Ein Fließband für das Eigenheim

Wenn die Frau vom Shoppen heimkommt, dann ist das Ergebnis nicht immer überraschend. Mal bringt sie ein Paar Schuhe, mal eine Jacke oder eine Hose oder sonst etwas mit. Nichts, worüber man sich in irgendeiner Weise wundern müsste.

Jetzt hat sie aber dann doch etwas übertrieben. Da reichte selbst der sonst immer so geräumige Kofferraum des Familienkombis nicht mehr aus. Ein Sprinter war nötig, um den Einkauf nach Hause zu fahren. Den hat sie aber zum Glück nicht gleich mitgekauft, sondern konnte einen Freund für den Transport ihres kleinen Einkaufs gewinnen. Glück gehabt.

Um das Gekaufte dann auszuladen waren drei gestandene Männer notwendig, die das Paket (200x120x30) mit einem Gewicht von 140kg ins Haus trugen. Und da stand es nun…

 

Das KETTLER Track 5 Laufband

Ok, ja, ich gebe es zu. Ich bin an dem Einkauf ja doch nicht ganz unschuldig. Es war ursprünglich nicht meine Idee, aber ich fand sie gut und ich hatte ja auch den Plan mich mehr zu bewegen. Im Vorfeld haben wir uns ja auch die Frage gestellt, ob das Gerät nicht doch eher früher als später zum übergroßen Kleiderständer mutiert, aber wir waren uns einig. Das soll dieses Mal nicht passieren, auch wenn wir wissen, dass genau das schon einmal genau so eintrat. Damals war es ein KETTLER CTR3 Crosstrainer. Nach ein paar Monaten war die Luft raus, weil wir beide mit dem Gerät irgendwie nicht warm wurden. Laufen ist doch etwas Anderes, zumal man dabei auch die Hände frei hat, um zum Beispiel etwas zu trinken oder die Fernbedienung des Fernsehers zu nutzen.

Aber vor der ersten Nutzung mussten wir noch eine Hürde nehmen. Das Gerät musste über die Treppe ins Obergeschoß geschafft werden. Das Laufband selbst lässt sich ja nicht zerlegen und so hatten wir es dann mit einem mehr als 100kg schweren und sehr großen Einzelteil zu tun. Aber auch hier konnten wir zum Glück auf die Hilfe zweier Freunde zurückgreifen. Viel größer und schwerer hätte das Laufband aber nicht sein dürfen, sonst hätten wir uns sicher noch zwischen den Etagen festgerannt. In Realität ist das Ding doch größer, als es im Shop wirkt.
Die restliche Montage war danach recht schnell erledigt. Da der größte Teil ja schon fertig montiert war, kamen nur noch 12 Schrauben zum Einsatz, um die restlichen Anbauteile zu befestigen.

Und da steht es nun in voller Pracht. Der Raum ist vielleicht nicht optimal, was die Größe angeht, aber das Laufband lässt sich bequem zusammenklappen und spart dann doch wieder viel Platz, damit man früh morgens nicht darüber stolpert.

Die ersten knapp 5km habe ich darauf bereits hinter mich gebracht und bin wirklich positiv überrascht. Ist doch etwas anderes, als der Crosstrainer damals. Auch unsere Jungs sind schon aktiv gewesen und so werden wir uns wohl einen Trainingsplan erstellen müssen, damit es keinen Streit gibt, wer es nun benutzen darf.

Die Ziele sind gesteckt und das notwendige Material vorhanden. Das Wetter spielt also keine Rolle mehr. Auf geht’s….


Veröffentlicht am 13. Januar 2017 in Persönliches, Sport und mit , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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