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Die Wolke – oder – Nichts geht mehr

Wohl kein denkbares politisches Ereignis oder gar ein überdimensionaler Arbeitskampf hätten dies erreicht.

Sämtliche deutschen Flughäfen sind zu übergroßen Wartehallen geworden. Kein Flugzeug verlässt oder erreicht einen deutschen Flughafen.
Was die Fluggesellschaften und Flughäfen jede Stunde tausende von Euro kostet, freut die Anwohner in und um die Einflugschneisen umso mehr. Letztere erleben das seltene Ereignis einer ruhigen und lärmfreien Zeit. Ruhe und Stille in der Luft. Die Vögel haben die Lufthoheit für eine gewisse Zeit für sich zurück. So, wie vor etwa 100 Jahren.

Laut dem Deutschen Wetterdienst ist nun ganz Deutschland von der etwa 3.000km langen Aschewolke des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull bedeckt.
Hier zeigt die Natur auf sehr deutliche Weise, dass sie noch immer Herr im Hause ist. Der Mensch kann dagegen nichts ausrichten und kann nur hoffen, dass dieser Vulkanausbruch schnell zu einem Ende kommt. Ob dies aber sehr wahrscheinlich ist, mag bezweifelt werden. Schließlich dauerte der letzte Ausbruch des Eyjafjallajökull von 1821 bis 1823.

Wir dürfen gespannt sein, ob der Sommerurlaub für 99% der Deutschen in diesem Jahr in der Heimat stattfindet. Oder weg mag schon mit dem Bus nach Mallorca fahren?! 😉

Links zum Thema:

> Wikipedia
> Google-News-Suche zu „Eyjafjallajökull“

Wieder ein Meilenstein…

Das Bowlingtraining macht sich bezahlt.
Mein Spiel wird zunehmend sicherer und konstanter und auch die Werte auf den Punktetafeln zeigen mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin.

Am heutigen Trainingstag konnte ich nun einen weiteren kleinen Meilenstein hinter mich bringen.
Vom perfekten Spiel (12 Strikes – 300 Punkte) bin ich noch weit entfernt, dafür fiel heute mein erstes Clean-Game. Als das Räumen aller Frames als Strike oder Spare.

Am Ende standen 210 Puntke auf dem Scoreboard und ich konnte mich damit in aller Ruhe und mit einem guten Gefühl auf dem Weg nach Hause machen.

Am Sonntag ost der nächste Trainingstag. Bin mal gespannt, was mich da erwartet. 😉

Der Winter und kein Ende…

Da denkt und hofft man, dass es doch nun endlich einmal vorüber ist, dann wacht man morgens auf und bemerkt, dass das Wetter wieder einmal rückfällig geworden ist. Der Winter hat kein Interesse daran das Feld zu räumen und so lagen heute morgen wieder einige Zentimeter Pulverschnee auf der Straße und auf dem Auto.-  Morgendliche Temperaturen um -5 bis -11-°C tun ihr übriges, um den Weg zu Arbeit jedes mal zu einem Happening werden zu lassen.

Auf der heutigen Fahrt zum Arbeitgeber meiner Wahl bemerkte ich schnell, welche Stadt noch Salzreservern besitzt und welche nicht. In Arnsberg scheint es kein Salz mehr zu geben. Selbst der Räumdienst ansich ist heute Vormittag wohl nicht sonderlich aktiv geworden. Die Straßen waren zum Teil enorm glatt und an den Steigungen hatte ich schon ein wenig zu kämpfen. Zum Glück hatte ich aber keinen LKW vor mir, so dass ich unbeschadet im Betrieb ankam.

Apropos unbeschadet… Dieser Winter hat leider auch meinen ersten Blechschaden seit vielen Jahren verursacht. Während einer Fahrt über eine durch den Schnee beengten Straße in Meschede rutschte ich aufgrund der zur Seite hin abfallenden Straße beim Beschleunigen leichte gegen die Leitplanke. Zum Glück war ich nur mit Schrittempo unterwegs, so blieb es bei einem bis auf das Blech verkratzten und leicht eingedrückten Kotflügel. Kein wirklich großer Schaden, aber genug, um der Lackiererei drei Tage später 130Euro für die Reparatur zu bezahlen.

So ganz langsam würde ich mich über positive Temperaturen und eine umfangreiche Schneeschmelze freuen. Liegt vielleicht auch daran, dass wir einen so lang andauernden Winter schon lange nicht mehr genießen durften. Irgendwann muss aber doch mal schluß sein…. 😉

Schnee³…

Es schneit.

War gestern abend nur der restliche Schnee der vergangenen Tage am Straßenrand zu sehen, so liegen wir heute unter einer ordentlich dicken Schneedecke, die stündlich dicker wird.
Spätestens alle zwei Stunden wird nun der Gehweg nachgeräumt. Der Nachschub von oben lässt nicht nach.

Wie hieß dieser alte Grieche noch? Sisyphos. Richtig. Nur mit dem Unterschied, dass er mit Schnee keine Probleme hatte. Ich habe dafür nichts mit Felsbrocken zu tun.

Naja… gleich geht es wieder raus zum Schneeräumen.
Ist ja nun schon eine Weile her, dass wir über eine so lange Zeit gleichleibend kalte und verschneite Bedingungen hatten. Die Kinder freut es umsomehr. 🙂

Und wenn einem dann noch den selbsternannte Bürgermeister* persönlich den Schnee vor dem Haus räumt, dann kann nichts mehr schief gehen. (…denkt sich sicher mein Nachbar, dem man – warum auch immer – so uneigennützig den Schnee vor der Tür räumt.)

*) Ein Insider. Also kein Bürgermeister im eigentlichen Sinne.

Aus vier wurden fünf…

Zuletzt schrieb ich ja schon davon, dass ich meine Technik beim Bowling wieder arg ändern musste, da sich wieder dieser und jener Fehler einschlich und eher Glückstreffer an der Tagesordnung waren.

Was macht man in so einer Situation?
Man spricht mit Leuten, die sich damit auskennen und geht bei Ihnen zur Schule. Und genau das werde ich in den kommenden Monaten regelmäßig tun.

Denn es stellte sich schnell heraus, dass mein Anlauf schlicht zu schnell und die vier Schritte zu lang waren. Das Ergebnis war, dass ich bei der Ballabgabe aufgrund der zu hohen Geschwindigkeit zu ungenau wurde und mal links und gerne auch mal rechts am Ziel vorbeiwarf.
Somit habe ich meinen Anlauf als erstes nun auf fünf Schritte erweitert, starte dabei aber am selben Punkt, so dass ich automatisch kleine Schritte machen muss, um nicht mit einem Bein auf der Bahn zum Stehen zu kommen. Ich musste mich wirklich dazu zwingen langsamer zu werden. Der Kopf war immer schneller, als der Rest.

Zum Ende des Tages hatte ich den Anlauf fürs Erste so unter Kontrolle, dass ich ruhig und mit kleinen Schritten anlaufen konnte und auch die Ballabgabe ruhiger und kontrollierter durchführte. Die ersten fünf Schritte in die richtige Richtung. 🙂

Die Technik macht’s…

Unkontrolliert…
Viel zu breit gestreut…
Ungleichmäßig…

Das waren so einige der Begriffte die ich bezogen auf meinen Bowling-Stil von Lothar zu hören bekam.
Ja zugegeben. Die Konzentration hat vielfach nachgelassen. Ich wurde insgesamt etwas nachlässig und habe nach und nach meinen Stil zu meinem Nachteil verschlechtert. Pins fielen insgesamt genug. Ich war auch nicht wirklich unzufrieden. Aber ich merkte schon, dass ich mehr oder weniger auf der Stelle trat und sich mein Durchschnitt nicht großartig veränderte.

Ich nutzt also die Gelegenheit mich nochmals intensiv einnorden zu lassen. Aufstellen, Anlauf, Abgabe. Und da merkte ich erst, wieviel ich davon wieder „vergessen“ habe. Kein Wunder also, dass viele Würfe das Ziel verfehlten. Ich war schlicht und einfach zu hektisch und zu schnell. Ball genommen, aufgestellt, losgerannt und ab. Und das alles in wenigen Sekunden.

Gestern war ich dann wieder beim Training, um die erneut gelernten Grundlagen wieder bewusst nachzuvollziehen. Habe mir viel Zeit gelassen und bewusst auf all die Dinge geachtet, die ein konstantes Spiel ausmachen. Gerade Körperhaltung, gerade Schultern, langsam Anlaufen und und und.

Nach 12 Spielen war dann Schluss. Das Punktekonto füllte sich nicht ganz so, wie zuletzt, aber das wird die Zeit sicher wieder richten. Wichtig ist nur, dass ich nicht wieder in den alten Trott verfalle.

Nun denn… versuchen wir doch mal im neuen Jahr etwas besser zu werden.