Archiv für den Monat Oktober 2009

Geocaching in der Großstadt…

Der letzte Urlaub vor Weihnachten wartete darauf vernichtet zu werden.
Was liegt während dieser Zeit näher, als einmal einen ganzen Tag lang einem meiner dem Lieblingshobby, dem- Geocaching, nachzugehen?
So ergab es sich, dass ich mit Tuppersuchfreund Timwif morgens um 8:20Uhr den Zug in Richtung Dortmund bestieg, um dort die ein oder andere Dose zu finden.
Gesagt getan… Und so kamen wir nach etwa einer Stunde am Dortmunder Hauptbahnhof an.
Insgesamt 24 Caches haben wir uns tags zuvor auf die To-Do-Liste gepackt und so ging es- direkt am Zielbahnhof mit der Suche nach der ersten Dose los. Unsere Tour führte uns vom Bahnhof über einige Geocaches am Rande der Innenstadt zum Westfalenpark, welcher zum Schwerpunkt unserer Aktivitäten werden sollte.
Der Park war zu dieser Zeit nur wenig besucht. Es waren vielmehr Mitarbeiter des Parks unterwegs, die sich um die Grünanlagen kümmerten und überall Sträucher zurückschnitten und allgemein Ordnung in das Gelände brachten.
Die Suche nach den Caches führte uns einmal komplett durch den gesamten Park. Für mich war es der erste Besuch im Westfalen Park und ich war positiv überascht.- Leider ist das Vegetation zu dieser Zeit schon wieder auf dem Rückzug, aber ich denke, dass ich im kommenden Frühjahr sicher noch einmal hier her komme, wenn es grüner und bunter ist.
Auch der Fernmeldeturm „Florian Turm“ war Teil unserer Runde. Nach der Zahlung von 1,70 Euro bestieg ich den Aufzug und kam wenig später auf der Aussichtsplattform in knapp 142m an. Dort bot sich mir ein toller Rundblick auf Dortmund un die nähere und weitere Umgebung. Die Fernsicht war recht gut und so konnte ich auch etliche Fotos schießen.
Der Besuch des Parks hat sich auf jeden Fall gelohnt. Den Eintrittspreis von 2Euro habe ich gerne bezahlt, da man im Park direkt merkt, dass das Geld hier gut genutzt wird.

Nach etwa 8 Stunden und mehr als 15km Fußweg kamen wir wieder am Bahnhof an. Von den 24 geplanten Caches haben wir 16 wirklich gefunden. Einige wenige haben wir nicht finden können, da es entweder nicht möglich war, ungestört zu suchen oder weil die Dose letztlich nicht zu finden war.

Fazit:
In Ballungszentren merkt man sehr schnell, ob sich jemand wirklich Gedanken über ein Versteck gemacht hat oder ob es nur- darum ging, einen Cache selbst zu verstecken, egal wo und wie. Wir haben einige wirklich gute und schöne Ideen vorgefunden, wie auch eher langweilige oder unüberlegte Orte. Geblieben ist auf jeden Fall die Erkentnis, dass man in unseren sauerländischen Gefilden weitaus mehr Ruhe zum Suchen der kleinen Plastikdosen hat, als in einer größeren Stadt, wie Dortmund, wo immer irgendjemand um die Ecke geschlichen und man nie wirklich ungestört ist.
Es hat auf jeden Fall viel Spaß gemacht und am Abend war ich dann froh, die Beine hoch zu legen.

Ich hab’s wieder getan…

Bereits am 28. Mai 2007 schrieb ich einen Blogbeitrag mit einer ähnlichen Überschrift.
„Ich hab’s getan…“

Damals gestand ich öffentlich, dass ich meinen neuen Rechner mit Windows Vista installierte. Im Laufe der Zeit stellte sich dies als Fehler heraus und ich wandte mich wieder dem Windows XP zu. Ein Schritt zurück, den ich bis heute nicht ansatzweise bereue. Windows XP ist einfach das bessere Betriebssystem verglichen mit Vista. Was Windows 7 angeht, so warte ich noch entsprechende Erfahrungswerte im alltäglichen Umgang ab.

Nun, heute vermelde ich öffentlich, dass ich wieder etwas getan habe, von dem ich vor einiger Zeit noch sagte, dass es wohl so schnell nicht vorkommen wird.
Vor sieben Monaten schrieb ich, dass ich mich mit dem Firefox bislang nicht wirklich anfreunden konnte und dass dieser nicht auf einen meiner PCs installiert wird.
Es war also soweit… Der Firefox 3.5 gelangte durch mein Zutun auf die Festplatte meines Systems und ich schreibe gerade auch damit diese Zeilen.

Was war der Grund für diesen Sinneswandel?

Naja, also in sieben Monaten kann ja schon so einiges geschehen und man kann in einer solchen Zeitspanne auch mal seine Meinung ändern. Beeinflusst wurde ich durch einen sehr detaillierten Testbericht in der letzten Ausgabe der c’t, in dem es um die aktuellen Browser ging. Internet Explorer, Safari, Chrome, Opera und eben dieser Firefox.
Der Test ergab ganz klar, dass der Internet Explorer 8-  weit abgeschlagen am Ende des Testfelds liegt. Es gibt einfach zu viele Dinge, die dieser Browser von Hause aus nicht kann. Kaum eine Disziplin, die er nicht als letzter und somit schlechtester beendet hat.
Dieser Bericht war für mich mit ausschlaggebend, mich mit dem FF3.5 auseinander zu setzen. In verschiedenen virtuellen Systemen habe ich den Browser nun schon installiert und getestet. War für mich anfangs die schlechte Qualität der Textdarstellung der Hauptgrund zur Ablehnung, so weiß ich heute, dass die Funktion ClearType zum Kantenglätten von Textobjekten innerhalb Windows XP auch im Firefox ihre Wirkung zeigt und Texte ordentlich darstellt.

Jetzt habe ich bereits die ersten GreaseMonkey-Scripte in den Firefox integriert und freunde mich bereits mit deren Funktionen an. Hier zeigt der Firefox klar seine Stärken. Denn wer hat schon großartig Möglichkeiten gefunden, den Internet Explorer so weit anzupassen, ohne teures Geld für irgendwelche Add-ons auszugeben?

Ich werde diesem Browser eine wirkliche Chance einräumen, wobei ich mir wirklich vorstellen kann, dass dieser zukünftig jede meiner Installationen zieren wird.

Schade nur, dass der Firefox in Unternehmens-Netzwerken so gut wie keine Chance haben wird, da er nicht-  so ohne Weiteres auf Gruppenrichtlinien hört und daher manuell eingerichtet werden muss. Aber vielleicht ergibt es ja in absehbarer Zeit auch dafür eine praktikable Lösung?!

Das lief ja wie geschmiert…

Und das im wahrsten Sinne des Wortes.
Heute abend war wieder Ligatraining im Bowlingcenter RedBowl Soest.

Um 18Uhr traf ich in der Halle ein und traf direkt auf Daniel, Lothar und Marcel, die sich hier und dort in der Halle beschäftigten. Marcel spielte mal wieder die Ölfräse und lies seinen Ball auf der Bahn rotieren. Sein Mentor, Trainer und Vater saß dahinter und beobachtete das Treiben. Daniel bohrte sich im Proshop mal wieder neues Material auf die Hand.

Ich bezog die letzte Bahn des RedBowl- – Bahn 14. Laut Lothar frisch geölt mit der Oelder-Ölmaschine und dem Oelder-Ölbild. Das dortige Ölbild hat mir bei einem meiner letzten Highscores schon geholfen und so war ich guter Dinge, dass es an diesem Abend auch wieder ordentlich laufen würde. Hauptsache ich bekomme die Spielkonsolen-Technik wieder vollständig aus dem Kopf, die in den letzten Wochen ja dafür sorgte, dass ich nur noch jenseits von Gut und Böse spielte. Aber für die Technik hatte ich ja die beste Trainigshilfe in Form von Lothar und Daniel in meiner Nähe.

Zum warm werden ging es mit Spielen zwsichen 144 und 187 Punkten los. Ein guter Anfang und auch die Technik passte wieder. Aufgrund der für den Monat Oktober doch recht ungewöhnlich warmen Temperaturen kam ich schon schnell ins Schwitzen. Ich konnte mich aber dennoch recht gut konzentrieren, da es in der Halle auch insgesamt ziemlich ruhig war. Kein Kindergeburtstag oder Junggesellenabschied. 🙂

Spiel 6 lief dann so rund, wie keines meiner Spiele zuvor. Insgesamt sieben Strikes in Folge konnte ich auf dem Monitor der Bahn nachzählen. Danach flatterten mir ein wenig die Nerven, so dass ich im zweiten Wurf einen Pin stehen lies. Danach wieder ein Strike und als letzten leider ein unschönes Split, welches ich nicht vollständig räumen konnte, so dass noch ein Pin stehen blieb.
Als Endresultet konnte ich 234 Punkte niederschreiben.
Ein neuer Highscore, nach den 226 Punkten aus August. Ein gutes Gefühl. Auch dadurch bedingt, dass auch die anderen Spieler aufmerksam werden und das Spiel verfolgen und mir am Ende gratuliert haben. So macht’s wieder richtig Spaß!

Zum Ende hin vielen dann noch Spiele zwischen 152 und 178 Punkten, was im Endergebnis einen Schnitt von 172,5 Punkte auf 10 Spiele macht. Bislang mein bester Schnitt für einen Abend.

Beim nächsten mal bitte wieder eine Apfelschorle und ein Oelder-Ölbild, bitte! 😉