Was interessiert mich schon das Gesetz?

OPEL_Astra_H_Caravan_2008-04-12 14-19-15Jeder kennt das Fernabsatzgesetz und sicher jeder ist damit schon einmal in Kontakt gekommen. Bestellt man etwas in einem Onlineshop oder per Telefon so hat man nach Erhalt der Ware 14 Tage lang Zeit, diese ohne Angabe von Gründen zurück zu senden und den Wert der Ware zurück zu erhalten. Bei einem Warenwert von 40 Euro und darüber muss der Händler auch die Versandkosten für die Rücksendung tragen.
So weit so alltäglich und so gewöhnlich.

Ich war im Februar auf der Suche nach einem neuen Anlasser für meinen Opel Astra (siehe Abbildung rechts). Um nicht die teuren Werkstattpreise der Fachwerkstatt zahlen zu müssen, machte ich mich im Internet auf die Suche nach einem geeigneten Händler, der mir das Ersatzteil günstiger liefern könnte. Bei der Recherche stieß ich auf Ebay auf einen gewerblichen Verkäufer mit dem Namen „blauweissautoparts“, der sich augenscheinlich auf den Vertrieb von Anlassern und Lichtmaschinen spezialisiert hat. Für beinahe jedes Fahrzeugmodell konnte man dort ein passendes Ersatzteil finden. Auf den ersten Blick war dieser Händler für mich der geeignete Ansprechpartner und da ich mir nicht 100% sicher war, welcher Anlasser für mein Fahrzeug geeignet ist, rief ich die in den Auktionen angegebene Telefonnummer in Berlin an.
In dem Gespräch, welches ich mit dem Inhaber, Gerd Marquard, geführt habe, war für ihn schnell klar, welches Ersatzteil ich benötigen würde. Er habe dies auch für 99,49 Euro auf Lager. Wenn ich kurzfristig per PayPal bezahlen würde, dann könnte er den Anlasser noch am selben Tag versenden. Ich übersandte ihm also den Preis zzgl. Versandkosten per PayPal und bereits am darauffolgenden Tag überreichte mir der Postbote das Paket aus Berlin.

Etwas irritiert war ich dann aber schon, als ich den Karton öffnete. Denn darin hätte ich einen Karton des Teileherstellers erwartet, aber stattdessen fand ich den Anlasser lose inmitten einer dicken Polsterung aus zerknülltem Papier. Auf den ersten Blick sah das Teil auch neu und unbenutzt aus, daher machte ich mir keine weiteren Gedanken.
In der Werkstatt fand man einen Tag später aber doch eine ganz andere Ursache für die Startprobleme meines Wagens und so musste der aus Berlin neu gelieferte Anlasser gar nicht zum Einsatz kommen. Kein Problem, so dachte ich mir. Schließlich gibt es für solche Fälle ja das Fernabsatzgesetz. Ich packte den Anlasser also wieder in den Karton und nahm einen Tag später mit Gerd Marquard per Mail Kontakt auf und informierte ihn über meinen Wunsch, den Anlasser wieder zurück zu senden. Ich bat ihn um Angabe der Rücksendeadresse und in welcher Form er die Kosten für die Rücksendung übernehmen wollte. Die Antwort erhielt ich binnen weniger Minuten. Allerdings nicht mit den gewünschten Informationen über die Rücksendung, sondern mit einer Gegenfrage, warum mir denn der neue Anlasser nicht gefallen würde. Gefallen? Naja, so ein Anlasser ist nun nichts woran man sich rein optisch großartig erfreuen könnte.

Ich schilderte ihm, dass das Ersatzteil nicht benötigt wurde und ich es gerne zurücksenden wolle. In der darauf folgenden Antwort übermittelte er mir die Adresse für die Rücksendung, verlor aber bezüglich der Versandkostenübernahme kein Wort. Also hakte ich noch einmal nach und fragte, ob ich das Paket dann unfrei an ihn zurücksenden soll.
Von da an nahm die Geschichte einen Verlauf, den selbst die verwirrtesten Drehbuchautoren nicht schlimmer hätten schreiben können. Sonderbestellungen seien vom Umtausch ausgeschlossen, las ich in der nächsten Mail des Herrn Marquard. Sonderbestellung? Wovon spricht der? Die telefonische Bestellung eines normalen KFZ-Ersatzteils ist eine Sonderbestellung? Meine Rückfrage, was an dem Fall so besonders war, beantwortete mir Herr Marquard mit einer verrückten und absolut absurden Geschichte.

Hier einmal ein paar wortwörtliche Auszüge aus seiner Antwort:

  • „Das war die Sonderbeschaffung , ich mußte ganz schön Kopfstand dafür machen.“
  • „Ich mußte auch für Ihren Sonderwunsch etwas herstellen und auch umbauen.“
  • „[Für den Versand] habe ich mir den Po aufgerissen , und bin Nachts für Sie 52 Kilometer gefahren…“
  • „Sie wollen jetzt , wo Sie in der Klemme sitzen und unser Teil , was wir für Sie noch abends schnell beschafft haben ,für Sie umgebaut haben , schnellstens verschickt haben und das mit Sonderbestellung / Sonderbeschaffung durchgeführt haben, wollen Sie nun auf Andere Abwälzen und ohne Kosten rauskommen.“
  • „Sie verstecken Sich nun noch hinter ein Gesetz und wollen dem Anderen den Schaden absichtlich tragen lassen , obwohl Sie selbst der Schuldige sind.“

Ich war absolut sprachlos. Nochmals zur Erinnerung: Ich bestellte bei Herrn Marquard ein gewöhnliches KFZ-Ersatzteil als Neuware. Ein Teil, welches genauso millionenfach zu erwerben ist. Am Telefon bestätigte er mir ja auch noch, dass das Ersatzteil absolut neu und unbenutzt ist. In seinen Mails nun davon zu lesen, dass er etwas herstellen und auch umbauen musste, verschlägt mir schlicht die Sprache. Er schreibt weiter, dass das Fernabsatz in meinem Fall auch gar nicht greifen würde, denn es handle sich hier um Waren „[…]die nach Kundenspezifikation angefertigt wurden oder eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten waren.“ Hat der gute Mann denn wirklich nachts und im Schweiße seiner Füße einen Anlasser für mein Auto speziell und dank seiner eigenen zwei Hände angefertigt? Kein Teil von der Stange? Ein Einzelstück? Ein Meisterstück Deutscher Ingenieurskunst? Ernsthaft, was muss man denn für den Verkauf einer Neuware herstellen und umbauen?
Aktuell (Stand: 21.03.2013, 22:00Uhr) finde ich in seinen Ebay-Auktionen unter dem Suchbegriff „Astra Anlasser“ genau 275 Suchergebnisse. Wenn er bei jedem dieser Produkte extra etwas anfertigen und umbauen muss, dann…. aber gut, lassen wir das.

Er musste 52km fahren, um das Paket aufzugeben? Wenn man gewerblich einen Handel betreibt, so wird wohl der Paketdienst täglich bei ihm vorbei fahren und die Pakete abholen oder aber sie werden gesammelt abgeliefert. Das aber sicher keine 52km entfernt. Denn schaut man sich mal den Ort seines Ersatzteilhandlung an, dann erkennt man, dass der nächste Hermes Paketshop gerade einmal 1.3km weit entfernt liegt (Routenplan).-  Wenn er 52km, als 26 hin und zurück unterwegs war, wo war er da? (Die Grafik zeigt einen 26km Radius um die Adresse seines Geschäfts.)

Nachdem ich also feststellen musste, dass Herr Marquard kein Interesse an der Einhaltung geltenden Rechts hat, beauftragte ich einen Anwalt, um die Sache zu klären. Dieser informierte Herrn Marquard schriftlich über die Rechtslage und setzte ihm eine Frist von drei Wochen, mir den Warenwert plus die Versandkosten zu überweisen. Aber diese Frist ließ man als treuer und freundlicher Händler verstreichen. Ein Anruf seitens meines Anwalts beendete Herr Marquard nach wenigen Sätzen mit dem Hinweis darauf, dass er müde sei. Er legte ohne einen weiteren Kommentar einfach auf und war seitdem nicht mehr erreichbar. Eine weitere Frist von einer Woche ließ er ebenso verstreichen.

Aufgrund des geringen Streitwerts, der Tatsache, dass sich in diesem Fall das Amtsgericht in Berlin mit dem Fall auseinander setzen müsste und ich keine Lust auf unnötige Reisekosten und verschwendete Urlaubstage habe, werde ich den Anlasser nun privat weiter verkaufen. Gewährleistung ist ja noch volle zwei Jahre gegeben und das Teil ist ja – zumindest aus meiner Sicht – in einem mindestens neuwertigen Zustand.
Meinem Anwalt habe ich mitgeteilt, dass ich dieses Kleinkindgehabe dieses unseriösen Händlers nicht weiter erdulden möchte.
Aber bevor ich den Fall so ganz zu den Akten lege, darf und sollte jeder gerne wissen, was es mit diesem Gerd Marquard aus Berlin auf sich hat. Er tut in seinen Ebay-Auktionen, am Telefon und in seinen Mails immer so übertrieben freundlich. Letztlich verfolgt er nur seinen persönlichen Vorteil und schreckt auch nicht davor zurück, gegen deutsches Recht zu verstoßen. Wen juckt schon das, was im Gesetzbuch steht. Versteht ja eh niemand.

Ich kann vor diesem Händler nur warnend die Hand heben. Bei diesem Herrn muss man immer damit rechnen, dass die Rechte des Kunden nicht nur mit Füßen getreten werden.
In seinen Mails schrieb er mir ja, dass er das eigentliche Opfer sei.

Ach ja… Richtig amüsant fand ich dann noch diese Zeile, die er mir in einer seiner letzten Mails noch mit auf den Weg gab:
„Wer eine Ratte schiebt sollte eine Lage geben.“
Was er mit damit auch immer mitteilen wollte. Er hat ganz sicher Recht. Ganz sicher.

Veröffentlicht am 21. März 2013 in Auto und Verkehr, Persönliches und mit , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 44 Kommentare.

  1. So seriös scheint der Herr M. nicht zu sein, jedoch ist ihr Verhalten auch nicht besser.

    Glücklicherweise entfällt ab nächstem Jahr die 40 EUR Klausel, es entstehen ja tatsächlich Kosten wovon der Verkäufer nichts hat.

  2. Es ist doch etwas zu einfach mir ein unseriöses Verhalten vorzuwerfen, ohne auch nur ein Wort darüber zu verlieren, warum dies so sein soll.
    Aber vermutlich ist es wie ihr Name… egal.

  3. Da kommt noch was

    Also ich hatte auch schon das Vergnügen mit „Hr. Marquard.“
    Hier geht es um eine „gute Geschäftsidee“
    Das Zusatzeinkommen fast ohne Aufwand funktioniert Gesetzeskonform und ist rechtlich völlig legal.
    Das geht so. Du kaufst ein Ersatzteil. Schickst das geforderte Altteil zurück und gut ist. Denkst du. Nach fast genau einem Jahr ( da wird nach Datenbank gearbeitet) bekommst du ein Schreiben,das er sein AT – Teil noch nicht erhalten hat.
    ( Man muß Ihm aber seine gnädige Langmut anrechnen von fast einem Jahr!!!)
    Also auf meiner Rechnung steht DICK,FETT,FARBIG: das Altteil muß umgehend an uns zurückgeschickt werden. Das hab ich auch gemacht. Dieses eine Jahr bedeutet: Aufbewahrungspflicht des Einlieferungsbeleges als Nachweis. Den sollte man auch länger behalten.
    Kannst du den vorlegen hat er sich halt getäuscht und 60ct in den Sand gesetzt. Hast du den nicht geht es Schlag auf Schlag mit Forderungen. So hab ich das erlebt und auch was draus gelernt.
    Mein Trost in dieser Sache ist, das was der Mensch sät, wird er auch ernten. Ein durch Betrug gemehrter Reichtum wird irgendwann gegen dich sein. Das kommt schon noch.

    MfG

  4. peter borgwardt

    Auch für mich gilt das gleiche :
    Finger weg von Gerd Marquard in Berlin !
    Macht auf superfreundlich ,verschickt minderwertige Ware ( Anlasser ) und hat
    die abenteuerlichsten Geschichten auf Lager, von einer Rücknahme oder Tausch eines
    defekten Teils ist dann nicht mehr die Rede.
    Hinhaltetaktik oder keine Reaktion seinerseits kosteten mich 170,– Euro.
    mfG

  5. heinz Christian

    Hi Axel,
    sehr guter und realistischer Bericht über diesen Gerd Marquard in Berlin.
    Auch ich habe diese Erfahrung machen müssen und dabei 245,– Euro verloren.
    Er reagiert nett und freundlich,dann kommen diese ´Abenteuer-geschichten´ und
    zum Ende ein sehr sinnloser Satz, wie: zum Glücklichmachen gehört noch etwas
    mehr dazu !
    Vielleicht sollten Geschädigte ein Werk seiner Sprüche zusammenstellen, wird ein Bestseller !!!!!
    Fazit : Finger weg

  6. Ich möchte meine kuriose Erfahrung mit Herrn M. auch kurz schildern:
    Ich suchte letztes Jahr eine Lichtmaschine für meinen Wagen und stellte eine Suchanfrage in der Autoverwerterbörse. Herr M. rief mich an und bot mir angeblich genau das richtige Teil von Bosch für 100,- € an. Ich bezahlte mit Paypal und kurz darauf erhielt ich ein Paket aus Berlin, fuhr damit in meine Werkstatt und stieß auf ungläubige Blicke… Es befand sich darin eine absolut nicht kompatible Lichtmaschine von Valeo. Ich rief Herrn M. an und schildere das Problem. Dieser zeigte sich sehr verwundert darüber und schaute nochmal im System nach. Nun meinte er genau die richtige Lichtmaschine für mich zu haben allerdings würde die noch mal 100,- € mehr kosten. Da mein Auto durch die Falschlieferung schon mehrere Tage still stand, ließ ich mich auf diesen Handel ein.
    Die neue und richtige Lichtmaschine würde er an mich los schicken so wie er den Paketschein von der falschen Lichtmaschine von mir bekam. Diesen gab ich ihm telefonisch durch nachdem ich das Paket bei Hermes abgegeben hatte. Einige Tage später kam dann endlich die richtige Lichtmaschine an. Direkt nachdem die Lichtmaschine verbaut wurde habe ich meine defekte auch via Hermes verschickt und Herrn M. telefonisch den Paketschein durchgegeben. Das war im Mai 2014.

    Nach drei Monaten der Ruhe bekam ich im August 2014 plötzlich per E-Mail eine Mahnung von ihm, dass ich mein Altteil nicht zurückgeschickt hätte. Zu diesem Zeitpunkt konnte ich glücklicherweise noch online bei Hermes meine letzten Sendungen verfolgen, hielt den Vorfall seinerseits einfach für ein Versehen, gab ihm noch mal schriftlich per E-Mail die Sendungsnummer durch und wunderte mich nur am Rande über seine angebliche Unkenntnis darüber, dass zwei Pakete von mir aus an ihn gegangen sind, nämlich seine falsche und meine defekte LiMa.

    Von August 2014 bis März 2015 war wieder Ruhe, doch dann kam es dicke. Ein interessant geschriebenes und in vielen bunten Farben und Schriftarten getipptes Mahnschreiben mit der Androhung eines Anwalts, sollte ich mein Altteil nicht endlich an ihn zurücksenden.

    Ich versuchte dieses Problem telefonisch mit dem Herrn zu klären, aber leider konnte er sich an nichts mehr erinnern. Mittlerweile konnte mir Hermes auch keine Auskünfte mehr geben da die Sendung über 90 Tage zurücklag.

    Und wer bewahrt schon über sieben Monate lang ein Paketschein für eine Sache auf die offenbar schon längst erledigt war?

    Einige Wochen danach kam denn die nächste Überraschung, wieder ein buntes farbenfrohes Schreiben mit der Überschrift „letzte Mahnung vor Anwalt“. Ich setze daraufhin ein Schreiben auf, mit dem ich dem Herrn M. versuchte seinem Gedächtnisverlust mit der gesamten Schilderung des Falls auf die Sprünge zu helfen und zusätzlich der Bitte mich nicht weiter zu belästigen.

    Nach weiteren Wochen der Stille erreichte mich dann im Juli ein Schreiben seines Anwalts. Die Forderung hatte sich nun von 35,-€ auf über 100,-€ erhöht…

    Ich schrieb daraufhin seinem Anwalt meine Stellungnahme zu dem Fall. Dieser bestätigte den Eingang und wollte Rücksprache mit seinem Mandanten M. halten. Seitdem ist wieder über einMonat der Stille vorübergegangen.

    Das dicke Ende kommt bestimmt noch unverhofft…

  7. Das deckt sich mit vielen Berichten, die ich im Netz gelesen habe, Philip.
    Es ist schon verrückt, was dieser feine Herr so alles macht.
    Ich habe es ja auch mit einem Anwalt versucht, aber das juckt ihn gar nicht.

  8. Auch wenn ich von seinen Machenschaften betroffen bin, hat mir dennoch der sehr unterhaltsame Text hier ein breites Schmunzeln ins Gesicht gezaubert, dafür beide Daumen hoch, Axel 🙂
    Ich hoffe, dass viele potentielle Käufer vorher besser recherchieren als ich. Bei Google mehren sich auch die schlechten Erfahrungen…
    Man sollte stets im Auge behalten, dass man eine Lage geben muss, wenn man eine Ratte schiebt 🙂

  9. Hab vor zwei Wochen einen Anlasser für meinen Nissan bei ihm gekauft. Hab ihn auch eingebaut und bis jetzt ist noch alles gut. Dank diesem Blog und den Kommentaren werde ich den Hermespaketschein (für die Rücksendung des defekten Anlassers) die nächsten Jahe wie meinen Augapfel hüten.

    Habe gestern allerdings eine E-Mail von Herrn M. bekommen in der er mir sagt das meine Adresse nicht stimmt und der Anlasser bei Gls auf mich wartet. (Ganz in meiner Nähe. ) Vielleicht zieht er manche Kunden ab und beschenkt andere mit gratis Ersatzteilen… Auf meinen Anruf reagierte er nicht. Hab jetzt eine E-Mail geschickt um das Missverständnis aufzuklären.

    Nicht das er mir noch eine Rechnng für den „zweiten Anlasser“ (der ganz in meiner Nähe auf mich wartet) schickt. Mal abwarten was da raus kommt.

  10. All diese Aussagen über unsren amüsanten Herrn Marquard kann ich bestätigen und wenn kein finanzieller Velust enstanden wäre, hätte diese Episode in meinem Leben
    einen absoluten Unterhaltungswert.
    Jedoch ist dieser Berliner Gangster einfach zu dreist um ihn weiter gewähren zu lassen !!!!!
    Bitte Finger weg………..

  11. DER liebe Herr Marquardt soll bitte erst schauen wer an sei er Haustür klingelt?
    Es könnte bestimmt einmal schlecht für ihn ausgehen.
    Ich für mich sehne mich nach diesen Tag.

  12. Wir haben im Juli letzten Jahres einen Anlasser für unseren Audi A6 Quattro bei Ihm über ebay gekauft. Über Paypal bezahlt und der Anlasser kam auch direkt im Anschluss per DHL zu uns. Als unser Kfz-Meister den eingebaut hat, „dreht dieser nicht durch“. Daraufhin habe ich Hrn. Marquard angerufen und den Sachverhalt geschildert. Im Gespräch lässt der den Kommentar „ach der“ fallen und sichert uns sofort die Zusendung eines neuen Anlassers zu. Um dabei keine Zeit zu verlieren, haben wir den zweiten Anlasser direkt in unsere Werkstatt schicken lassen. Der Einbau erfolgte und der Audi läuft wieder. Im Anschluss haben wir den defekten und unseren ausgetauschten Anlasser an Hrn. Marquard zurück geschickt. Mit den Anlassern habe ich Ihm den Fall geschildert, dass wir ja nun doppelte Montage und Demontagekosten haben und wir Ihn bitten uns die ersten anfallenden Kosten zu ersetzen. So weit so gut. Auf mein erstes Telefonat nach der Rücksendung, sagte er mir „Es sei alles angekommen, nur hat er jetzt gerade wenig Zeit sich darum zu kümmern. Ich solle mich doch Abend zu seinen Notbereitschaftszeiten zwischen 20-23 Uhr bei Ihm melden. Da könne er sich um solche Dinge kümmern.“ Das habe ich getan, nur leider ging entweder keiner ans Telefon oder es hieß er ist im Gespräch, bitte später nochmal melden oder es hieß er ist nicht im Haus. Nichts desto trotz, kam unser Kfz-Meister auf mich zu und gab mir ein Schreiben von Blauweiss Autoparts, mit der Überschrift Nochmalige Mahnung, dass er doch bitte den Austauschanlasser zurück senden soll. Weiter schreibt er „Das Reklateil ist sehr wichtig für uns, deswegen schreiben wir Sie hiermit nochmals an.“ Er bittet um die Überweisung des Reklateils in Höhe von 179 Euro und die angefallenen Mahnkosten 9,50 Euro. „Lassen Sie diese Mahnung wieder verstreichen, werden wir den Betrag durch einen Rechtsanwalt einziehen lassen.“ Unser Kfz-Meister hat mehrfach versucht diesen Sachverhalt mit Hrn. Marquard telefonisch zu klären. Da wurde er am Telefon gefragt, ob er einen Termin für ein Telefongespräch vereinbart hätte. Diese Frage muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen! Muss ich zum Telefonieren noch einen Termin ausmachen, wenn es geht noch schriftlich!? Alle Versuche diesen Sachverhalt zu klären waren zwecklos. Nichts desto trotz, hat Hr. Marquard mit seinen Machenschaften noch eins drauf gesetzt und hat doch tatsächlich einen Anwalt gefunden, der sich der Sache angenommen hat. Dieser hat jetzt unseren KfZ-Meister angeschrieben und fordert 149,70 Euro (70 Euro für Ersatz reklamiertes Teil + 9,50 Euro Mahnkosten + 70,20 Euro Anwaltskosten) bis zum 29. Februar 2016 für den von Ihm bestellten Anlasser. Wenn wir uns erinnern, hat Hr. Marquard in seiner letzten Mahnung 179,50 Euro gefordert. Zumal unser Kfz-Meister gar keine Bestellung getätigt hat, geschweige denn eine Rechnung dazu erhalten hat. Auch Anrufe bei dem Anwalt sind für die Katz, denn da geht erst recht keiner ans Telefon.

    Nach dem ich auch mehrfach versucht habe Hrn. Marquard zu erreichen, hat es doch gestern Abend tatsächlich mal, nach 15 versuchen, geklappt. Ich habe ihm meinen Fall geschildert. Da fragt er mich doch allen Ernstes nach der Sendungsnummer von DHL, um den Fall vom letzten Jahr zu rekonstruieren! Als ich Ihm gesagt habe, er hat mir bereits telefonisch bestätigt, dass die Ware angekommen ist, sagt er doch tatsächlich, „Ohne die Sendungsnummer kann ich nichts nachvollziehen, da es eine Sache aus dem alten Jahr ist und ich habe die Akte nicht hier zur Verfügung.“ Wir wissen alle, dass eine Sendungsnummer von DHL nur 3 Monate rück verfolgbar ist! Von einem Anwaltsschreiben an unsere Werkstatt weiß er nichts und wenn man ihn nicht erreichen würde, würde er zu 100% zurück rufen. So kann er ja überhaupt nichts klären.

    Dieses Telefonat wurde selbst mir zu bunt. Ich habe Ihm nur geantwortet, dass er Post von meinem Anwalt bekommen wird.

    Nun nimmt auch unsere Erfahrung mit einem gewissen Hrn. Marquard ihren Lauf.

    Das solchen Leuten nicht mal das Handwerk gelegt werden kann! Ist mir unbegreiflich.

  13. Es ist schon erschreckend, was Herr Marquard hier so alles tut. Auf die Werkstatt, die mit dem Fall gar nichts zu tun hat, einen Anwalt anzusetzen ist schon an Dreistigkeit kaum zu überbieten.
    Das Problem bei der ganzen Sache ist aber immer der geringe Streitwert. Finde mal einen Anwalt, der für diese kleinen Summen arbeitet und eine Klage erwirkt. Das lohnt sich für die nicht. Und ganz allein will man das dann sicher auch nicht durchziehen, oder?!

  14. Hallöchen an alle „blauweissautoparts-blauweissautoparts bzw. Maquard Geschädigten“

    wir haben letztes Jahr die gleichen Erfahrungen mit diesem gew. Hrn. M. gemacht. Die Geschichte en detail hier zu erzählen würde „den Rahmen sprengen“.
    Nur soviel: z. Z. läuft das Mahnverfahren gegen Herrn M. wegen der aufgelaufenen Kosten. Vermutlich wird es m. E. im Laufe d. Jahres bei d. zuständigen Gericht eine Verhandlung anberaumt, da wir nicht davon ausgehen, dass H. M. im Vorfeld einlenken wird.
    Das schlimme an diesen Praktiken ist nur, dass bspw. Ebay nichts gegen solche Praktiken unternimmt: im Gegenteil – schaut man sich die Bewertungsmuster und -umgangsmuster an, so lässt es einem nicht wundern, dass immer wieder Leute auf „diese Abzockmasche“ hereinfallen.
    Durch das „Begehen durch Unterlassen“ von Seiten Ebays (sprich: offensichtlich kein Unterbinden dieser Praktiken, wiird nach wie vor einfach dieses nicht legitime Fortführen geduldet und viele Leute betrogen, hintergangen, ausgenutzt und vorsätzlich getäuscht – verschärfend unter dem Gesichtspunkt betrachtet, dass es massive Beschwerden aus den „Reihen der geprellten Kunden“ hagelt).

    Dies sind nur so ein paar Gedanken, Randnotizen und Anmerkungen, warum diese Abzockermasche weiterhin so gut funktionieren kann.

  15. Meine Erfahrung mit
    blauweissautoparts
    Gerd Marquard
    Neuhofer Strasse 72
    12355 Berlin
    Deutschland
    03062727620
    gerdmarquard@web.de

    Um folgende Lichtmaschine dreht sich die Geschichte:
    Preis für eine sogenannte „Null Kilometer“ (generalüberholte) Lichtmaschine 213€ + 100 € (oder Alt-Teil) + 10€ Versand.
    http://www.ebay.de/itm/150-Ah-Lichtmaschine-wassergekuehlt-Mercedes-A-Klasse-170-CDI-70-Kw-Original-/190893008942
    Mitte 2015 habe ich bei Gerd Marquard die generalüberholte Lichtmaschine bestellt, weil es mir wichtig war, dass alle Verschleißteile ungebraucht sind. Da der Aus- bzw. Einbau in die A-Klasse (Bj. 2003) sich als sehr schwierig erwies. Hierfür muss der gesamte Motor abgesenkt werden, was natürlich nur mit viel Arbeit und richtigem Werkzeug möglich ist. Die Arbeit kosten in einer freien Werkstatt 500€, wobei das ein Kampfpreis ist, Mb nimmt da locker 800€.
    Im Februar 2016 bemerkte ich ein leises Nebengeräusch bei ca. 2000 und mehr Umdrehungen, stetig wurde es aber immer lauter, was schlussendlich auch bei Standgas sehr deutlich zu hören war. Nachdem ich festgestellt hatte, dass dieses Geräusch von der Lichtmaschine kommt, rief ich bei Gerd Marquard an und schilderte ihm die Situation. Ich erinnere mich sehr gut an seine erste Reaktion dazu, er sagte folgendes: „Nanu, was haben Sie denn da gemacht.“ Das hörte sich absurd an, weil ich wusste, dass ich keine Schuld an dem Geräusch haben konnte.

    Nachdem ich ihn gefragt hatte, ob er heute schon eine intakte Lichtmaschine verschicken kann, damit der Wechsel möglichst schnell durchgeführt wird und ich auf das Auto nicht lange verzichten muss, antwortet er mir, dass er momentan keine derartige Lichtmaschine auf Lager hat. Wohlgemerkt war die Ebay-Anzeige für diese Lichtmaschine online und man konnte jeder Zeit bestellen. Auf die Frage nach einer Retour, antwortet er mir, dass ich ihn doch bitte in 3 Stunden anrufen soll, weil er jetzt dringend weg muss. Ich rief ihn dann auch nochmal an, schilderte ihm kurz um was es geht, daraufhin wurde er plötzlich unfreundlich und tat so als wüsste er nicht um was es geht. Er sei schließlich Großhändler und hatte in dieser Zeit schon hunderte Gespräche gehabt, außerdem drücke ich mich undeutlich aus. Nach ca. 5 Minuten fand ich heraus, dass er mir keine Retour geben möchte, dabei wäre es mit einem Satz seinerseits erledigt gewesen: „Es gibt keine Retour, Versand musst du selbst tragen.“
    Da mir das zu dumm wurde und ich bereits deutlich bemerkte, dass er mich anlügt und komische Schuldzuweisungen von sich gibt, wollte ich den Kauf rückgängig machen, doch darauf wollte er sich auf keinen Fall einlassen.
    Also hatte ich keine Wahl und versendete ihm die Lichtmaschine auf eigene Kosten in der Erwartung schnell einen Ersatz zu bekommen.
    Das Sahnehäufchen kam natürlich zum Schluss, dann hieß es nämlich die Reparatur kostet 125€. Laut Gerd Marquard war die Lichtmaschine TOTAL verbrannt, was natürlich kein Garantiefall mehr ist.

    Fazit:
    460€ für Lichtmaschine, fast zwei Wochen kein Auto und doppelte Arbeitskosten.
    Von dem Kauf bei blauweissautoparts kann ich nur abraten. Es scheint, dass Gerd Marquard sich ein Repertoire an betrügerischen Praktiken angeeignet hat und diese systematisch anwendet um sich zu bereichern.

  16. Guten Abend an alle geschädigten….
    ich bin auch gerade dabei meine Erfahrungen mit Herrn Marquaed zu machen.
    ich kann alles bestätigen: Plötzlich ist es eine extra angefertigte Sonderbestellung ( Anlasser ), aber am folgendem Tag der Bestellung verschickt und vorher als am Lager liegend beschrieben. Ich solle lieber meiner Frau Blumen schenken anstatt die Kosten für seinen Anwalt zu tragen usw. Der Mann scheint die Berliner Luft nicht zu vertragen.

    Ich frage mich ob man nicht gemeinsam etwas gegen diese Machenschaften unternehmen kann??? Oder den guten Mann nicht wenigstens irgendwie, zB. durch mehr Öffentlichkeit unter Druck setzen kann. Evt. auch eine gemeinschaftliche Klage!?
    Es muß doch etwas möglich sein.
    Wer Vorschläge hat bitte melden!

  17. Vielleicht wäre das ein Fall für SternTV. Solchen Menschen kann man ja leider häufig nur durch öffentliche Aufmerksamkeit entgegenwirken…

  18. .. Nachtrag zu meinem Statement v. 22.02.2016….

    der von mir dargelegte Sachverhalt ist aktenkundig und wird entsprechend durch meinen Rechtsbeistand anwaltschaftlich vertreten – nun vor Gericht. Nach Verstreichung der Fristen und Erlass v. Mahnbescheid, wurde der Vorgang durch meinen Anwalt an das zuständige Amtsgericht mit der Bitte weitergeleitet, dort eine Entscheidung zu treffen. In Anbetracht des geringen Streitwertes wird es bei einer Entscheidung durch einen Amtsrichter bleiben. Doch vermutlich ist nur dies der Weg, den Herr M. versteht. Würde diesen Weg JEDER geprellte Kunde einschlagen, so würden diese Praktiken MIT AN SICHERHEIT GRENZENDER WAHRSCHEINLICHKEIT nicht mehr allzu lange andauern. MERKE: „DER WEG IST DAS ZIEL“ – es kommt hier nicht so sehr auf einen finanziellen Schadensersatz en detail an, sondern die HÄUFIGKEIT DER VORLIEGENDEN AKTENKUNDIGEN FÄLLE. Es nützt nichts, sich über die „verwerflichen Praktiken“ des Herrn M. auszulassen – jeder einzelne MUSS etwas unternehmen, damit IM GESAMTEN etwas passiert.

    Das sind so meine Gedanken dazu – eine Stern TV Sendung oder ein Akten 2016 Bericht wäre natürlich sehr hilfreich – vor allen Dingen würden viele Geschädigten in spe erspart bleiben, in „den erlauchten Kreis der Geprellten“ aufgenommen zu werden.

  19. Hallo R.H.,
    vielen Dank für das Update. Es wäre klasse, wenn Du uns auf dem Laufenden halten würdest.
    Ich hatte damals auch geplant, vor Gericht zu gehen. Aber da ich davon ausgehen musste, dass die Verhandlung in Berlin stattfinden wird, habe ich dies wieder verworfen, da die Reisekosten doch nicht unerheblich sind. Und bei einem Vergleich hätte ich höhere Kosten zu tragen gehabt, also so schon.

  20. Bernhard Kurda

    Habe eine ähnliche Geschichte mit Herrn Marquard erlebt, es ist müßig, viel darüber zu schreiben, denn es gleicht den Berichten zuvor.

  21. Dem können wir nur zustimmen. Wir werden sehen wohin uns das führt. Mein Mann hat heute eine Mail an diesen penetranten Menschen geschrieben. Sollte er nicht aufhören uns zu belästigen, scalten wir den Anwalt ein.

    Viel Erfolg an alle!!

  22. Hallo Leute, freut mich zu hören das ich nicht alleine mit dem Herren aus Berlin Probleme habe.
    Habe für einen Bekannten eine Lima bestellt, da er kein E-Bay Account hat. Er hat sie bekommen aber einige Zeit später lange nachdem die Widerrufsfrist vorbei war festgestellt das es nicht die Lima ist. Aber er behält sie trotzdem als Ersatz.
    Mir schreibt der Marquard 4 Monate später ein Brief er möchte sein Altteil haben oder 80.-€ . Habe dem guten Mann per Mail geschrieben das war nicht für mich also woher soll ich ein Altteil nehmen zudem war der defekt beim bekannten nicht die Lima sondern doch was anderes. also auch hier nun kein Altteil vorhanden, Widerruf ist vorbei und davon abgesehen besteht kein Kontakt mehr zu diesem Bekannten.
    Geantwortet hat er nicht stattdessen erneut gemahnt mir Gebühren diesmal und schon 4 Tage später Brief von seinem Anwalt Jochen Ottstadt.
    Habe Ebay kontaktiert den fall gemeldet und die Mahnung gesendet als Beweis.
    Ebay gibt in den AGBs vor, nur Auktionen oder Festpreise, keine Tauschgeschäfte oder ähnliches.
    Bin dann kommende Woche auch beim Fachanwalt. Nur das Beste für diesen Herren.

  23. Bernhard Kurda

    Bei mir verhält er sich genau so, wie oben beschrieben, habe zurückgeschickt innerhalb der gesetzlichen Frist und bekomme heute eine Mahnung, nachdem auch die Sendungsverfolgung gelöscht ist.
    Was dieser Herr aber nicht weiß, ich habe alles dokumentiert auch die Annahme der Rücksendung.
    Vielleicht kann man ihm einen Denkzettel verpassen, da wird ihm jetzt auch sein Anwalt nicht helfen können.
    Wer interessiert ist, sich anzuschließen, meine eMail ist bkurda@web.de

  24. Bernhard, vielen Dank für Deinen Kommentar.
    Halte uns doch bitte auf dem Laufenden. Bin sehr gespannt, wie er reagiert.

  25. kurze Rückinfo an die, die noch nicht auf dem aktuellstem Stand sind. Seit letztem Jahr muss nicht mehr der Privatmann bei einer Klage zum Gerichtsort des Klägers sondern nun umgekehrt.

  26. Guten Abend,

    Ich reiche hier einen Ergänzungskommentar zu meinem Beitrag
    („R. H. | 22. Februar 2016 um 12:43“)
    – wie folgt- nach:

    der aktuelle Stand zu unseren eingereichten Forderungen gegenüber Herrn G. Marquard (Leihfahrzeugkosten/ Ein- und Ausbaukosten) ist, dass -wie bereits im Kommentar am 22. Februar 2016 erwähnt- die Angelegenheit beim hiesigen Amtsgericht in Pirmasens (Postfach, 66921 Pirmasens) unter dem Aktenzeichen 1 C 151/16 verhandelt wird.
    De facto bedeutet dies, dass das persönliche Erscheinen der am Prozess beteiligten Parteien, hier an meinem Wohnsitz in Pirmasens, in der Pfalz, zur Güteverhandlung/ anschließender Hauptverhandlung (bei „Nicht gütlicher Einigung“ findet anschließend gleich eine Hauptverhandlung beim Amtsgericht in Pirmasens statt) angeordnet wurde.

    „Zur individuellen, jedoch auch allgemeinen Meinungs- und Urteilsbildung“ wäre es unter Umständen sehr hilfreich, wenn sich andere – auf diese Art und Weise geschädigte Personen (.. so wie dies ja bereits mehrfach in den hier veröffentlichen Kommentaren dargelegt ..) – mit „einer informatorischen Note“ zu dem o. g. Aktenzeichen einlassen würden. So könnten auch diese „persönlichen Noten“ durchaus als unterstützende Indizien für gewisse Geschäftspraktiken gewertet werden und in die allgemeine Meinungsbildung einfließen.

  27. Hallo Zusammen,

    es gibt schon eine Möglichkeit diese Machenschaften ein für allemal zu beenden.

    dazu müsste man von jedem die erstellte Rechnung einsehen können.
    Es hilft zwar nichts mehr mit seinem angeblichen Altteilwert oder dem Altteil, aber man würde ihm danach die Firma zusperren.

  28. .. Hallo RT und andere Betrogene,

    wie bereits von uns dargelegt, hat das Amtsgericht einen Termin zur Hauptverhandlung für den 17.08.2016 um 15 Uhr beim Amtsgericht in Pirmasens anberaumt. Das Erscheinen u. a. von Herrn G. M. ist richterlich angeordnet. Bis Morgen besteht noch die Möglichkeit „der gütlichen Einigung“ – unsere Bereitschaft haben wir hierzu mehrfach signalisiert.

    Die Quintessenz von Ihrem „Kurz-Statement“ ist auf jeden Fall richtig – unser Erachtens: hätten nur jeder 3. oder. 5. von „den Sich – Beschwerenden, Betrogenen und Geprellten“ den rechtlich formal vorgeschriebenen Weg auch tatsächlich konsequent eingeschlagen, so wären die Machenschaften dieses „Gewerbetreibenden“ mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit schon längst „Geschichte“.

    Viele Grüße aus dem sonnigen Rheinland Pfalz

  29. So meine Herren und Damen, falls es die eine oder andere gibt.

    Laut meinem Anwalt ist die aufmachen seiner Verkaufsseite nicht korrekt da die Hinweise zwecks Rückrabe versteckt sind und alles andere in Bunt aufgeführter Fettschrift hervorgehoben wird und dadurch da es sich um vor formulierte Vertragsbedingungen handelt sie der AGB Kontrolle unterliegen, deren sie aber nicht Stand halten würden.

    Weiterhin ist es unzulässig, unabhängig vom vorgegebenen Kaufvertrag, Nebengeschäfte abzuschließen bzw. anzubieten.

    Auf dieses Schreiben hin hat der Anwalt von Herrn Marquard nicht reagiert stattdessen mir eine weitere Mahnung zukommen lassen. Somit hat er gegen das anwaltschaftliche Standartrecht verstoßen was ich meinem Anwalt natürlich gleich mitgeteilt habe und er ihn darauf hin ein entsprechendes Schreiben hat zukommen lassen.

    Letztendlich hat der Anwalt von Herren Marquard meinen telefonisch kontaktiert, worin er , wie mein Anwalt es so sagte, auf schleimige Art und Weise versucht zu erklären, das er seinem Mandanten so oft davon abraten würde diese Vorgehensweise weiterhin zu praktizieren.

    Wir gehen davon aus, das nach diesem Gespräch keine weiteren Forderungen durch Herren Marquard geltend gemacht werden. Sollte doch, auch kein Thema. Berlin sind von unserem Gerichtsstand bestimmt 600 km entfernt. 🙂

    Also meine Herren…sucht euch einen Fachanwalt und nicht irgendeinen Eures Vertrauens.

  30. .. dass hört sich doch sehr gut an.

    Mal sehen, wie „die EGO-GEKRÄNKTE“ Person darauf reagiert.

    Wir sind mal gespannt, ob in unserem Fall Herr G. M. den Gütevorschlag des Gerichtes akzeptiert und sich somit eine Anreise von 708 km (einfache Wegstrecke) erspart.

    Wir werden weiter berichten – schade, dass sich die anderen Betrogenen nicht mehr zu Wort melden – wäre sehr interessant, wenn von deren Seite auch „eine heftige Prise“ nach Berlin wehen würde!

    Grüße aus Pirmasens

  31. Mein Fall lag ja doch etwas anders. Es ging ja um Rückabwicklung gemäß Fernabsatzgesetz. Die Unterlagen habe ich in der Zwischenzeit entsorgt. Daher kann ich nichts mehr tun. Ich drücke Dir und Euch aber auf jeden Fall die Daumen. Bin sehr gespannt was da noch aus Berlin kommt.

  32. Hallo Axel, kannst Du hier bitte mal die Telefonnummer von Herrn Marquard veröffentlichen? In Ebay kann ich sie nicht finden. Danke!

  33. Vera, das sind personen bezogene Daten, die ich nicht veröffentlichen werden.
    Ich habe sie aber direkt mit Hilfe von Google gefunden. Suche einfach mal nach dem Nachnamen, der Stadt und dem Wort „Autoteile“.

  34. Hallöchen,

    kurzer Zwischenbericht von unser Gerichtsangelegenheit gegen Herrn Marquard.

    Dem ersten Verhandlungstermin hier in Pirmasens blieb Herr Marquard unentschuldigt fern. Er wurde auch nicht anwaltschaftlich hier vor Ort vertreten. Im Nachhinein soll er angeblich „keine Zustellung erhalten haben“.

    Es folgte gegen Herrn Marquard ein Säumnisurteil durch das AG Pirmasens, dass ihm dann auch ordnungsgemäß zugestellt wurde.

    Hierauf bemühte Herr Marquard einen Anwalt zur Abgabe einer Stellungnahme, so dass ein neuer Verhandlungstermin, erneut in Pirmasens, terminiert wurde. Zu diesem Verhandlungstermin erschien dann Herr Marquard mit seinem Anwalt in Pirmasens vorm AG und unsere Partei konnte endlich die defekte beschädigte Lichtmaschine Hrn. Marquard übergeben, da dieser sich ja beharrlich weigerte, die Rücksendekosten der defekten Lichtmaschine uns zu erstatten. Da Hr. Marquard zu keinerlei Einsicht und Kompromiss bereit war, wurde ein erneuter Verhandlungstag beim AG in Pirmasens angesetzt. Hierzu werden noch 2 Zeugen von unserer Seite vernommen.

    Wir finden es zwar äußerst irrational und unverständlich, dass Herr Marquard und sein Anwalt jedes Mal die weite Wegstrecke nach Pirmasens auf sich nehmen.

    Doch wie verlautet ein alter Deutscher Rechtssatz so schön:
    „Dem Wollenden geschieht kein Unrecht“ – soll heißen, wenn Herr Marquard und sein Anwalt unbedingt diesen wesentlich aufwendigeren und kostenintensiveren Weg wählen, so soll er diesen auch gehen dürfen!

    In diesem Sinne alle alle „capre diem“
    Grüße aus Pirmasens

  35. Hallo R.H.,
    vielen Dank für Deinen Bericht. Es ist erstaunlich, dass er den ersten Termin einfach so verstreichen lässt. Entweder ist er verdammt mutig oder er versteht nicht, was hier eigentlich läuft. Ich kann hier nur den Kopf schütteln.
    Würde mich freuen, wenn Du uns mit neuen Infos versorgen würdest, wenn sich in dem Fall wieder etwas tut.
    Danke und beste Grüße!

  36. Hallo Leute, ich habe sehr erfreuliche Nachrichten.

    Herr Marquard aus Berlin wollte ja das Altteil da ich eine Lichtmaschiene bei ihm über Ebay gekauft hatte. Die funktioniert auch super. Das ist schon mal sehr positiv.

    Nun habe ich aber kein Altteil zurück gesendet und somit wollte er einen Entschädigungsbetrag von 80.-€.
    Auch dies habe ich nicht eingesehen zu zahlen.
    Sein Anwalt, Herr Jochen Ottstadt hat deshalb sogar Klage eingereicht.

    Nun war der gerichtliche Gütetermin hier bei uns in Obernburg der zur Hauptverhandlung wurde, wenn keine Einigung statt findet. Tatsächlich kam er sowie sein Mandant diese 500km aus Berlin zu unserem schönen Amtsgericht in Obernburg.

    Der Richter teilte nach der Beweisaufnahme zur Verhandlung für das Protokoll mit, es bestehen Bedenken hinsichtlich eines Anspruch auf ein zurücksenden eines Altteil, Bedenken hinsichtlich einen Anspruch auf einen Entschädigungsbetrag sowie Bedenken hinsichtlich der Höhe der Mahnkosten.

    Nun kam das Endurteil. Die Klage von Herrn Marquard wurde Abgewiesen. „Freu“
    Sein Anwalt beantragt sogar noch vor dem Enduteil die Berufung zu zulassen, die aber das Gericht ebenso abgewiesen hat.

    Begründung kurz gefasst, Er verstößt gegen die Ebay Grundsätze (keine Tauschgeschäfte zulässig) und es handelt sich im Vorformulierten Verkaufsformular um eine überraschende Klausel .

    Es freut mich total das seine Klage abgewiesen wurde und hoffe er wird seine Verkaufsangebote in Zukunft besser und übersichtlicher gestalten und das ihm dies Urteil eine Lehre sein wird.

  37. .P. Christian

    Hallo ihr Geschädigten !
    mein Schädigung liegt zwar schon einige Zeit zurücl, jedoch bin ich durch den Artikel von Axel sowas von inspiriert worden, dass ich nicht auf einen Verhandlungstermin
    warten werde, sondern Herrn Marquardt in Berlin aufsuchen werde.

  38. Guten Morgen,

    dann wünschen wir Ihnen mal alles Gute, dass das Treffen nach Ihren Vorstellungen verläuft.

    Wir hatten im zurückliegenden Jahr insgesamt 3 Verhandlungstermine mit Herrn Marquard, wobei er beim ersten Termin erst gar nicht erschienen ist und ein Säumnisurteil ergangen ist. In der Folge fanden noch 2 Termine statt, wobei Herr Marquard mit seinem Anwalt von Berlin aus in die schöne Pfalz anreiste.
    Urteilsverkündigung zum letzten Termin fand am 28. Dezember 2016 statt, die Zustellung des Urteils steht noch aus.

    Wie Sie sehen, bereist Herr Marquard mit seinem Anwalt das gesamte deutsche Bundesgebiet und verbringt viel Zeit damit, die jeweiligen Verhandlungstage abzuarbeiten.

    Wir hoffen dennoch, dass Sie Herrn Marquard vor Ort in Berlin antreffen werden.

    Bitte berichten Sie uns von Ihrer Begegnung der anderen Art.

    Mit freundlichen Grüßen aus der Pfalz
    R. H.

  39. Hallo Herr Cristian P. Am besten Sie mieten einen Kleinbus und sammeln weitere Geschädigte auf Ihren Weg nach Berlin ein .
    Ist auch effektiver als der GERICHTLICHE weg.
    Einmal richtig aufräumen und dann ist Schluss mit lustig.
    LG an alle Geschädigten, prima eBay macht nur weiter so dann bin ich bei Euch auch bald weg.

  40. Hallo an alle Interessierten und vor allen Dingen Geschädigten,

    in unserer Angelegenheit (siehe die o. angeführten Kommentare unter R. H.) gegen Herrn Marquard – mit Rechtsbeistand RA Ottstadt – wurde ein Endurteil, ohne Berufungsmöglichkeit, am 28.12.2016 durch das Amtsgericht Pirmasens, unter Aktenzeichen 1 C 151/16 gefällt.

    Erwartungsgemäß wurde das zuständige Gericht für Recht erkannt, dass Herr Marquard zur Zahlung aller entstandenen und angefallenen Kosten (nebst den von uns geltend gemachten Mietwagenkosten) verurteilt wurde.

    Zum Ablauf der jeweiligen Verhandlungstage vor Gericht könnten wir ein Drehbuch schreiben. Wenn es nicht so ernst wäre, könnte man über das Auftreten der Partei(en) aus Berlin laut lachen.

    Herr Marquard hat ca. 1 Woche nach Urteilsprechung/ Zustellung des Urteils alle von uns in Rechnung gestellten Forderungen bezahlt.
    Somit wurde dieser Prozess – aus unserer Sicht – erfolgreich abgeschlossen.

    Wünsche allen anderen Geschädigten, dass sie die RICHTIGEN Schritte einleiten und ihren Weg KONSEQUENT, jedoch mit Geduld und Ausdauer, zu Ende gehen.

    Viele Grüße aus Pirmasens i. d. Pfalz
    Robert Heringer

  41. Schmidt Hans-Joahim

    Hans-Joachim Schmidt
    Je länger ich im Netz recherchiere, um so mehr finde ich parallel gelagerte Fälle. Ich bestellte für Polo 9N TDI am 9.01.17 eine general überholte 120 A Lichtmaschine, für 114,31 € welche am nächsten Tag vor der Haustür. HDeerr Marquard hatte mir über Paypal eine Geldanweisung zukommen lassen, welche ich nur zu bestätigen brauchte. Bevor ich die Generalüberholte Lichtmaschine einbaute, versuchte ich es erst mit dem neuen Regler, nach dem Einbau in meine Lichtmaschine, lieferte diese wieder die Spannung. Deshalb rief ich in Berlin nochmals an, und erklärte das bei mir nur der Regler defekt gewesen wäre, mit dem Hinweis das ich den wahrscheinlich defekten von mir lose angeschraubt habe, und die Lichtmaschine nicht mehr benötige. Dort wurde mir mündlich mitgeteilt ich solle sie wieder zurückschicken. Dieser Bitte bin ich am 11.01.17 nachgekommen. Zwischenzeitlich habe ich fast 2 Wochen nicht mehr gehört oder gelesen, nun habe ich telefonisch versucht etwas in Erfahrung zu bringen, und meldete mich mit meinem Namen Schmidt, worauf er antwortete das sie viele Schmidt`s hätten, das konnte ich verstehen, deswegen sollte ich Abends von 20-23 Uhr anrufen. Nun hatte ich die Backen voll, meldete den Vorgang bei Paypal, was er sofort bemerkt hatte,und mehrere Mail´s mir zukommen ließ, wobei er mich aufforderte den Fall zu schließen, bevor er mir mir nochmal spricht. Im erstem Mail warf er mir vor, ich hätte ohne Ihn zu fragen das Reglersystem ausgebaut, aber es wäre ja meine Lichtmaschine. Auch hielt ich Ihm vor das ich schon mehrmals versucht hatte Ihn telefonisch zu erreichen, welches er vehement abstritt. Zu einem Abend Termin der vereinbart war, war ich persöhnlich verhindert, den ich einen Abend später wahrnahm. Wobei gleich die Frage aufftauchte, ob ich bei Paypal den Fall geschlossen hätte, welches ich aber verneinte. Worauf er mich nochmals darauf hinwies, das er mir das doch schon schriftlich mitgeteilt hätte, erst den Fall zu schließen. und dann zu sprechen. Am 27.01.17 bekam ich noch eine Mail, wo er schrieb das er wohl mal deutlich werden müßte, das ich den Regler ausgebaut habe, wäre Diebstahl ! Und was für Arbeit und Kosten für das teure Regelsystem entstanden wäre – der Regler ist mit 5 Schräubchen befestigt, und Regler werden für 14-15 € bei Ebay angeboten, neue generalüberholte Lichtmaschine ohne Pfandaustausch für meinen Bedarf bei ATP für 99 € frei Haus mit Rückgaberecht

  42. Hans-Joachim Schmidt

    Nun hat PayPal entschieden das sie nichts für mich unternehmen konnten, da der Rückversand zwischen Verkäufer und Käufer geregelt werden muss. Anscheinend gibt es in Deutschland kein Rückgabe bzw. kein Widerrufsrecht. Für Blau-Weiss Berlin ein 50 : 1 mein Glückwunsch

  43. ich glaube er gehört einfach im Steuerrecht angezeigt, dann ist wenigsten mit dem Verbrecher ruhe. Er schreibt alle seine Rechnungen falsch!

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