Archiv des Autors: Axel

20 Jahre SMS

What are you writing?

Bild von Carlos Zambrano via flickr.com. Lizenz: Creative Commons

20 Jahre alt wird heute ein Medium, welches ich bislang nur äußerst selten genutzt habe. Die SMS.

Heutzutage muss man ja schon beinahe froh sein, wenn eine neu entwickelte Technik dieses hohe Alter überhaupt erreicht. Bei anderen Systemen war im Alter von 20 Jahren der Zenith schon deutlich überschritten und es ging stetig bergab, bis hin zum vollständigen Verschwinden dieser Spezies. Die SMS scheint sich aber noch immer wachsender Beliebtheit zu erfreuen, wobei sie in ihrem bisherigen Leben nie weiterentwickelt oder sonst wie verändert wurde.

Genau 160 Zeichen passen in eine SMS und meist kostet sie genauso viel, wie ein 1- minütiges Telefonat. Und genau das war es, warum ich in meinem ganzen Leben vermutlich nur maximal zehn SMS geschrieben habe. Liegt wohl daran, dass ich bei solchen Dingen eher einen gewissen Geiz an den Tag lege. Denn sobald vom Gegenüber eine Rückfrage kommt und ich diese wieder mit einer SMS beantworte muss, kostet mich das Ganze mindestens doppelt so viel, als hätte ich von Vornherein angerufen. Denn in einer Minute klärt man meist weitaus mehr, als in eine einzige SMS hineinpasst.

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Darf der Baum bleiben oder muss der weg?

Der Baum muss weg. Soll er aber eigentlich nicht. Und was nun?

Auf der Südwestseite unseres Grundstücks steht eine gut gewachsene Eiche, die uns vor allem im Sommer immer viel Schatten spendet, worüber wir alle recht froh sind. Als wir vor acht Jahren in das Haus einzogen, montierten wir an der gleichen Hausseite eine Satellitenschüssel für den Fernsehempfang. Soweit so unspektakulär. Im Sommer gab es Schatten und zu jeder Zeit einen zuverlässigen TV-Empfang via Satellit.

Da der Baum damals noch ein ganzes Stück kleiner war, machte er uns nie Probleme. Über die Jahre wuchs er natürlich und die Baumkrone wurde auch immer voluminöser und nun kam es in den vergangenen Monaten immer wieder vor, dass vor allem bei Regen der Fernsehempfang stark gestört wurde und vielfach ganz zusammen brach. Das Satellitensignal wurde durch den Baum und die nassen Blätter so stark gedämpft, dass der Receiver kein Bild mehr lieferte.

Was könnte man dagegen tun?

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Dann doch lieber zur Fachwerkstatt

Opel Astra H CaravanEs kommt ja zum Glück eher selten vor, dass dem eigenen Auto das Licht ausgeht. Aber bei dem, was man im Anschluss tut, um den Defekt wieder reparieren (zu lassen), kann man viel Zeit, Geld und Nerven sparen.

Auf der Fahrt zurück vom Training bemerkte mein Sohn, dass der Bordcomputer etwas Neues zu vermelden hatte. Das Abblendlicht auf der Beifahrerseite war defekt und sollte ausgetauscht werden, so die Meldung im Display. Erstmalig nach 4-½ Jahren und 114.000km hauchte einer der Scheinwerfer sein Licht aus. Natürlich wollte ich nicht lange nur einäugig herumfahren und so fuhr ich am darauffolgenden Montag in der Mittagspause zu ATU (Autoteile Unger).

Telefonisch fragte ich knapp zwei Stunden vorher nach einem Termin. Der Tausch der Glühlampen am Opel Astra H sei gar kein Problem. Das ginge schnell und einfach und kann ohne Termin erledigt werden. Ich solle einfach vorbei kommen, gerne auch in der Mittagszeit.
Und das tat ich dann auch. Es war kurz vor 13Uhr, als ich auf den Hof der ATU Filiale in Brilon fuhr. Im Laden waren noch zwei Kunden und nach einer sehr kurzen Wartezeit fragte mich einer der Angestellten nach meinem Anliegen. Ich erklärte, dass ich kurz vorher angerufen hatte und worum es geht. Von einem Telefonat wüsste er nichts, aber er könne mir ja schon einmal die möglichen Ersatzlampen zeigen. – Die Kollegen in der Werkstatt seien übrigens alle gemeinsam in der Mittagspause. Warum mir am Telefon eine ganz andere Aussage getroffen wurde, wobei der Herr am Telefon sich klar als Mitarbeiter der Filiale Brilon zu erkennen gab, konnte er mir nicht beantworten.
Bei den Lampen angekommen zeigte er mir dann so einiges aus dem reichhaltigen Sortiment. Angefangen von 50% mehr Lichtleistung bis hin zu 100% mehr Lichtausbeute im Gegensatz zu den Originalleuchten. Dazu verschiedene Hersteller, verschiedene Farben und und und.

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Die Ärzte in Bielefeld

Einmal ist keinmal und auf einem Bein kann man nicht stehen. Stimmt doch, oder?!
Gründe gab es genug und nachdem wir Mitte des Jahres bereits die Beste Band der Welt in der Lanxess-Arena in Köln erleben durften, freuten wir uns über die Möglichkeit, Die Ärzte in diesem Jahr noch ein zweites Mal zu besuchen. Dieses Mal stand die Seidenstickerhalle in Bielefeld auf dem Plan.

Einlass sollte um 18Uhr sein und so verschoben wir im Vorfeld den Zeitpunkt der Abfahrt zwei Mal um jeweils 30Minuten nach vorne, da niemand von uns jemals zuvor in der Seidenstickerhalle war und da es dort keine reservierten Sitzplätze in den Rängen gab und wir am Ende natürlich nicht in der hintersten Ecke sitzen/stehen wollten. In unserem hohen Alter stellt man sich nicht mehr in die erste Reihe direkt vor die Bühne. Die Zeiten sind vorbei. Wir bevorzugen die ruhigeren Gefilde auf den Rängen mit guter und freier Sicht und ausreichend Platz. In Köln war unser Platz bestens gewählt. Seitlich, leicht erhöht über der Bühne mit einem hervorragenden Blick auf die drei Hauptakteure und vor allem ohne die Gefahr fremde Ellenbögen o. ä. ins Gesicht oder sonst wohin zu bekommen.

Aus diesem Grund wollten wir auf jeden Fall frühzeitig ankommen. Wir machten uns also zu viert im kleinen Familien-Zweitwagen auf den beschwerliche Weg 100 km Richtung Norden durch starken Regen in die unbekannte Stadt von der wir gar nicht sicher waren, ob sie nun auch wirklich existiert. Über Bielefeld erzählt man sich ja so manches.

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Mit Gigabit ins Wohnzimmer… endlich!

Networking Switch

Bild von Felix Triller via flickr.com. Lizenz: Creative Commons

Als bei unserem Einzug klar wurde, dass das Büro im Dachgeschoss (2.OG) unterkommen wird, mussten auch einige Änderungen an der Telekommunikation vorgenommen werden.

Die einzige TAE-Dose–  im Haus befand sich im Erdgeschoss. Da ich alle Geräte für Netzwerk, Telefonie usw. im Büro unterbringen wollte, muss das ISDN-NTBA irgendwie Kontakt zu dieser Dose bekommen. Ich kaufe damals 20m achtadriges Telefonkabel um es vom Erdgeschoss in das zweite Obergeschoss zu verlegen.

Einfacher Plan, schwierige Umsetzung. Denn die Decke ins erste Obergeschoss war zu viel für meine Hausmann-Bohrmaschine aus dem Hause Black&Decker. Der Bohrer war neu und die Maschine hoch motiviert. Kurze Zeit später war der Bohrer stumpf und die Maschine ziemlich heiß gelaufen. Von einem Loch konnte man nicht sprechen. Es war nichts zu machen – es musste schwereres Gerät her.
Über Umwege organisierte ich mir eine Hilti mit einem ordentlichen Bohrer und siehe da… alles war gut. Mit dem richtigen Werkzeug ging es dann doch.
Die nächste Decke war vom Material her einfacher, da sie größtenteils aus Holz besteht. Durch die Hohlräume war das Durchschieben des Kabels aber etwas umständlicher, aber nach einigen Minuten war auch dieser Fall erledigt und ich konnte das Kabel im Erdgeschoss an der TAE-Dose und im Büro am NTBA anschließen. DSL-Splitter und Router war da nur noch eine Kleinigkeit.

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Wenn Eltern die Kontrolle verlieren…

Bild von Pierre Metivier via flickr.com. Lizenz: Creative Commons

Beim Fußball hat man bei uns die Kurve gekriegt. Die anderen Sportarten sollten da auf jeden Fall nachziehen.
Wenn die Fußballabteilung unseres Sportvereins mit den Kindern der EFG-Jugend ein Turnier o. ä. besucht, dann gelten auf und neben dem Platz ganz klare Regeln. Am Spielfeldrand dürfen sich nur die Trainer und Betreuer aufhalten. Die Zuschauer halten sich während der Spiele nur in den entsprechend ausgewiesenen Bereichen auf. Nachdem es in der Vergangenheit rund um den Platz immer lauter wurde und die typischen Rufe der Eltern etwas überhandnahmen, entschied man sich für diese neue Regelung. Für alle Beteiligten war es die absolut richtige Entscheidung. Die Kinder können ohne den zusätzlichen und unnötigen Druck, der vom Spielfeldrand aus aufgebaut wurde, spielen und haben nun auch die Chance, die Anweisungen ihrer Trainer zu verstehen.

Am Wochenende war ich in meiner Funktion als Vater und Zuschauer bei einem Handball-Spaßturnier in der Sporthalle unseres Nachbarortes aktiv. Es spielten gemischte Mannschaften im Alter von etwa 6-9 Jahren aus sechs Vereinen der Umgebung-  jeder gegen jeden. Jede Mannschaft musste also insgesamt fünf Spiele á 8 Minuten absolvieren.
Es ging dabei nicht um Platzierungen, Punkte oder Pokale. Es gab am Ende für jedes Kind eine Urkunde und ein kleines Präsent. Der Spaß am Spiel sollte hier im Vordergrund stehen.

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