Archiv des Autors: Axel

Das lief ja wie geschmiert…

Und das im wahrsten Sinne des Wortes.
Heute abend war wieder Ligatraining im Bowlingcenter RedBowl Soest.

Um 18Uhr traf ich in der Halle ein und traf direkt auf Daniel, Lothar und Marcel, die sich hier und dort in der Halle beschäftigten. Marcel spielte mal wieder die Ölfräse und lies seinen Ball auf der Bahn rotieren. Sein Mentor, Trainer und Vater saß dahinter und beobachtete das Treiben. Daniel bohrte sich im Proshop mal wieder neues Material auf die Hand.

Ich bezog die letzte Bahn des RedBowl- – Bahn 14. Laut Lothar frisch geölt mit der Oelder-Ölmaschine und dem Oelder-Ölbild. Das dortige Ölbild hat mir bei einem meiner letzten Highscores schon geholfen und so war ich guter Dinge, dass es an diesem Abend auch wieder ordentlich laufen würde. Hauptsache ich bekomme die Spielkonsolen-Technik wieder vollständig aus dem Kopf, die in den letzten Wochen ja dafür sorgte, dass ich nur noch jenseits von Gut und Böse spielte. Aber für die Technik hatte ich ja die beste Trainigshilfe in Form von Lothar und Daniel in meiner Nähe.

Zum warm werden ging es mit Spielen zwsichen 144 und 187 Punkten los. Ein guter Anfang und auch die Technik passte wieder. Aufgrund der für den Monat Oktober doch recht ungewöhnlich warmen Temperaturen kam ich schon schnell ins Schwitzen. Ich konnte mich aber dennoch recht gut konzentrieren, da es in der Halle auch insgesamt ziemlich ruhig war. Kein Kindergeburtstag oder Junggesellenabschied. 🙂

Spiel 6 lief dann so rund, wie keines meiner Spiele zuvor. Insgesamt sieben Strikes in Folge konnte ich auf dem Monitor der Bahn nachzählen. Danach flatterten mir ein wenig die Nerven, so dass ich im zweiten Wurf einen Pin stehen lies. Danach wieder ein Strike und als letzten leider ein unschönes Split, welches ich nicht vollständig räumen konnte, so dass noch ein Pin stehen blieb.
Als Endresultet konnte ich 234 Punkte niederschreiben.
Ein neuer Highscore, nach den 226 Punkten aus August. Ein gutes Gefühl. Auch dadurch bedingt, dass auch die anderen Spieler aufmerksam werden und das Spiel verfolgen und mir am Ende gratuliert haben. So macht’s wieder richtig Spaß!

Zum Ende hin vielen dann noch Spiele zwischen 152 und 178 Punkten, was im Endergebnis einen Schnitt von 172,5 Punkte auf 10 Spiele macht. Bislang mein bester Schnitt für einen Abend.

Beim nächsten mal bitte wieder eine Apfelschorle und ein Oelder-Ölbild, bitte! 😉

Spielekonsolen taugen nichts…

Seit etwa sechs Wochen nutzen wir leihweise die Nintendo Wii, meiner Schwester.
Da sie und ihr Mann das Gerät aber nur selten nutzen und unsere Jungs schon immer mal zuhause damit spielen wollten, liehen wir uns das Gerät aus. Prüf vor Kauf! 🙂

Da ich leidenschaftlich gerne Bowling spiele, stand bei mir selbst natürlich Wii-Sport ganz hoch im Kurs.
Die ersten Abende ertappte ich mich dabei, wie ich ein Bowling-Spiel nach dem anderen abriss und mich dann wunderte, dass es doch schon wieder kurz vor Mitternacht war.

Während dieser Zeit ging ich natürlich auch noch meinem echten Bowlingtraining nach. Also weg von der virtuellen Welt und hinein in die Realität. Aber was war passiert. Ich warf dort nur noch überlste Runden zusammen. Einen Punkteschnitt —  so tief, wie schon Ewigkeiten nicht mehr. Anfangs konnte ich es mir nicht wirklich erklären, woran dieser Einbruch liegen könnte.

Ich habe intensiv darüber nachgedacht und fand einen zeitlichen Zusammenhang zwischen meinen schlechten Schnitt und dem Einsatz der Nintendo Wii in eigenen vier Wänden.
Da der Bewegungsablauf beim Spielen mit der Wii natürlich nicht zu 100% mit der Realität übereinstimmt, muss man einige Änderungen vornehmen, um an der Konsole ordentliche Punkte zu spielen. Diese Änderungen scheine ich unterbewusst auch mit ins Bowlingcenter genommen zu haben, was dort natürlich für ein gewisses Spielproblem sorgt.

Heute abend gehe ich wieder zum Training und werde einmal ganz genau darauf achten, wie ich die Ballabgabe und den Anlauf durchführe. Es muss da einen Zusammenhang geben.

Und die Wii… die benutzen in Zukunft dann nur noch die anderen. 🙂

Taube schlägt Internetverbindung…

Da lese ich in einer großen deutschen Tageszeitung, dass in Südafrika eine Taube schneller ein 4GB großes Datenpaket überbracht habe, als der dort ansässige Internetprovider über seine eigene Internetverbindung. Auf einem Bild sieht man eine Taube zusammen mit einer MiniSD-Speicherkarte.

Weiter im Bericht heißt es, dass die Taube eine Strecke von 85km in einer Zeit von 1Stunde und 8Minuten hinter sich gebracht hat. Dies entspräche einer Datenbandbreite von etwa 8,22Mbit/sek., was für eine Taube sicher kein schlechter Wert ist. Inklusive der Zeit für das Aufspielen und Herunterladen der Daten auf bzw. von der Speicherkarte habe der Vorgang 2Stunden 7Minuten gedauert. Was dann noch einer Tauben-Gesamtbandbreite von 4,3Mbit/sek. bedeutet.
Hier wundere ich mich aber schon allein darüber, wie lang es dauerte die Daten auf die Speicherkarte zu schreiben. Bei 30Minuten für das (im Gegensatz zum Lesen) langsamere Schreiben auf die Karte ergibt dies einen Durchsatz von 2,28MB/sek. Eine normale MiniSD-Karte für knapp 10Euro schafft schreibend schon mind. 9MB/sek, was mehr als dem dreifachen bedeutet. Das Beschreiben der Karte hätte in dem Fall nur etwa 8Minuten gedauert. Wer hat hier also auf der Leitung gestanden?

Der Text berichtet weiter, dass nach der Ankunft der Taube gerade einmal 4% der Datenmenge (=167,772MB) – per DSL übertragen wurden und man die vollständigen Daten erst nach zwei Tagen vollständig empfangen hätte. Zwei Tage entsprechen umgerechnet 172.800Sekunden und bei einem Datenvolumen von 4GB (4.194.304kByte) kommt man auf einen Datendurchsatz von ca. 194kbit/sek. Dies entspricht nicht einmal dem Wert, den man hierzulande von einem sog. DSL-Light-Anschluss erwarten kann, denn das wären mind. 384kbit/sek.

Geht man von einem hier üblichen ADSL-Zugang mit 16Mbit/sek im Download aus, welcher max. 1Mbit/sek im Upload erreicht (1Mbit/sek kann demnach max. übermittelt werden), so dauer die Verbindung für die 4GB große Datei etwa 9 Stunden und keine zwei Tage.

Alles in allem also ein sehr merkwürdiger Bericht mit ziemlich unrealistischen Werten. Hier darf jeder gerne mal nachrechnen. 🙂

Ach ja… wo ich diesen Bericht fand?
Na, wo wohl? [KLICK HIER]– 😉

Es hat ein Ende mit der Abwrackerei…

Auf der Webseite des „Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle“ (kurz: BAFA) ist zu lesen, dass mit Stand vom 02.09.2009 08:30Uhr noch genau 3.871 Anträge auf die sog. Umweltprämie gestellt werden können. Danach ist der Topf leer. Also noch 3.871 Neu- bzw. Jahreswagen, die mit einer Restsumme von 9.677.500Euro vom Staat gefördert werden.
Laut einer Radiomeldung sollen aber noch ca. 15.000 Anträge auf eine spätere Warteliste gesetzt werden, da davon auszugehen ist, dass nicht jeder Antrag in Ordnung ist und es hier und dort zu einer Ablehnung kommen wird.

Mit Stand um 09:00Uhr sind es nun nur- noch 2.748 mögliche Anträge. Das macht pro Stunde 2.246Anträge und somit ist klar, dass das Thema Abwrackprämie mit dem heutigen Tag abgeschlossen sein wird. Da lohnt sich heute kein Gang zum Autohaus mehr.

Ich bin mal gespannt, was in den nächsten zwölf Monaten in den Autohäusern geschehen wird. Bei den Kleinwagen wird der Verkauf sicher in ein Loch fallen.

Wir können aber später unseren Enkelkindern sagen „Auch wir waren dabei und haben unsere Scheibe der Förderung bekommen!“ 🙂

Bild von „danilola“ via flickr.com. Lizenz: Creative Commons

Da freut sich das Bowler-Herz…

Temperaturen über 30-°C. Es war keine Wolke am Himmel zu sehen und auch die Luft bewegte sich nur mit minimaler Geschwindigkeit.

Es war- 17:00Uhr und ich machte mich nach Feierabend auf dem Weg nach Soest zum allwöchentlichen Bowlingtraining.
Ich habe mich mit Klaus aus Rietberg zum Training im RedBowl Soest verabredet. Meinen letzten Highscore spielte ich auf seiner Hausbahn (RedBowl Oelde) und somit hoffte ich schon, dass sein Besuch ein guter Grund wäre, mal wieder einen guten Abend mit guten Scores zu erleben. Im Laufe des Abends gesellte sich Daniel aus Hamm noch hinzu und brachte auf seiner Bahn das Öl zum rotieren.

Die Temperatur in der Halle war auch wieder einmal jenseits der Wohlfühlmarke und die wenigen Ventilatoren rotierten mit maximaler Geschwindigkeit, um wenigstens etwas Luft in Bewegung zu versetzen. Viel hat es nicht geholfen, aber es war besser als gar nichts.

Die ersten Spiele verliefen noch etwas träge. Angefangen mit einer 130, 158 und 156. Nichts berühmtes, aber man muss die Bahn natürlich ersteinmal richtig einschätzen und sich auf die Gegebenheiten einstellen. Danach lief es richtig gut und es folgten 205, 155 und 213 Punkte. Wobei das 213’er-Spiel im ersten Frame mit einer 01 begann. Keine Ahnung, was mich da geritten hat, aber irgendwie hatte der Ball den Drang einmal links und einmal rechts in die Rinne abzubiegen. Nach einem innerlichen Einspruch meinerseits klappte es mit der Konzentration wieder besser und so fielen in dem Spiel insgesamt sieben Strikes.
Die nächsten drei Spiele waren wieder eher unspektakulär mit 162, 187 und 140 Punkten. Die fehlende Konstanz ist noch mein Hauptproblem. Mal fallen reihenweise Strikes und dann klappt mal wieder gar nichts. Nach diesem kleinen Zwischentief erholte sich die Sitation aber mit einem neuen Highscore und 226 Punkten. Zwei Punkte mehr, als mein letzten Topspiel am 19.7. in Oelde. Das erste Frame blieb leider offen und hat mich so sicher 9 Punkte gekostet. Aber gut… ich verlange ja keine Wunder. Regelmäßige kleine Schritte reichen mir völlig.
Und wie es immer so ist, fällt man nach einen Topspiel auch gerne mal wieder in ein tiefes Loch und so war das darauf folgende Spiel mit einer 128 das schlechteste des Abends. Es folgten dann noch 160 und 166 Punkte und nach diesen 13 Spielen war es mit der Kraft und Konzentration dann auch vorbei.

Es fielen an diesem Abend 2186 Pins in 13 Spielen. Macht einen Schnitt von 168,15. Es waren insgesamt 142 Würfe und 58 davon waren ein Strike (40,85%)-  Drei Spiele über 200 Punkte und ein neues Serienhoch (3er: 573, 4er: 735, 5er: 928, 6er: 1083). So macht Bowling richtig Spaß und ich hoffe, dass auch meine Mescheder-Teamkollegen mit den neuen Hammer Bällen ordentliche Punkte in die Scorelisten schreiben. 🙂

Stadtaffen in Arnsberg

Was haben wir auf diesen Tag gewartet.
Seit etlichen Monaten lagen die Eintrittskarten schon in der Schublade und wir alle warteten nur auf diesen einen Tag, den 14. August 2009.

Peter Fox live in Arnsberg-Herdringen am Jagdschloss.
Dort, wo knapp ein Jahr zuvor schon die Fantastischen Vier erfolgreich bewiesen haben, dass man auch im Sauerland hervorragende Konzerte spielen kann. Nur damals war das Wetter weitaus schlechter. Es regnete bis kurz vor dem Auftritt der vier Stuttgarter. War eher typisch für’s Sauerland.

Beim Auftritt von- Peter Fox war es anders. Die Sonne schien und nur wenige Wolken verdunkelten hin und wieder die Sonne für wenige Augenblicke. Dazu gab noch angenehme Temperaturen, die bis in den Abend hinein eine Jacke oder Pulli überflüssig machten. Einzig die vielen Wespen störten anfangs ein wenig. Als die Bässe dann aus den Boxen schallten, verschwanden sie wieder sehr schnell.

Von vielen Bekannten, Freunden und Kollegen wusste ich, dass sie das Konzert ebenfalls besuchen wollten. Und so traf man hier und dort auch auf bekannte Gesichter. Bei insgesamt 20.000 Besuchern war es aber gar nicht so leicht, bewusst Freunde oder Kollegen wiederzufinden. Und so sah man überall Leute mit Handy am Ohr, die versuchten, andere Besucher irgendwo auf dem großen Gelände wiederzufinden. Uns ging es dabei nicht anders. 🙂

Das Konzert selbst war einfach nur gut. Auch wenn es uns viel zu kurz vorkam.
Um kurz nach 20Uhr startete Miss Platnum als Opener. Meinen Nerv traf sie nicht so ganz, dennoch genossen wir zusammen die Stimmung.
Nach ca. 40 Minuten verschwand sie wieder von der Bühne und überließ den Roadies das Feld, die die Bühne für den Hauptact vorbereiteten.
Es war etwa 21:10Uhr, als Peter Fox dann endlich die Bühne betrat. Das Publikum wurde zuvor schon leicht unruhig, weil sich nach den Umbauten lange Zeit gar nichts mehr auf der Bühne tat. Aber das war schnell vergessen, als Peter Fox dann doch endlich live und in Farbe zu sehen war.

„Danke, dass wir Ihren Rasen verwüsten dürfen. Es ist mir ein Fest!“ – rief Peter Fox zu Beginn des Konzerts dem Freiherren von Fürstenberg zu.

Von seinem Album „Stadtaffe“ spielte er so gut wie allte Titel und dazu noch einige, die er vormals mit Seeed veröffentlichte.
Ein tolle Liveshow mit ordentlichen Bässen zusammen mit einer ordentlichen Lightshow inkl. einer großen Videowand im Hintergrund der Bühne, auf der uns ein übergroßer Gorilla mit grünleuchtenden Augen anstarrte.
Dazu noch Herren von „Cold Steel“, die mit ihren Trommeln für Stimmung sorgten. Als Backroundsängerin fand man dann auch Miss Platnum am Bühnenrand wieder.
Alles in allem in wirklich tolles Konzert vor einer nicht alltäglichen Kulisse.
Nach etwa 80 Minuten und einer Zugang verschwand Peter Fox wieder hinter der Bühne und unser Abend klang mit der CD „Stadtaffe“ im Autoradio aus, als wir im großen Durcheinander auf dem Parkplatz auf eine Möglichkeit zur Rückfahrt warteten.

Mehr davon!