Archiv des Autors: Axel

Mit Gigabit ins Wohnzimmer… endlich!

Networking Switch

Bild von Felix Triller via flickr.com. Lizenz: Creative Commons

Als bei unserem Einzug klar wurde, dass das Büro im Dachgeschoss (2.OG) unterkommen wird, mussten auch einige Änderungen an der Telekommunikation vorgenommen werden.

Die einzige TAE-Dose–  im Haus befand sich im Erdgeschoss. Da ich alle Geräte für Netzwerk, Telefonie usw. im Büro unterbringen wollte, muss das ISDN-NTBA irgendwie Kontakt zu dieser Dose bekommen. Ich kaufe damals 20m achtadriges Telefonkabel um es vom Erdgeschoss in das zweite Obergeschoss zu verlegen.

Einfacher Plan, schwierige Umsetzung. Denn die Decke ins erste Obergeschoss war zu viel für meine Hausmann-Bohrmaschine aus dem Hause Black&Decker. Der Bohrer war neu und die Maschine hoch motiviert. Kurze Zeit später war der Bohrer stumpf und die Maschine ziemlich heiß gelaufen. Von einem Loch konnte man nicht sprechen. Es war nichts zu machen – es musste schwereres Gerät her.
Über Umwege organisierte ich mir eine Hilti mit einem ordentlichen Bohrer und siehe da… alles war gut. Mit dem richtigen Werkzeug ging es dann doch.
Die nächste Decke war vom Material her einfacher, da sie größtenteils aus Holz besteht. Durch die Hohlräume war das Durchschieben des Kabels aber etwas umständlicher, aber nach einigen Minuten war auch dieser Fall erledigt und ich konnte das Kabel im Erdgeschoss an der TAE-Dose und im Büro am NTBA anschließen. DSL-Splitter und Router war da nur noch eine Kleinigkeit.

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Wenn Eltern die Kontrolle verlieren…

Bild von Pierre Metivier via flickr.com. Lizenz: Creative Commons

Beim Fußball hat man bei uns die Kurve gekriegt. Die anderen Sportarten sollten da auf jeden Fall nachziehen.
Wenn die Fußballabteilung unseres Sportvereins mit den Kindern der EFG-Jugend ein Turnier o. ä. besucht, dann gelten auf und neben dem Platz ganz klare Regeln. Am Spielfeldrand dürfen sich nur die Trainer und Betreuer aufhalten. Die Zuschauer halten sich während der Spiele nur in den entsprechend ausgewiesenen Bereichen auf. Nachdem es in der Vergangenheit rund um den Platz immer lauter wurde und die typischen Rufe der Eltern etwas überhandnahmen, entschied man sich für diese neue Regelung. Für alle Beteiligten war es die absolut richtige Entscheidung. Die Kinder können ohne den zusätzlichen und unnötigen Druck, der vom Spielfeldrand aus aufgebaut wurde, spielen und haben nun auch die Chance, die Anweisungen ihrer Trainer zu verstehen.

Am Wochenende war ich in meiner Funktion als Vater und Zuschauer bei einem Handball-Spaßturnier in der Sporthalle unseres Nachbarortes aktiv. Es spielten gemischte Mannschaften im Alter von etwa 6-9 Jahren aus sechs Vereinen der Umgebung-  jeder gegen jeden. Jede Mannschaft musste also insgesamt fünf Spiele á 8 Minuten absolvieren.
Es ging dabei nicht um Platzierungen, Punkte oder Pokale. Es gab am Ende für jedes Kind eine Urkunde und ein kleines Präsent. Der Spaß am Spiel sollte hier im Vordergrund stehen.

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Klever, oder einfach nur dumm und dreist?

Das ist mir bislang auch noch nicht passiert.

Ich erhielt vor einigen Minuten eine Phishingmail mit folgendem Inhalt:

Betreff: Sie haben eine neue Warnmeldung!

Sehr geehrter Kunde,
Unseren Daten zufolge, wurde ihre Onlinesitzung aus folgenden
GrÑŒnden unterbrochen:
1. Versuchtes Einloggen mit falschen Informationen.
2. UnsachgemдЯe Altualisierung ihres PostBank Online-Banking Kontos.
Wir bitten sie, ihr PostBank Konto wiederherzustellen und um ein endgÑŒltiges
Sperren ihres Kontos zu vermeiden.
Folgenden Link anzuclicken: (Link von mir gelöscht)
PostBank Online-Banking
-© 2012 PostBank Online-Banking Korporation. Alle Rechte vorbehalten.

 

Mal davon abgesehen, dass der Erzeuger dieser Mail wohl keinen blassen Schimmer von der Deutschen Rechtschreibung hat und er auch nicht weiß, wie man Deutsche Umlaute richtig einsetzt, so ist es für mich neu, wohin der Link verweist, der in der Mail angegeben wurde.

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Mit Bastian Pastewka ins Kino…

Bastian PastewkaBeim ersten Mal bin ich leer ausgegangen.

Damals war Christoph Maria Herbst auf Promotion-Tour für die letzte Staffel der TV-Serie „Stromberg“. In diversen Kinos in Deutschland war er zu Gast und zeigte die ein oder andere neue Folge der neuen Staffel.
Also ich davon erfuhr war es für Tickets leider schon zu spät. Alles ausverkauft. Schade, denn ich hätte mir das Spektakel nur zu gern selbst angesehen. Zudem gehört Herbst und vor allem seine Figur „Stromberg“ zu meinen Favoriten im Deutschen Fernsehen.

Vor einigen Wochen las ich im Internet davon, dass Bastian Pastewka auf Promo-Tour geht, um die Werbetrommel für seine neue Staffel zur Serie „Pastewka“ zu rühren. Leider hatte ich versäumt, mir einen Notiz oder eine Erinnerung zu machen, so dass ich danach nicht wieder bewusst danach suchte, um Tickets zu bestellen. Einen Tag vor der Veranstaltung im Essener Cineplex-Kino stolperte ich dann zufällig wieder über einen Bericht dazu. Hoffnung hatte ich mir keine gemacht. Einen Tag vorher ist die Show garantiert ausverkauft. Dennoch schaute ich auf der Webseite nach und war erstaunt noch insgesamt drei einzelne freie Plätze vorzufinden. Sofort reservierte ich mir einen davon und bezahlte die Gebühr von 15,50 Euro per Paypal. Ich wollte nichts dem Zufall überlassen und sicherte mir so einen der begehrten Plätze. Endlich hat es geklappt.

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Nicht nur heiße Luft

Warsteiner Internationale Montgolfiade 2012Woran erkennt man, dass der Herbst vor der Tür steht?
Richtig, an den Heißluftballons in der Luft.
Hier und dort findet man sie immer mal wieder am frühen Abend oder in der Morgendämmerung. Einen Höhepunkt findet dies aber jährlich mit der „Warsteiner Internationale Montgolfiade (WIM)“, die Anfang September auf dem Brauereigelände in Warstein stattfindet. Über eine Woche lang kann man die Heißluftballone am Himmel beobachten. Vorausgesetzt natürlich, dass das Wetter mitspielt und auch die Windrichtung zum eigenen Standort passt.

Meine Arbeitszeiten ließen es zu, dass ich nach Feierabend immer relativ passend zum Ballonstart durch Meschede fuhr. Der Wind war schwach und kam meist aus Nord bis Nordwest, so dass die Ballone zwangsweise meinen Weg kreuzten. Die Kamera war auch immer dabei, so dass ich das ein oder andere Foto auf dem Heimweg schießen konnte.

Am Mittwochabend entschied ich mich spontan dazu, die Burgruine in Eversberg als Standort für die Fotos zu wählen. Die hohe und in alle Richtungen freie Plattform lag in den Tagen zuvor immer relativ genau in der Route der Ballone und so versprach ich mir davon ein paar schöne Aufnahmen. Am Ziel angekommen zeigte mir die Webcam, die auf dem Startgeländer der Montgolfiade montiert war, trotz fortgeschrittener Zeit immer das gleiche Bild. Ein paar Fahrzeuge, einige Ballonkörbe, aber niemand, der einen Ballon aufrüstet. Das Wetter war stark bewölkt und es war verhältnismäßig windig. Der Start wurde abgesagt und auch ich fuhr wieder heim.

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Geocaching – Nach einer Pause wieder mit dabei

Geocaching Container - Regular

Bild von Cache Mania via flickr.com. Lizenz: Creative Commons

Wie alles begann…

Mit viel Enthusiasmus startete ich am 16. September 2007 mit dem Geocachen.
Damals führte mich und meine Familie ein spontaner Spaziergang zusammen mit einem guten Freund zum nahe gelegenen Küppelturm. Kurz zuvor hatten wir von Geocaching gehört und eher zufällig hatten wir auch die passenden Cacheinformationen dabei. Vor Ort konnten wir den Cache nach ziemlich langer Suche dann auch finden. Es ist natürlich für den Anfang immer sehr schwer nach etwas zu suchen, – das man zuvor noch nie in den Händen hielt.

Dieser erste Fund hat uns mit dem Geocache-Virus infoziert und in den darauf folgenden Monaten gingen wir immer häufiger auf die Jagd nach den kleinen oder großen Film- und Tupperdosen, Munitionskisten oder sonstigen Behältnissen, die vornehmlich in und um Baumstümpfe, unter Steinen oder gerne auch oben in Bäumen, unter Brücken oder sonst wo versteckt sind. Ich habe zusammen mit Torsten viele Kilometer in den Wäldern und auf den vielen – Wanderwegen dieser Region zurückgelegt. Irgendwann traf man unterwegs oder bei Veranstaltungen andere Cacher mit denen man sich auch immer mal wieder verabredete, um gemeinsam auf die Jagd zu gehen. Es entwickelte sich zu einem gewissen Ritual, dass wir gemeinsam vornehmlich freitags abends meist in der Zeit von 20:00 bis max. 5 Uhr in der Früh unterwegs waren. Schon als Kinder war ich von Nachtwanderungen begeistert und so hat es mir natürlich auch viel Spaß gemacht, im Lichtschein der Taschenlampe diesem Hobby nachzugehen. Allerdings ist es als Familienvater natürlich nicht leicht um vier oder fünf Uhr wieder nach Hause zu kommen und dann weniger als etwa zwei Stunden später von den eigenen Kindern geweckt zu werden. Der Samstag war dann meist geprägt von einer gewissen Trägheit und regelmäßigem Gähnen. Das war dann der Preis für die nächtlichen Touren.

Irgendwann setzte sich bei mir aber eine gewisse Sättigung ein und zusätzlich führten ein paar andere Dinge ebenso dazu, dass ich meine Aktivitäten mehr und mehr zurück fuhr. Die Folge war, dass ich am 11. April 2010 nach 444 gefundenen Caches mit der Suche nach der Dose im Wald aufhörte. Geocaching hatte für mich an Reiz verloren, was sicher auch daran liegt, dass nachts alle Wege gleich aussehen und man von der schönen Umgebung nicht viel hat, weil man sie schlicht nicht sieht. Ein paar andere Faktoren kamen noch erschwerend dazu, so dass ich mich zurückzog und nicht mehr aktiv war.

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