in Form eines Zwei-Ball-Rollers wollte ich natürlich auch noch den schon länger von mir gewünschten Spareball erwerben. Auch dieser war nach eingehender Prüfung schnell ausgemacht und im Internet fand ich dann auch einen Lieferanten, der den Ball zu einem sehr günstigen Preis anbot.
Also, Bestellung aufgegeben und auf die Lieferung gewartet. Schneller als gedacht überreichte mir der DPD-Fahrer den Karton. Aber… Es war schon der richtige Ball in der richtigen Farbe. Auch das Gewicht war passend. Dafür zeigte mir der Ball einige unschöne Schrammen auf seiner Oberfläche. Ja Mensch, kann denn nicht mal eine Lieferung ohne Probleme ablaufen?
Den Lieferanten rief ich sofort an und erzählte ihm von dem Schaden. Tja, Murphy sei Dank, es war der letzte Ball dieser Serie. Er könne mir nur einen alternativen Ball zusenden, der aber teurer wird. Zähneknirschend verhandelte ich mit ihm einen geeigneten Rabbatt und freundete mich mit den Rillen an.

Am vergangenen Freitag fand ich mich dann mit Frau und Familie im RedBowl in Soest ein, damit man mir dort die passenden Löcher in den Ball bohren möge. ProShopper Lothar zögerte nicht lange und kurze Zeit später konnte ich meinen neuen Spareball fertig in den Händen halten. Die Schrammen konnte Lothar leider nicht beseitigen, aber durch den Einsatz von Schleifpapier konnte er die scharfen Kannten der Schrammen entfernen. Bei einem Spareball letztlich auch nicht so entscheidend. Ich kann damit leben und Schrammen kommen im Laufe der Zeit so oder so hinzu.

Somit ist mein Bowling-Equipment nun vollständig. Bälle, Tasche, Schuhe, und- Reiniger. Mehr brauch ich nicht. Dazu noch eine Handgelenkstütze, die ich seit einigen Wochen nicht mehr benötige, die aber dennoch ihren festen Platz in der Tasche hat.

Jetzt fehlen nur noch die guten Ergebnisse. Und die kommen nach und nach auch dazu. Meinen bisherigen Highscore von 215 konnte ich Mitte Juli nochmals um 9 Punkte auf 224 erhöhen. Es geht also alles seinen Weg in die richtige Richtung. Nächster Halt: Das perfekte Spiel. 😉