Archiv des Autors: Axel

Erster Erfahrungsbericht mit dem neuen Kombi

Skoda Octavia CombiNach sechs Wochen und etwas mehr als 2.700km ist es an der Zeit, ein erstes Fazit zu ziehen.

Am 5. März holte ich den neuen Familienkombi beim freundlichen Skoda-Händler ab.
Es ist ein Skoda Octavia II 1.6TDI in Ambiente-Ausstattung geworden, der mich bei einem Autohaus in der Umgebung anlächelte. Acht Monate und 17.975km alt war er, als ich ihn übernahm. Perleffekt-Schwarz inkl. dem mir schon aus dem Opel Astra bekannten technischen Spielereien, wie Lichtautomatik, Regensensor, Geschwindigkeitsregelanlage (ugs. Tempomat), Navi usw. usf. Sehr angenehm ist mir die hier fest installierte Freisprecheinrichtung via Bluetooth und die vollständige Integration in das Radiosystem. Zudem ist das im Radio integrierte Navi (Amundsen+) im Gegensatz zu dem Modell im Astra (CD70Navi) inkl. einer Kartendarstellung, was natürlich zusätzlichen Komfort bedeutet und vor sich allem auch auf die Kinder auf der Rückbank positiv auswirkt. Die kontrollieren nun ganz genau, ob ich auch die richtige Strecke fahre und ob ich nicht zu schnell unterwegs bin. Denn die max. erlaubte Geschwindigkeit wird im Display zusätzlich angezeigt.

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Was interessiert mich schon das Gesetz?

OPEL_Astra_H_Caravan_2008-04-12 14-19-15Jeder kennt das Fernabsatzgesetz und sicher jeder ist damit schon einmal in Kontakt gekommen. Bestellt man etwas in einem Onlineshop oder per Telefon so hat man nach Erhalt der Ware 14 Tage lang Zeit, diese ohne Angabe von Gründen zurück zu senden und den Wert der Ware zurück zu erhalten. Bei einem Warenwert von 40 Euro und darüber muss der Händler auch die Versandkosten für die Rücksendung tragen.
So weit so alltäglich und so gewöhnlich.

Ich war im Februar auf der Suche nach einem neuen Anlasser für meinen Opel Astra (siehe Abbildung rechts). Um nicht die teuren Werkstattpreise der Fachwerkstatt zahlen zu müssen, machte ich mich im Internet auf die Suche nach einem geeigneten Händler, der mir das Ersatzteil günstiger liefern könnte. Bei der Recherche stieß ich auf Ebay auf einen gewerblichen Verkäufer mit dem Namen „blauweissautoparts“, der sich augenscheinlich auf den Vertrieb von Anlassern und Lichtmaschinen spezialisiert hat. Für beinahe jedes Fahrzeugmodell konnte man dort ein passendes Ersatzteil finden. Auf den ersten Blick war dieser Händler für mich der geeignete Ansprechpartner und da ich mir nicht 100% sicher war, welcher Anlasser für mein Fahrzeug geeignet ist, rief ich die in den Auktionen angegebene Telefonnummer in Berlin an.
In dem Gespräch, welches ich mit dem Inhaber, Gerd Marquard, geführt habe, war für ihn schnell klar, welches Ersatzteil ich benötigen würde. Er habe dies auch für 99,49 Euro auf Lager. Wenn ich kurzfristig per PayPal bezahlen würde, dann könnte er den Anlasser noch am selben Tag versenden. Ich übersandte ihm also den Preis zzgl. Versandkosten per PayPal und bereits am darauffolgenden Tag überreichte mir der Postbote das Paket aus Berlin.

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Eine Rechnung mit Folgen… zurück zum Diesel!

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Bild von Chris via flickr.com. Lizenz: Creative Commons

Ich sparte bei jeder Fahrt zur Tankstelle. Aber irgendwie hatte ich am Ende das Gefühl, dass mich das alles doch mehr kostet, als gedacht.

Mit dem Opel Astra legte ich in fünf Jahren und ziemlich genau einen Monat 123.328km zurück. Da kam doch einiges zusammen. Seit dem ersten Tag tankte ich vornehmlich das günstige Autogas (LPG), das preislich immer etwa 50% des Preises von Super Benzin gekostet hat.

Da will ich doch mal kurz nachrechnen, was mich diese fünf Jahre nun rein vom Kraftstoffverbrauch gekostet haben?
Ø Verbrauch LPG insg. 8.4l/100km = 10359,5 Liter x 0,709 Euro/Liter = 7344,92 Euro

Warum habe ich mich damals für Autogas entschieden?
Es war natürlich der günstige Preis für den Kraftstoff. Denn der liegt, wie oben schon erwähnt etwa 50% unter dem für Super Benzin. Hätte ich mich damals gegen Autogas und für einen Diesel mit einem damals üblichen Verbrauch von etwa 6,5 Liter/100km entschieden, dann sähe die obige Rechnung in etwa so aus:

Ø Verbrauch Diesel insg. 6,5l/100km = 8.016,32 Liter x 1,329 Euro/Liter = 10.653,69 Euro.

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Simyo – Kommunikation ist mehr als ihr glaubt

Simyo

Bild von Javier via flickr.com. Lizenz: Creative Commons

Vorbemerkung:
Die hier geschilderten Probleme hat Simyo in der Zwischenzeit aus dem Weg geräumt (siehe Update am Textende). Dennoch bleibt der Text natürlich online.

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Ich habe ja grundsätzlich nichts dagegen, wenn es einmal länger dauert, aber ich möchte in dem Fall dann schon gerne darüber informiert werden. Die Firma Simyo verdient mit der Kommunikation zwischen Menschen gutes Geld, allerdings scheint man auf die Kommunikation zwischen dem Unternehmen und den eigenen Kunden keinen großen Wert zu legen. Denn da bleiben gerne einmal ein paar wichtige Informationen auf der Strecke.

Es stand mal wieder der Austausch eines Smartphone an. Frau wollte nun auch auf den Apfel-Zug aufspringen und so kam uns das Angebot aus dem Freundeskreis über ein gebrauchtes iPhone4 recht gelegen. Damit ging aber auch zwangsläufig der Wechsel der SIM-Karte einher, da das iPhone4 bekanntlich nur Micro-SIM-Karten verträgt. Eine spontane Anfrage bei Simyo brachte – zu Tage, dass wir wohl Glück hatten, denn aktuell sei der SIM-Kartentausch kostenlos. Also ich kannte bis zu diesem Zeitpunkt keinen Mobilfunkprovider, bei dem man für eine neue SIM Geld bezahlen musste. Aber das ist sicher auch einer der Gründe, warum Simyo diese günstigen Preise anbieten kann. Das Geld streicht man bei anderen Gelegenheiten wieder ein.

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Mit Malmsheimer in Bochum – Kabarett vom Feinsten!

Jochen Malmsheimer // 27. MotzArt Kabarett Festival // ARGEkultur Salzburg // 06.02.2009

Bild von ARGEkultur via flickr.com. Lizenz: Creative Commons

Das Wurstbrot ist eine Kulturkonstante.

Mit diesem Wissen im Hinterkopf war es für uns eine Freude die Reise nach Bochum in das Schauspielhaus anzutreten. Jochen Malmsheimer gab sich und uns die Ehre.

Dank unserer bekannt guten Reiseplanung kamen wir trotz Feierabendverkehr mit verdammt zähen Verkehr in Dortmund und dem dort ungeplanten Kauf eines überteuerten Liters Motoröl überpünktlich am Schauspielhaus an und fanden in der direkten Nachbarschaft auch einen Parkplatz.

Nach dem Besuch der Garderobenfrau vertrieben wir uns noch ein wenig die Zeit im Foyer bis der Schulgong ertönte. Ich fühlte mich in dem Moment in meine Schulzeit zurückversetzt und fragte mich unweigerlich, was denn nun auf dem Stundenplan stehen würde. Kultur stand an. Fachbereich Kabarett.
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Kabel-TV mit Unitymedia – erste Erfahrungen

Pause

Bild von Zeitentrueckt via flickr.com. Lizenz: Creative Commons

Das Fernsehprogramm aus dem Kabel. Weg mit dem Satelliten. Das war unser Plan im November letzten Jahres.

Nun sind zwei Monate vergangen und ich kann von den ersten Erfahrungen berichten.
Durchwachsen, würde ich es nennen, denn richtig glücklich sind wir (noch) nicht.

Einerseits-  sind wir mit der Bild und Tonqualität sehr zufrieden und auch der Funktionsumfang des Unitymedia-HD-Rekorders ist recht gut. Aber alles auf dieser Welt hat auch seine Schattenseiten und die haben uns in den vergangenen acht Wochen schon so manches Mal Zweifeln lassen, ob der Wechsel vom Sat- zum Kabel-TV wirklich eine so gute Idee war.

Es fängt mir Kleinigkeiten an.
Der HD-Rekorder verfügt über eine Netzwerkschnittstelle und USB-Ports, die aber unbrauchbar sind. „Für spätere Zwecke vorgesehen.“ – so die Aussage im Handbuch. Es ist also unmöglich dem Gerät irgendwelche Daten (Senderlisten, Videoaufnahmen u. ä.) zu entnehmen. Es sei mit den TV-Sendern so vertraglich geregelt, dass die Zuschauer die Sendungen zwar aufnehmen, aber nicht anderweitig speichern dürfen. Die Daten auf der Festplatte sind verschlüsselt und so würde selbst der Ausbau der Festplatte nichts bringen. Was war das früher ein Leben, als wir die VHS-Kassetten mit der aufgenommenen Lieblingsserie einem Freund ausleihen konnten. Heute müsste ich ihm den ganzen Receiver mitgeben. Warum man nicht wenigstens die von Hand sortierten Senderlisten aus dem Gerät exportieren kann, ist für mich nicht im Ansatz erklärlich. Das kann jeder billige 30 Euro Receiver aus dem Baumarkt.

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