Archiv der Kategorie: Allgemeines

Deutschland – Nur echt mit großem ẞ!

Es ist für mich fast wie ein kleines Déjà-vu.

Damals vor etwa 18 Jahren, als der Euro eingeführt wurde und im Unternehmen jeder mehr oder weniger konkret den Drang verspürte, das Euro-Zeichen (€) nutzen zu wollen/müssen. Es gab Updates für Betriebssysteme, Office-Anwendungen usw. und ich weiß noch, dass die Installation dieser Updates im gesamten Unternehmen eine echte Herausforderung war.
Im Download-Bereich der Chip findet man übrigens heute noch das Euro-Update für Microsoft Office 95/97.

Und wie sieht es heute aus?
Im Jahr 2017 wird wieder Geschichte geschrieben, was die Deutsche Sprache und ihre Schrifzeichen angeht. Seit gestern, 29.06.2017, ist das große Ess-Zett (ẞ) zum Bestandteil der amtlichen deutschen Rechtschreibung geworden. Laut Wikipedia wurde es aber bereits im April 2008 in den Unicode-Standard aufgenommen, so dass es bereits einige Schriftarten gibt, die dieses neue Zeichen bereits beinhalten. Die Eingabe erfolgt über die Tastenkombination SHIFT + ALTGR + ß oder als Alternative über ALT + 7838 über den Ziffernblock.

Damit entfällt zum Glück die Notwendigkeit, dieses neue Zeichen auf allen Rechnern verfügbar zu machen. Die wichtigsten und gebräuchlichsten Schriftarten bringen das ẞ schon mit und für die vielen anderen Fonts wird es früher oder später auch neue Varianten geben.
Im Gegensatz zum €-Symbol wird das ẞ ja auch nicht so oft zum Einsatz kommen, so dass es wohl kaum negativ auffallen wird. Wir haben es in der Vergangenheit ja auch geschafft, ohne dieses Zeichen auszukommen.

Ein hoch auf die deutsche Sprache! DEUTSCHLAND, von heute an mit großem ẞ! 😉


Weiterführende Links zu diesem Thema:
Berliner Zeitung | Stuttgarter Zeitung | Spiegel  | Duden

Grafik von Karl432 (CC BY-SA 3.0) via Wikipedia

Versicherungen und ihre Makler…

Jetzt mal zu einem völlig anderen Thema – Versicherungsmakler.

Meine bzw. unsere jahrelange Erfahrung zeigt, dass man dem Berufsstand der Versicherungsmakler nicht vertrauen kann oder mindestens sehr skeptisch gegenüber stehen sollte. Sie versprechen dir das Blaue vom Himmel und am Ende ist man als Kunde dann doch nur enttäuscht und sogar den ein oder anderen Euro ärmer, ohne dass man dafür eine Gegenleistung erhalten hätte. Klingt sehr pauschal? Mag sein.

Ich muss ja zugeben, dass es kaum ein anderes Thema gibt, das für mich so voller böhmischer Dörfer ist. Übrigens hier ein recht kleiner aber lesenswert Wikipedia-Beitrag über die hier erwähnten Dörfer aus Böhmen.

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Er trotzt Wind und Wetter…

20160325Ihm gebührt mein Respekt und meine Anerkennung. Und ich möchte diesen kleinen Blogpost diesem mir völlig unbekannten Radfahrer widmen, der Tag für Tag bei Wind und jedem Wetter und selbst bei den unmöglichsten Temperaturen früh morgens mit dem Rad unterwegs ist.

Wenn ich morgens gegen 5:30 Uhr auf dem Weg zur Arbeit bin und ich mich dabei irgendwo zwischen Meschede und Brilon befinde, dann erkenne ich ihn schon von Weitem an seiner unverkennbaren Beleuchtung. Ein heller Scheinwerfer am Rad und einer am Helm. Das eine Licht ist relativ konstant und ruhig auf die Straße gerichtet und das andere bewegt sich im Takt der Tretbewegung hin und her. Je nach Uhrzeit habe ich ihn schon zwischen Meschede-Laer und Bestwig-Nuttlar auf der Bundesstraße 7 gesehen. Jeden Morgen, bei jeder Witterung und wirklich unabhängig davon, ob es im Sommer um diese Uhrzeit noch 20°C warm ist oder, wie heute, mit -8°C eigentlich schon für einen Spaziergang zu kalt ist. Dieser Mann trotzt allen äußeren Einflüssen und ist dabei nicht einmal langsam unterwegs. Er ist auf dem Radweg teilweise schneller, als die Autos neben ihm.

Ich kenne ihn nicht. Weiß nicht, woher er kommt oder wohin er fährt. Aber man kann die Uhr nach ihm stellen und ich weiß, je westlicher unser Treffpunkt ist, desto mehr sollte ich mich beeilen, um nicht zu spät im Büro anzukommen.

Ich ziehe meinen Hut vor ihm und auch allen anderen Pendlern, die ihren Weg zur Arbeit mit dem Rad bestreiten und dabei Wind und Wetter trotzen und auch bei Minusgraden noch im Stehen die Berge hinauffahren. Für mich wäre das nichts. 😉

 

Foto: „20160325“ von „Hoher“ (CC BY-NC-ND 2.0)

Mediacom und der zweite Anlauf

bildstoerungIn der Vergangenheit (HIER,-  HIER und auch HIER) habe ich ja schon das ein oder andere Mal über meine leider meist durchwachsenen Erfahrungen mit dem Unitymedia-Support berichtet. Ich kam immer wieder zu dem Schluss, dass Unitymedia ein hervorragender Provider ist, solange alles läuft und es nicht zu irgendwelchen vertraglichen Änderungen oder Störungen kommt. Diese treten zum Glück nur äußerst selten auf, was die ganze Sache insgesamt recht angenehm macht. Aber…

…wenn sich beim Fernsehen völlig unvermittelt und überraschend der Kabelreceiver neustartet, dann ist das nicht normal. Geschieht dies je nach Sender alle paar Minuten, dann wird es richtig nervig und wenn dann noch eine ganze Gruppe von TV-Sendern plötzlich nicht mehr zu empfangen ist, dann ist das Maß voll. Dazu kamen noch sporadische Bildstörungen bei einigen Dritten Programmen.
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Frohes Fest und Guten Rutsch!

palm christmas

Bild von Henning Leweke via flickr.com. Lizenz: Creative Commons


Zweistellige Temperaturen nicht nur im, sondern auch vor dem Haus und der Blick auf den Kalender, der mir ganz klar zu verstehen gibt, dass Weihnachten tatsächlich schon wieder auf der Tagesordnung steht. Nicht, dass ich ein Problem damit hätte. Gerade zusammen mit den Kindern ist Weihnachten eine besonders schöne Zeit. Ich mag Weihnachten sehr. Schon immer. 😉

Aber ich habe das Gefühl, als würde die Anzahl der Tage zwischen den Heiligen Abenden mit jedem Jahr abnehmen. Gefühlt bin ich gerade einmal im September und wenn ich so aus dem Fenster schaue, dann ist das alles, aber kein 23. Dezember, den ich da allein meteorologisch sehe. Aber das Gefühl, dass das Jahr im schnellen Vorlauf an uns vorbeizieht, habe ich ja auch nicht erst in diesem Jahr. Da bewahrheiten sich dann die Sprüche, die man von früher von den eigenen Eltern und Großeltern kennt. Die holen einen dann wieder ein und werden merkwürdig real.

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Der geschenkte Gaul aus dem Baumarkt (+UPDATE)

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Bild von J via flickr.com. Lizenz: Creative Commons

Die Sache mit dem geschenkten Gaul kennt man ja. Es war ja auch gut und lieb gemeint und ich bin auch dankbar für dieses unverhoffte und hilfreiche Geschenk. Aber es bedurfte nicht einmal dem Blick in das Maul des geschenkten Gauls, um festzustellen, dass der Hersteller dieses (im wahrsten Sinne des Wortes) Vierbeiners hier total versagt hat.

Ok, zu den Fakten: Es geht um Regale. Vier Baumarkt Regale. Genaugenommen um das STR-65-Z aus dem OBI-Hörnchen-Markt. Ein Kellerregal aus Metall mit fünf Böden und einer maximalen Belastbarkeit von 325kg. Die Verpackung selbst verspricht eine werkzeugefreie Montage, wobei auf der OBI-Webseite bei genau diesem Produkt zu Einsatz von Hammer und Schraubenzieher rät. Da scheint man sich wohl selbst nicht sicher zu sein, wie man hier nun am besten vorgehen sollte.

Das OBI Metall-Steckregal ist mit insgesamt fünf Böden ausgestattet und überzeugt durch hochwertige Qualität. Jeder einzelne Boden hat eine Tragkraft von bis zu 65 kg bei gleichmäßiger Verteilung. Dank des praktischen Stecksystems lässt sich das Steckregal schnell und einfach montieren. Das Steckregal findet jederzeit Einsatz in Keller, Garage oder Haushalt. Die Regalmaße betragen (H x B x T) 195 cm x 100 cm x 40 cm.

„Hochwertig“, „praktisch“, „schnell“ und „einfach“ – Na, da kann dann doch nichts mehr schiefgehen, oder?! Also frisch ans Werk und mal schnell die vier Regale aufgebaut. Lies den Rest dieses Beitrags