Archiv für den Monat Dezember 2012

Wenn Dich der Preis umhaut…

Aston Martin DB9R brake disc

Bild von Jez via flickr.com. Lizenz: Creative Commons

Irgendwann muss alles einmal ersetzt werden. Spätestens dann, wenn man merkt, dass es mit der Bremskraft des eigenen Autos nicht mehr so gut bestellt ist, sollte man einmal die Werkstatt aufsuchen. Der Familienkombi schwächelte.

Bei der letzten Inspektion vor 10 Monaten prophezeite man mir schon, dass im Laufe des kommenden Jahres ein Wechsel der Bremsscheiben und -beläge an unserem Astra Caravan notwendig werden würde. Nach etwas mehr als 100.000 km wäre das durchaus normal. Bewusst wurde mir diese Aussage auf einer kleinen Shoppingtour mit der Familie, als ich wegen einem unaufmerksamen Fahrzeugführer (umgangssprachlich auch: Vollidiot, Blindflansch oder Dorfspacken genannt) einen Vollbremsung machen musste. Das Bremspedal bohrte sich schon rücklings in das dahinter befindliche Bodenblech und trotz feuchter Straße blockierten die Räder nicht und auch das ABS musste, aufgrund der nicht vollständigen Bremsleistung, nicht eingreifen. Hier musste gehandelt werden, das war mir sofort klar und so fuhren wir auf dem Heimweg an einer uns gut bekannten kleinen Werkstatt vorbei.

Spontan kontrollierte man dort den Zustand der Bremsanlage. Ergebnis: Alles völlig am Ende. Die Beläge waren zum Teil bis auf einen Millimeter abgenutzt und auch die Bremsscheiben hatten schon weitaus bessere Zeiten gesehen. Hier muss kurzfristig gehandelt werden. Auf dem Weg in die Werkstatt machte ich die 119.000 km voll und erinnerte mich gut an die Worte des Meisters nach der damaligen Inspektion.
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USA … und täglich wird geschossen

DOF Photo Assignemnt

Bild von Emily Stanchfield via flickr.com. Lizenz: Creative Commons

Eigentlich hatte ich mir fest vorgenommen in meinem Blog keine Artikel mit politischem oder politiknahem Inhalt zu veröffentlichen, aber nach dem, was kürzlich in den USA geschehen ist, platzt mir nicht nur der Kragen.

Wir alle haben die Berichterstattungen aktuell noch im Auge und/oder in den Ohren, denn die Medien berichten seit dem tragischen 15.12. ja stündlich darüber.
Da erschießt ein 20 jähriger aus ungeklärten Gründen zunächst seine Mutter, um im Anschluss in aller Seelenruhe durch die Stadt zu einer Grundschule zu fahren und dort 20 Kinder, sechs Lehrer und anschließend sich selbst zu erschießen.

Schon wieder ein amoklaufender Mensch in Amerika. Schon wieder müssen unschuldige Menschen, in diesem Fall sogar Kinder im Alter von nicht einmal zehn Jahren, sterben. Zum Einsatz kam dabei keine „normale“ Handfeuerwaffe, sondern gleich ein Sturmgewehr. Wenn ich so etwas lese, dann überkommt mich der pure Hass. Was bitte machen Privatleute mit einem Sturmgewehr? Dieser in den USA schon übliche massenhafte Besitz von gewöhnlichen Pistolen ist schon völlig irre, aber wenn bei den Leuten im Wohnzimmerschrank zusätzlich Sturmgewähre und „weiß Gott was noch alles“ herum steht, dann zweifle ich daran, ob man hier wirklich von einem zivilisierten Land sprechen kann.

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Darf es noch etwas mehr Schnee sein?

Straße

Bild von Alex Voigt via flickr.com. Lizenz: Creative Commons

Das ging ja schneller und heftiger als zuvor gedacht.
Im November zögerte ich noch mit dem Wechsel von Sommer- auf Winterreifen. Gewöhnlich gab es in den letzten Monaten des Jahres keinen oder nur sehr wenig Schnee, so dass sich der Reifenwechsel kaum lohnte. Ich gab dem Wunsch meiner Frau nun nach und lies die Reifen bereits am 19. November wechseln. Letztlich ist es auch besser vor dem großen Ansturm in der Werkstatt zu sein, denn mit dem Herabfallen der ersten Schneeflocke regieren die anderen Autofahrer vielfach eher panisch und stürmen in Massen die Werkstätten. Da bekommt man dann für lange Zeit keinen passenden Termin mehr.

Seit dem besagten Tag war das Wetter relativ konstant kühl, aber trocken und vor allem schneefrei. Also einmal wie immer, dachte ich noch. Das änderte sich dann aber am 2. Dezember, an dem morgens ich zur Bowling-Liga nach Paderborn musste. Sicherheitshalber fuhr ich schon eine halbe Stunde eher los als gewöhnlich und mit Mühe kam ich gerade noch pünktlich an. Chaotische Verhältnisse mit sehr glatten Straßen.

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Geocaching – Doch kein Revival

GPS

Bild von Manel via flickr.com. Lizenz: Creative Commons

Im September schrieb ich darüber, dass ich mich seit Juni nach einer zwei jährigen Pause wieder intensiver dem Geocaching widme und in den vergangenen Wochen und Monaten habe ich – vor allem im Sommer auf Sylt – auch so manche Dose gefunden, aber irgendwie wollte der Funke während der ganzen Zeit nicht mehr so richtig überspringen.

Das Umfeld hat sich doch sehr verändert und die Qualität der Caches hat merklich nachgelassen. Früher stand eher die Qualität im Vordergrund, während heute vielfach nur noch Masse klasse zu sein scheint.

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20 Jahre SMS

What are you writing?

Bild von Carlos Zambrano via flickr.com. Lizenz: Creative Commons

20 Jahre alt wird heute ein Medium, welches ich bislang nur äußerst selten genutzt habe. Die SMS.

Heutzutage muss man ja schon beinahe froh sein, wenn eine neu entwickelte Technik dieses hohe Alter überhaupt erreicht. Bei anderen Systemen war im Alter von 20 Jahren der Zenith schon deutlich überschritten und es ging stetig bergab, bis hin zum vollständigen Verschwinden dieser Spezies. Die SMS scheint sich aber noch immer wachsender Beliebtheit zu erfreuen, wobei sie in ihrem bisherigen Leben nie weiterentwickelt oder sonst wie verändert wurde.

Genau 160 Zeichen passen in eine SMS und meist kostet sie genauso viel, wie ein 1- minütiges Telefonat. Und genau das war es, warum ich in meinem ganzen Leben vermutlich nur maximal zehn SMS geschrieben habe. Liegt wohl daran, dass ich bei solchen Dingen eher einen gewissen Geiz an den Tag lege. Denn sobald vom Gegenüber eine Rückfrage kommt und ich diese wieder mit einer SMS beantworte muss, kostet mich das Ganze mindestens doppelt so viel, als hätte ich von Vornherein angerufen. Denn in einer Minute klärt man meist weitaus mehr, als in eine einzige SMS hineinpasst.

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