Archiv des Autors: Axel

Klever, oder einfach nur dumm und dreist?

Das ist mir bislang auch noch nicht passiert.

Ich erhielt vor einigen Minuten eine Phishingmail mit folgendem Inhalt:

Betreff: Sie haben eine neue Warnmeldung!

Sehr geehrter Kunde,
Unseren Daten zufolge, wurde ihre Onlinesitzung aus folgenden
GrÑŒnden unterbrochen:
1. Versuchtes Einloggen mit falschen Informationen.
2. UnsachgemдЯe Altualisierung ihres PostBank Online-Banking Kontos.
Wir bitten sie, ihr PostBank Konto wiederherzustellen und um ein endgÑŒltiges
Sperren ihres Kontos zu vermeiden.
Folgenden Link anzuclicken: (Link von mir gelöscht)
PostBank Online-Banking
-© 2012 PostBank Online-Banking Korporation. Alle Rechte vorbehalten.

 

Mal davon abgesehen, dass der Erzeuger dieser Mail wohl keinen blassen Schimmer von der Deutschen Rechtschreibung hat und er auch nicht weiß, wie man Deutsche Umlaute richtig einsetzt, so ist es für mich neu, wohin der Link verweist, der in der Mail angegeben wurde.

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Mit Bastian Pastewka ins Kino…

Bastian PastewkaBeim ersten Mal bin ich leer ausgegangen.

Damals war Christoph Maria Herbst auf Promotion-Tour für die letzte Staffel der TV-Serie „Stromberg“. In diversen Kinos in Deutschland war er zu Gast und zeigte die ein oder andere neue Folge der neuen Staffel.
Also ich davon erfuhr war es für Tickets leider schon zu spät. Alles ausverkauft. Schade, denn ich hätte mir das Spektakel nur zu gern selbst angesehen. Zudem gehört Herbst und vor allem seine Figur „Stromberg“ zu meinen Favoriten im Deutschen Fernsehen.

Vor einigen Wochen las ich im Internet davon, dass Bastian Pastewka auf Promo-Tour geht, um die Werbetrommel für seine neue Staffel zur Serie „Pastewka“ zu rühren. Leider hatte ich versäumt, mir einen Notiz oder eine Erinnerung zu machen, so dass ich danach nicht wieder bewusst danach suchte, um Tickets zu bestellen. Einen Tag vor der Veranstaltung im Essener Cineplex-Kino stolperte ich dann zufällig wieder über einen Bericht dazu. Hoffnung hatte ich mir keine gemacht. Einen Tag vorher ist die Show garantiert ausverkauft. Dennoch schaute ich auf der Webseite nach und war erstaunt noch insgesamt drei einzelne freie Plätze vorzufinden. Sofort reservierte ich mir einen davon und bezahlte die Gebühr von 15,50 Euro per Paypal. Ich wollte nichts dem Zufall überlassen und sicherte mir so einen der begehrten Plätze. Endlich hat es geklappt.

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Nicht nur heiße Luft

Warsteiner Internationale Montgolfiade 2012Woran erkennt man, dass der Herbst vor der Tür steht?
Richtig, an den Heißluftballons in der Luft.
Hier und dort findet man sie immer mal wieder am frühen Abend oder in der Morgendämmerung. Einen Höhepunkt findet dies aber jährlich mit der „Warsteiner Internationale Montgolfiade (WIM)“, die Anfang September auf dem Brauereigelände in Warstein stattfindet. Über eine Woche lang kann man die Heißluftballone am Himmel beobachten. Vorausgesetzt natürlich, dass das Wetter mitspielt und auch die Windrichtung zum eigenen Standort passt.

Meine Arbeitszeiten ließen es zu, dass ich nach Feierabend immer relativ passend zum Ballonstart durch Meschede fuhr. Der Wind war schwach und kam meist aus Nord bis Nordwest, so dass die Ballone zwangsweise meinen Weg kreuzten. Die Kamera war auch immer dabei, so dass ich das ein oder andere Foto auf dem Heimweg schießen konnte.

Am Mittwochabend entschied ich mich spontan dazu, die Burgruine in Eversberg als Standort für die Fotos zu wählen. Die hohe und in alle Richtungen freie Plattform lag in den Tagen zuvor immer relativ genau in der Route der Ballone und so versprach ich mir davon ein paar schöne Aufnahmen. Am Ziel angekommen zeigte mir die Webcam, die auf dem Startgeländer der Montgolfiade montiert war, trotz fortgeschrittener Zeit immer das gleiche Bild. Ein paar Fahrzeuge, einige Ballonkörbe, aber niemand, der einen Ballon aufrüstet. Das Wetter war stark bewölkt und es war verhältnismäßig windig. Der Start wurde abgesagt und auch ich fuhr wieder heim.

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Geocaching – Nach einer Pause wieder mit dabei

Geocaching Container - Regular

Bild von Cache Mania via flickr.com. Lizenz: Creative Commons

Wie alles begann…

Mit viel Enthusiasmus startete ich am 16. September 2007 mit dem Geocachen.
Damals führte mich und meine Familie ein spontaner Spaziergang zusammen mit einem guten Freund zum nahe gelegenen Küppelturm. Kurz zuvor hatten wir von Geocaching gehört und eher zufällig hatten wir auch die passenden Cacheinformationen dabei. Vor Ort konnten wir den Cache nach ziemlich langer Suche dann auch finden. Es ist natürlich für den Anfang immer sehr schwer nach etwas zu suchen, – das man zuvor noch nie in den Händen hielt.

Dieser erste Fund hat uns mit dem Geocache-Virus infoziert und in den darauf folgenden Monaten gingen wir immer häufiger auf die Jagd nach den kleinen oder großen Film- und Tupperdosen, Munitionskisten oder sonstigen Behältnissen, die vornehmlich in und um Baumstümpfe, unter Steinen oder gerne auch oben in Bäumen, unter Brücken oder sonst wo versteckt sind. Ich habe zusammen mit Torsten viele Kilometer in den Wäldern und auf den vielen – Wanderwegen dieser Region zurückgelegt. Irgendwann traf man unterwegs oder bei Veranstaltungen andere Cacher mit denen man sich auch immer mal wieder verabredete, um gemeinsam auf die Jagd zu gehen. Es entwickelte sich zu einem gewissen Ritual, dass wir gemeinsam vornehmlich freitags abends meist in der Zeit von 20:00 bis max. 5 Uhr in der Früh unterwegs waren. Schon als Kinder war ich von Nachtwanderungen begeistert und so hat es mir natürlich auch viel Spaß gemacht, im Lichtschein der Taschenlampe diesem Hobby nachzugehen. Allerdings ist es als Familienvater natürlich nicht leicht um vier oder fünf Uhr wieder nach Hause zu kommen und dann weniger als etwa zwei Stunden später von den eigenen Kindern geweckt zu werden. Der Samstag war dann meist geprägt von einer gewissen Trägheit und regelmäßigem Gähnen. Das war dann der Preis für die nächtlichen Touren.

Irgendwann setzte sich bei mir aber eine gewisse Sättigung ein und zusätzlich führten ein paar andere Dinge ebenso dazu, dass ich meine Aktivitäten mehr und mehr zurück fuhr. Die Folge war, dass ich am 11. April 2010 nach 444 gefundenen Caches mit der Suche nach der Dose im Wald aufhörte. Geocaching hatte für mich an Reiz verloren, was sicher auch daran liegt, dass nachts alle Wege gleich aussehen und man von der schönen Umgebung nicht viel hat, weil man sie schlicht nicht sieht. Ein paar andere Faktoren kamen noch erschwerend dazu, so dass ich mich zurückzog und nicht mehr aktiv war.

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Rekordverdächtige Preise…

… oder das flüssige Gold in unserem Tank.

Ich hielt es zunächst für eine Nebenwirkung der hohen Temperaturen. Oder war gar nicht mir zu heiß geworden, sondern denen, die für das Gesehene verantwortlich sind?

Auf dem Weg durch’s Sauerland kam ich bei uns im Ort an einer Markentankstelle vorbei. Ich werfe dabei immer einen kurzen Blick auf die Preistafel, um evtl. den Tank aufzufüllen, wenn es gerade einmal günstig sein sollte. Als ich die Preise sah, dachte ich erst an einen technischen Defekt der Preistafel.

1.779 Euro für einen Liter Super (E5)
1.579 Euro für einen Liter Diesel

Unglaublich.
Erst Anfang der vergangenen Woche traf ich auf dem Weg zur Arbeit an die erste Tankstelle, die die Marke von 1,699 Euro/l Super (E5) überschritten hat. Jetzt, nur wenige Tage später, setzt man noch einen oben drauf.
Vor etwa zweieinhalb Wochen tankte ich dort noch für 1,589 Euro. Das sind in der kurzen Zeit 19 Cent mehr. Knapp sieben Euro mehr bei einer einzigen Tankfüllung für unseren Corsa.

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Sommer, Palmen, Sonnenschein – Urlaub auf Sylt

Sylt - KeitumDie tägliche Routine hat mich nun mehr als eine Woche lang wieder, aber dennoch schlummert noch immer ein wenig Erholung und Urlaubsfeeling in mir. Das Wetter ist momentan ja auch im heimischen Sauerland ausnahmsweise ein wenig in Sommerlaune,-  so dass die Erinnerungen an Sommer, Sonne, Meer und Strand damit nicht allzu schnell verblassen.

Es war Samstag, der 14.7.2012 um relativ genau 4:00Uhr als der Wecker klingelte und die Urlaubszeit —  im wahrsten Sinne des Wortes – einläutete. Der Beginn meines dreiwöchigen Urlaubs und dann gleich zu dieser nachtschlafenden Zeit. Aber wir hatten ja ein Ziel vor Augen und das hieß Sommerurlaub an der Nordsee auf „die Sylt“, wie Eric das gerne auszudrücken pflegte.
Die Koffer waren gepackt und bereits am Vorabend im Auto verstaut worden. Somit gingen wir alles in Ruhe an und verstauten die restlichen kleineren Taschen und die Kinder im Auto. Ausgestattet mit ausreichend Verpflegung ging es um 5:30Uhr dann los auf die Autobahn. Die Fahrt selbst war äußerst entspannt. Kaum Verkehr und keinerlei Staus, nur der Wunsch der Kids nach der ein oder anderen kleinen Pause. Was aber viel wichtiger war… keine Fragen, wie „Sind wir bald da?“ oder „Wie weit ist es noch?“. Alles bestens also.
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