Archiv des Autors: Axel

Die NSA und das Merkel Handy

Angela Merkel 10

Bild von Armin Kübelbeck. Lizenz: Wikimedia Commons

Es gibt Dinge, die einen echt zur Weißglut bringen können. Schlimmer wird es noch, wenn man selbst keine Möglichkeit hat, diese Zustände in irgendeiner Weise zu verändern. Wenn man nur daneben stehen und zusehen kann, wie gewisse Dinge völlig schief laufen und sich niemand in ausreichendem Maße darum kümmern will.

Ein kleiner Blick zurück:
Vor Monaten wurde bekannt, dass die NSA (National Security Agency) der USA Teile des europäischen Datenverkehrs im Internet überwacht und mitprotokolliert. Eigentlich muss man kein Experte sein, um zu erkennen, was hier geschieht und welche Folgen dies haben kann und wird. Hier werden persönliche Daten gesammelt und verarbeitet. Die USA erfasst unter anderem, wer wem eine Mail schreibt und vermutlich bleibt auch der Inhalt nicht ungeachtet – auch wenn das immer wieder abgestritten wird.
Dass die NSA vermutlich auch den verschlüsselten Datenstrom (Stichwort SSL usw.) beim Online Banking o. ä. Aktivitäten mitliest war eigentlich nur noch eine Randnotiz. Wenn man große Unternehmen (Microsoft, Google usw.) dazu bringt, freiwillig Daten weiterzureichen, dann ist der Zugriff auf verschlüsselte Informationen nur noch ein Kinderspiel. Mit dem notwendigen Druck findet sich immer jemand, der den Zugriff darauf „freiwillig“ möglich macht. Lies den Rest dieses Beitrags

Unitymedia, was läuft da immer schief?

Confused

Bild von Guudmorning! via flickr.com. Lizenz: Creative Commons

Vorsicht: Dieser Post wird ein wenig umfangreicher, da auch viel geschehen ist, über das ich berichten möchte. Aber wer meinen Blog kennt, der weiß, dass ich nur äußerst selten „Kurzmitteilungen“ schreibe, sondern lieber etwas ausführlicher berichte.

Bislang habe ich bis auf wenige kleine Ausnahme wirklich nur gute Erfahrungen mit der Firma Unitymedia gemacht. Kein anderes Unternehmen ist in der Lage mir einen Internetzugang mit der Bandbreite (D100Mb/U5Mb) zur Verfügung zu stelle und das völlig frei von Ausfällen oder technischen Problemen. Diesbezüglich bin ich schon sehr zufrieden. Die bisherigen Ausfälle des HD-Rekorders, von dem ich nun schon das vierte Gerät im Einsatz habe und die kurze Diskussion mit dem Management bezüglich der, aus meiner Sicht, zu Unrecht verlangten Kostenpauschale für die Montage der „Multimediadose“, habe ich schon beinahe wieder vergessen. Alles läuft, alles funktioniert und dafür zahle ich dann auch gerne und pünktlich die anfallenden Rechnungen.
Nun stand aber wieder einmal eine kleine Änderung an und bei solchen Aktionen hat Unitymedia leider immer wieder bewiesen, dass hier noch erhöhtes Verbesserungspotential existiert. Vertragliche Änderungen wurden bislang nie im ersten Anlauf richtig durchgeführt. Es musste immer nachgebessert werden und ich hing dabei so manche Zeit in der geliebten Warteschleife der Hotline.

Es war nur eine Kleinigkeit, die ich ändern wollte…
Als ich damals noch ein eigenes kleines Gewerbe betrieb, benötigte ich am heimischen Telefonanschluss zwei zusätzliche Rufnummern und eine weitere Amtsleitung, damit die Kosten ordentlich separiert an das Finanzamt weitergeben konnten und ich meine private Rufnummern nicht an Kunden herausgeben musste. Die sog. „Telefon Komfort-Option“ lieferte mir für zusätzliche 5 Euro pro Monate genau das was ich brauchte. Somit war diese Option bei unserem Wechsel zu Unitymedia von vornherein mit eingeplant. Nun habe ich mein Gewerbe ja schon vor 2.5 Jahren an den Nagel gehangen und so kündigte ich im letzten Jahr diese Option wieder.

Hier beginnt nun mein Martyrium…

Lies den Rest dieses Beitrags

Meschede plant Videoüberwachung

3er Kamera

Bild von CBS Fan via flickr.com. Lizenz: Creative Commons

Der Aufschrei war groß, als bekannt wurde, dass die in Meschede gerade frisch gebaute Hennestiege am Winziger Platz mit dem ersten Graffiti „verziert“ wurde. Allgemeine Empörung machte sich in der Bevölkerung breit und man philosophierte in den sozialen Netzwerken schon über mögliche Strafen, die den Täter erwarten mögen.
Nicht weniger groß war der Ärger, als Unbekannte sämtliche im Boden eingelassenen Leuchten der Fußgängerunterführung am Ruhrplatz zerstörten. Es war deutlich erkennbar, dass den Menschen doch einiges an ihrer Stadt liegt und dass sie diese mutwillige Zerstörung nicht tolerieren.
Lies den Rest dieses Beitrags

Facebook an – Kopf aus?

Facebook iconFacebook – Völlig abseits von den Diskussionen über die Frage, was das Unternehmen mit den Informationen und Daten macht und ob die NSA nicht auch hier schon aktiv wurde und von allen Beiträgen eine „Datensicherung“ gemacht hat, geht es mir hier um etwas anderes.

Vorab: Ich möchte mit diesem Beitrag niemanden persönlich angreifen oder auf die Füße treten. Sollte sich jemand in diesem Text wiedererkennen, so würde ich mich freuen, wenn er sich in Zukunft vielleicht wieder an diesen Beitrag erinnert und einmal weniger auf die falsche Schaltfläche klickt.

Worum geht es nun? Es geht mir um Leichtgläubigkeit und übertriebene Naivität, die etliche Facebook-Nutzer an den Tag legen. Auch meine Timeline war und ist davor leider nicht gefeit und so lese ich in gewohnt regelmäßigen Abständen immer wieder diese und ähnliche geartete Beiträge: Lies den Rest dieses Beitrags

Meschedes neues Gesicht…

[Webcam der Stadt Meschede]Vor zwei Jahren, im August 2011, begann die Stadt Meschede damit, die Öffnung des „Hennedeckel“ intensiver zu betrachten und veranstaltete ein sog. Hennedeckelfest. Die geplante neue Verkehrsführung sollte getestet werden und der Winziger Platz wurde vorrübergehend zu einer einspurigen Einbahnstraße. Etliche Bäume wurden in Blumenkübeln zusammengetragen und entlang der Straße platziert. So recht wusste man nicht, was man damit nun anfangen sollte. Das alles wirkte doch recht fremd und es entstanden immer wieder kontroverse Diskussionen über das Für und Wider dieses städtischen Projekts. Vor allem die Frage der Kostenübernahme sorgte immer wieder für Zündstoff, denn es war klar, dass die Stadt trotz der Bezuschussung durch das überregionale Projekt „Regionale 2013″ einen nicht unerheblichen Teil selbst aufbringen muss.
Lies den Rest dieses Beitrags

Auf den Spuren des Panorama Parks

IMG_1609Sommer, Sonne, Urlaub….

…und genau die richtige Zeit, um mit der Familie ein paar Unternehmungen zu machen. Man muss ja nicht immer mit dem Flieger in die Ferne reisen, denn schließlich wohnen wir schon in einer beliebten Urlaubsregion und haben viele Möglichkeiten direkt vor der Haustür.

Eine unserer Touren führte uns nach Kirchhundem in den Panorama-Park. Dieser war bei seiner Gründung 1963 der erste Wildpark Deutschlands und wurde dann nach und nach zu einem Freizeitpark umgebaut. Im Jahre 2007 befanden sich 40 Atttraktionen auf einer Fläche von 800.000 m-² im Panorama Park. Ich war dort zuletzt als Kind und kann mich noch recht gut an den Park erinnern. Ok, die Wildwasserbahn war nicht so der Hit. Dafür machte die Sommerrodelbahn immer eine Menge Spaß und auch die verschiedenen Achterbahnen wirkten auf uns Kinder immer mit einer großen Anziehungskraft.
In der jüngeren Vergangenheit wurde der Park, was die Fahrgeschäfte angeht, stark zurückgebaut. Es sollte wieder mehr in Wild- denn ein Freizeitpark sein. Einige Gebäude der alten Fahrgeschäfte sind heute noch zu erkennen und dienen vielfach in umgebauter Form einem neuen Zweck. Die Sommerrodelbahn „Fichtenflitzer“ existiert aber heute noch. Genauso, wie der Sessellift, der zur Bergstation führt. Die Achterbahnen wurden verkauft und auch die Wildwasserbahn wurde demontiert. Nur wenige Überbleibsel erinnern dort noch an die damaligen Installationen. Man muss zum Teil schon sehr genau hinsehen.

Für Kinder wird aber dennoch einiges geboten. Spielhäuser, riesen Trampoline, Kletterburgen, der schon erwähnte Fichtenflitzer, Kettcar-Bahn, Wellenrutschen usw. usf. Die Zielgruppe des Parks mag dabei nun etwas jünger sein, als noch vor dem Rückbau. Dennoch kann man hier den ganzen Tag verbringen, ohne dass Langeweile aufkommt.

Für mich ist dies der Beweis, dass weniger nicht unbedingt schlechter sein muss. Der Besuch im Panorama Park war – aus meiner Sicht als Vater – abseits der Attraktionen weitaus stressfreier, als man es in so manch anderem Freizeitpark bisher erleben durfte. Zudem sind die Eintrittspreise günstiger und die Kinder waren am Abend nicht weniger zufrieden und glücklich über den verbrachten Tag. Die Kinder wollen auf jeden Fall noch einmal dorthin. Das steht jetzt schon fest, auch aus der Sicht des Vaters. 😉