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Dynamische Preisgestaltung…

Man wundert sich…

Aber irgendeine Bewandtnis mussten die LCD-Preistafeln einiger Kirmes-Fahrgeschäfte ja haben.

Stand früher der Preis für eine Fahrt fest eingemeißelt auf einem Schild am Kassenhäuschen, so leuchtet uns heute vielfach eine grell leuchtende LCD-Anzeige entgegen.
Anfangs übersah ich diese neue elektronische Preisangabe noch und habe mir nichts weiter dabei gedacht. Man besucht ja auch nicht jede Kirmes und fährt erst recht nicht (mehr) mit jedem Fahrgeschäft. (Wer soll das auch alles bezahlen?)

Aber mit Familie und Kindern taucht man ja nun doch häufiger an den Kassenhäuschen auf und kauft den einen oder anderen Chip, damit die Kinder auch mal auf ihre Kosten kommen.

Und da fiel es mir nun auf…
Es war auf dem Reister Markt, als ich mit meinen Jungs eine Runde mit dem AutoScooter drehen durfte. Nach Jahrzehnten erstmalig wieder. Dort bekam ich fünf Chips für fünf Euro. Einen einzelnen Chip gab es für 1,60 Euro.

Tage später waren wir gemeinsam auf der Kirmes in Meschede und dort trafen wir auf dasselbe Fahrgeschäft und auch wieder auf die besagte LCD-Preistafel.
Und nun erkannte ich auch, warum diese hier zum Einsatz kommen. Denn dort stand nun in leuchtend roten Ziffern ein ganz anderer Preis. Es gab nur noch vier Chips für fünf Euro und der einzelne Chip sollte nun glatte zwei Euro kosten. Eine satte Preissteigerung.

Hält man die Einwohner und Besucher von Meschede für mehr vermögend als die aus Reiste? Wobei die Besucher der Mescheder Kirmes mit Sicherheit größtenteils identisch mit denen aus Reiste sind. Schließlich liegen die beiden Orte nur ca. 10km auseinander.

Aber der Preis von knapp 63cent pro Fahrt und Person (bei zwei Personen im Wagen) ist immer noch günstiger, als die 2,80 Euro, die man nebenan pro Person und Runde in der „Geisterbahn“ verlangte. Es ist schon verrückt, wie sich die Preise im Laufe der Zeit entwickelt haben.

Wie wo was weiß OBI? Nicht wirklich!

Schon oft haben wir darüber gesprochen. Am Samstag haben wir es endlich umsetzen wollen.

Aus 1 mach 2…. oder genauer:
Im Keller befindet sich ein Wasseranschluß, an dem die Waschmaschine angeschlossen ist.
Um den Wasserschlauch für den Garten anzuschließen musste wir bislang immer den einen Schlauch entfernen und den anderen anbringen. Nervig auf Dauer. Und so haben wir uns nun entschlossen, dem Problem zu begegnen. Meine Frau fährt also zum Hörnchen-Baumarkt namens OBI und lässt sich vom Abteilungszuständigen beraten.
Sie kommt am Ende mit einem Bausatz nach Hause. Kugelventil, Gardena-Schlauchadapter, ein Y-Verteiler und eine Rolle Teflonband. Alles zusammen für 20,70 Euro.

Für mich verwunderlich, dass alle Teile ohne Gummidichting versehen waren. Dafür sollte dann aber das Teflonband herhalten. Für mich als Nicht-Klempner aber ein Problem, da ich-  nicht 100% weiß, wie man das Band wirklich richtig anwendet, so dass alles am Ende dauerhaft dicht bleibt. Nicht auszudenken, was passiert, wenn evtl. tagelang Wasser austritt, weil ich einen Fehler beim Abdichten gemacht habe.

Somit bin ich dann mit den Einzelteilen und der Quittung zurück zum Baumarkt und suche den Fachverkäufer.
Diesen finde ich nach einiger Zeit und ich frage ihn nach den Gummidichtungen. Seine Antwort: Dichtungen gibt es in der Sanitärabteilung. Also weitere Kosten.
Ich sage ihm, dass ich vor langer Zeit einmal gesehen habe, dass es das alles als Set bereits von Gardena oder anderen Herstellern fertig zu kaufen gibt, mir damals aber zu teuer war. Das könne er sich nicht vorstellen und das sei ihm auch nicht bekannt. Nach einigem hin und her gehen wir zur Gardena-Wand. Und siehe da… Da gibt es bereits das „aus 1 mach 2“-Set. Vollständig als ein System inkl. aller Dichtungen.

Das tolle dabei… Das Set kostete „nur“ 18,70 Euro und war somit 2 Euro günstiger, als der unvollständige Einzelteilesatz.

Leider haben wir das Teflonband schon benutzt, so dass wir dies nun als Andenken behalten dürfen. Die Rolle kostete genau 2 Euro und so bekam ich an der Kasse kein Geld zurück. Zwei Euro die ich verschenkt habe, weil der Verkäufer seine eigene Abteilung nicht kennt und nicht weiß, was er da verkauft.

Wer wo was, weiß OBI!-  —  Naja, nicht wirklich!

Die Freude währte nicht lange…

Vor annähernd genau einem Monat vermelde ich hier noch freudestrahlend, dass sich meine Balltasche um zwei weitere Bälle kümmern muss. Und nur fünf Tage später macht der neue Storm Attitude Shift Bekanntschaft mit einem verirrten Pin im Ballrücklauf und trägt zwei heftige Beschädigungen davon. Einen größeren Materialabplatzer am Daumenloch und ein heftiger Schlag direkt auf dem Laufring.

Nach Rücksprache mit dem Manager des Centers versprach mir dieser den Austausch des Balles. Ein verdammt fairer Zug und so konnte ich dem natürlich nur zustimmen.

Da der Storm Attitude Shift nicht mehr lieferbar war, musste eine Alternative gefunden werden. Der ProShopper meines Vertrauens empfahl mir einen Roto Grip Mutant Cell.
Dieser war am vergangenen Mittwoch da und so konnten wir uns direkt ans Ausmessen und Bohren machen. Anschließend gab es gleich die ersten Probewürfe. Da die Bahn aber schon arg abgespielt war, beließ ich es dabei. Jetzt weiß ich aber auch, warum der Ball als Radiergummi bezeichnet wurde. Dieser Ball braucht ordentlich viel Öl unterm Bug, sonst biegt der früher links ab, als einem lieb ist.

Am kommenden Mittwoch werde ich den Ball genauer unter die Lupe nehmen. Ich bin mir aber sicher, dass dieser genauso viel Spaß macht, wie der Shift.

Ach ja… Meine Frau hat den Ballwechsel übrigens auch sehr begrüßt. Warum? Nun, Roto Grip versieht im Gegensatz zu Storm seine Bälle nicht mit einem stark und künstlich süß riechenden Duftstoff. Somit bleibt die Wohnung geruchsneutral, wenn die Bälle hier gelagert werden. 😉

Aus 2 mach 4…

Mein Bowlingspiel entwickelt sich und immer häufiger spürte ich, dass das vorhandene Equipment nicht für alle Vorkommnisse geeignet ist.

Ist die Bahn stärker geölt, so war mein bisheriger Raw Hammer Psycho zwar sehr bemüht die Strikegasse in einem Bogen zu treffen, aber es blieb zumeist bei einem Durchrutschen über das vorhandene Öl der Bahn.

Dem wollte ich nun entgegen wirken und habe damit mein Ball-Arsenal aufgerüstet.
Durch Zufall fand ich im Internet ein Angebot über einen neuen und unbenutzten „Storm Attitude Shift“, der für einen sehr günstigen Preis angeboten wurden. Zeitgleich bot mir mein Ballbohrer Daniel einen seiner Bälle an, den er verkaufen wollte. Dies war ein „Hammer No Mercy Beat’n“. Beiden Angeboten konnte ich nicht widerstehen und so habe ich nun die Ehre mit insgesamt vier Bällen zum Training zu fahren. Und da merkt man erst, was man alles mit sich herumträgt. Eine neue Balltasche musste natürlich auch noch gekauft werden, da die Bälle ja schlecht in einer Plastiktüte transportiert werden können.

Die ersten Trainingseinheiten versprachen schon einiges. Wenngleich ich mich an die zwei neuen Bälle noch sehr gewöhnen muss. Diese starke Aktivität im hinteren Bahnbereich bin ich noch nicht so gewohnt und so sind meine aktuellen Ergebnisse noch nicht wieder so, wie zuvor. Es macht aber viel Spaß den Bällen zuzusehen und zu beobachten, was diese noch bewirken. Mein alter Ball wäre damit mehr als überfordert.

Außerdem braucht der Mensch doch immer neue Herausforderungen, oder?! 😉

Da werden Erinnerungen wach…

Über einen Kollegen stieß ich zufällig auf ein Video, welches doch einige Erinnerungen in mir wachrief.

Damals,
– als man Disketten noch gelocht hat. 😉
– als es noch keine 16 Mio Farben auf dem Computermonitor gab.
– als man die Pixel auf dem Monitor/Fernseher noch zählen konnte.

Damals…..

Fachhandel vs. Internet

Nach 13 Jahren war „mal wieder“ der Kauf einer neuen Waschmaschine an der Reihe. Stetig lauter werdende Laufgeräusche und die erhöhten Verbrauchswerte einer Maschine in diesem Alter brachten uns dazu, nach einer neuen Reinigungskraft Ausschau zu halten.

Bevor sich dabei die Frage stellte, wo der Kauf getätigt werden sollte, musste geklärt werden, welches Gerät von welchem Hersteller nun in Frage kommt.
Fest stand, dass es auf jeden Fall ein Markengerät sein sollte, welches gewisse Eigenschaften (Energieverbrauch, Füllmenge, Schleuderdrehzahl usw.) besitzen sollte.

Hier staunte ich schon nicht schlecht, wie viele verschiedene Modelle ein Hersteller gleichzeitig auf dem Markt anbietet. Die Geräte unterscheiden sich zum Teil nur in Feinheiten, so dass ein Vergleich zwischen verschiedenen Herstellern schon recht schwierig wurde. Ich wälzte so über viele Tage verschiedene Testberichte on- wie offline, las verschiedene Kundenerfahrungsberichte, notierte die Preisangaben der Internetshops und so kristallisierten sich in unserem kleinen Casting nach und nach vier Modelle von AEG, Siemens und Bosch heraus. Eine Miele schied für uns von vornherein aus, da sie schlicht zu teuer und auch zu langlebig sind. Denn was nützt mir eine Maschine die später 15 Jahre und älter ist, für die dann geltenden Verhältnisse aber zu viel Energie und Wasser verbraucht, dennoch so gut läuft, dass ein Austausch nicht ohne Schmerzen in Frage kommt? Da kaufe ich mir dann lieber wieder eine neue Maschine, die dann entsprechend sparsamer ist und die ich dazu noch weitaus günstiger bekomme.

Wir sind dann mit der Liste von vier Geräten in die verschiedenen Fachgeschäfte in der näheren Umgebung gefahren und haben die Preise verglichen und uns beraten lassen.

Hier wurde die Modellvielfallt der Hersteller zu einem weiteren Problem. Denn kein Geschäft konnte mir alle vier Modelle bepreisen, geschweige denn liefern. Es fehlten immer ein oder zwei Geräte, so dass ein Preisvergleich nicht wirklich möglich war.
Dazu kam noch, dass der Preis im Fachgeschäft grundsätzlich zwischen 150 und 200 Euro höher war, als das günstigste Angebot im Internet. Auch schwankten die Preise von Geschäft zu Geschäft zum Teil enorm. Da war zum Teil auch eine Differenz bis zu 100 Euro möglich.
Wir fragten die Verkäufer also, was für sie preislich im Bereich des Möglichen war. Es blieb bei einem Rabatt von max. 10%, was dann immer noch mind. 120 Euro höher war, als der Preis im Onlineshop. Zumal verschiedene Internetshops sogar eine kostenlose Anlieferung bieten, wozu der Fachhandel gar nicht in der Lage war.

Wir haben daheim also nochmals die verfügbaren Modelle der Fachhändler und Internetshops verglichen und fanden so ein Modell von Bosch, welches unseren Wünschen entsprach. Ein großer Onlineshop, der vormals mit dem reinen Buchversand anfing, lieferte uns kostenfrei die neue Maschine und entsorgte für einen geringen Aufpreis auch gleich unsere alte Maschine. Die Anlieferung ging sogar soweit, dass die Maschine direkt in den Keller transportiert und auch ausgepackt wurde. Die alte Maschine verschwand zusammen mit der Verpackung der Neuen im Lieferwagen.

Ach ja… zwischen Bestellung und Lieferung vergingen gerade einmal drei Werktage.

Lieber Fachhandel!
Nur zu gern hätten wir die neue Waschmaschine bei Dir gekauft, aber bei diesem großen Preisunterschied und Deinen zum Teil sehr hohen Frachtkosten bei Anlieferung (nur bis zur Bordsteinkante) ohne Einbringung, Auspacken und Rücknahme des alten Geräts, ließen uns keine Wahl. Zumal die Geräte alle über eine Herstellergarantie verfügen, bei der es grundsätzlich keine Rolle spielt, wo das Gerät gekauft wurde.

Da darf dann niemand böse sein, dass dem „normalen“ Kunden das Geld nicht so locker sitzt, das er diese Differenz so ohne Weiteres hinnimmt.