Archiv der Kategorie: Allgemeines

Die Technik macht’s…

Unkontrolliert…
Viel zu breit gestreut…
Ungleichmäßig…

Das waren so einige der Begriffte die ich bezogen auf meinen Bowling-Stil von Lothar zu hören bekam.
Ja zugegeben. Die Konzentration hat vielfach nachgelassen. Ich wurde insgesamt etwas nachlässig und habe nach und nach meinen Stil zu meinem Nachteil verschlechtert. Pins fielen insgesamt genug. Ich war auch nicht wirklich unzufrieden. Aber ich merkte schon, dass ich mehr oder weniger auf der Stelle trat und sich mein Durchschnitt nicht großartig veränderte.

Ich nutzt also die Gelegenheit mich nochmals intensiv einnorden zu lassen. Aufstellen, Anlauf, Abgabe. Und da merkte ich erst, wieviel ich davon wieder „vergessen“ habe. Kein Wunder also, dass viele Würfe das Ziel verfehlten. Ich war schlicht und einfach zu hektisch und zu schnell. Ball genommen, aufgestellt, losgerannt und ab. Und das alles in wenigen Sekunden.

Gestern war ich dann wieder beim Training, um die erneut gelernten Grundlagen wieder bewusst nachzuvollziehen. Habe mir viel Zeit gelassen und bewusst auf all die Dinge geachtet, die ein konstantes Spiel ausmachen. Gerade Körperhaltung, gerade Schultern, langsam Anlaufen und und und.

Nach 12 Spielen war dann Schluss. Das Punktekonto füllte sich nicht ganz so, wie zuletzt, aber das wird die Zeit sicher wieder richten. Wichtig ist nur, dass ich nicht wieder in den alten Trott verfalle.

Nun denn… versuchen wir doch mal im neuen Jahr etwas besser zu werden.

Kaum hat das neue Jahr angefangen…

…schon fasst man sich an den Kopf.

Das ging ja schon nach wenigen Minuten los. Denn nachdem wir vom Anstoßen und Feuerwerken wieder ins Haus kamen und uns noch schnell durch die TV-Landschaft zappten blieben wir zufällig bei RTL2 hängen und sahen die Live-Übertragung einer Silvesterfeier am Brandenburger Tor. Soweit so harmlos. Kurz darauf trat aber jemand auf, über den ich (zum Glück) bislang höchstens einmal im Vorübergehen gehört oder gelesen habe. Die Rede ist von Tim Toupet. Allein der Name ist ja schon schlimm genug. Was dann aber kam, war und ist kaum zu toppen: „Allee – Allee – Allee – Allee – Allee | Eine Straße, viele Bäume | Ja – das ist eine Allee!“
Dieses Lied toppt alles, was ich bislang an sinnlosem und albernen Titeln gehört habe. Wieviel Alkohol muss man zusich nehmen, um diesen Titel auch nur ansatzweise vertragen zu können? Vom Mitsingen oder ähnlichem mal ganz abgesehen. Wir hatten Glück und konnten mit einem Druck auf die Fernbedienung dem Spuk ein schnelles Ende machen. Aber gut. Nomen ist ja bekanntlich omen. Und hier ist der Name wirklich Programm. Tim Toupet… ja nee, is klar!

Das TV-Programm hält aber auch für die nähere Zukunft noch einiges mehr für uns bereit. Noch viel mehr niveauvolles Programm. So startet in Kürze z. B. die x-te Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“ – als wäre diese komische Talentsuchsendung nicht gerade erst zu Ende gewesen. Aber der gute Herr Bohlen scheint mit diesem Format ja noch mehr als genug Geld zu verdienen, sonst würde er dies sicher nicht noch einmal machen. Mal davon abgesehen, dass man selbst von den Gewinnern nach 14 Tagen nichts mehr hört und diese schlicht und einfach in der Versenkung verschwinden. Erinnern wird sich an sie am Ende niemand mehr. Richtigen und dauerhaften Erfolg hatte bislang keiner und warum sollte das in dieser Runde anders sein?

Was aber noch viel schlimmer ist… Ab dem 11.1. gibt es auch noch die neue und 10. Staffel von „Big Brother“. Schaltet das eigentlich noch irgendwer ein? Sind nicht die letzten bekennenden Anhänger dieses TV-Schunds die, die sich für eine nicht unwesentliche Zeit dort einsperren lassen? Vielleicht haben wir ja Glück und irgendjemand verliert den Schlüssel zu der Bude? Zehn Staffeln und kein Ende.

Am besten man lässt die Glotze einfach aus. Denn ein solches Programm kann man nicht einmal seinem Hund zumuten. Und einen Hund haben wir noch nicht einmal. Glück für den Hund!

Naja, mal abwarten, ob es nicht doch noch irgendwo eine kleine Ausnahme gibt. Eventuell ja auch mal im Pay-TV. Denn für die GEZ-Gebühren möchte ich dann auch gerne mal was anständiges zu sehen bekommen.

Wir werden es erleben….

The end is near…

Endspurt zum Jahresende!

Auf dem Weg zum Jahresende wurde es dann doch noch einmal turbulent.
Eine schwere Grippe inklusive Bronchitis zwang mich vor den Feiertagen für einige Tage ins Bett. Neben einer kurzen und heftigen Fiberattacke nervte mich mein Körper hauptsächlich mit intensiven Kopfschmerzen, die selbst drei verschiedene Schmerzmittel nicht zu lindern vermochten. Am Sonntag folgte dann der Besuch des ärztlichen Notdienstes und am Tag darauf setze ich mich noch in das voll besetzte Wartezimmer meines Hausarztes.
Endergebnis: Gelber Schein bis einschließlich Heiligabend.

Wie soll man da noch die passenden Geschenke kaufen, wo ich doch eh jedes Jahr erst eine Woche vor Heiligabend dazu komme?
Wenn man diese eine Woche dann noch untätig im Bett verbringt, dann wird es doch schnell recht knapp und man findet sich gemeinsam mit anderen Last-Minute-Shoppern an der Kasse diverser Geschäfte wieder. Kurios… Waren es doch mehrheitlich männliche Käufer, die ich so kurz vor knapp in den Geschäften antraf. Viele mit Fragezeichen über dem Kopf und unschlüssig, was man der Liebsten denn nun noch schnell kaufen kann. Also doch ein echtes Männerproblem?!
Die Geschenke für die Kinder waren zum Glück schon lange beschafft. Frau sei Dank! Aber man will selbst am Ende ja nicht mit leeren Händen da stehen.

Naja… es ging also noch einmal alles gut und ich gelobe – wie jedes Jahr eigentlich – dass ich mich beim nächsten Mal etwas früher um den Einkauf kümmern werde. Ob’s nächstes Jahr klappt? Keine Ahnung. Weihnachten findet aber auch immer so unvorbereitet statt. 😉

Es bleiben nun noch einige (Werk-)Tage im alten Jahr, die mein Urlaubskonto zum Glück abdeckt, so dass ich mich bis zum 4. Januar endlich um wirklich wichtige Dinge kümmern kann.
Ach ja, ich muss noch unbedingt die LEGOâ„¢ Feuerwehrwache mit meinen Kindern aufbauen! Und die Polizeiwache von letztem Jahr möchte der Große ja auch mit integriert haben. Da kommt noch einiges auf mich zu…

Weihnachten war aber auch wieder reichhaltig. ;-)-  Beim Essen habe ich mich zurückgehalten, aber bei den Geschenken hat es für die Kinder mal wieder für einen gut gefüllten Kombi-Kofferraum gereicht. (Wie gut, dass wir uns damals dann doch nicht für das Porsche Cabrio entschieden haben!) 😉

Nun denn. Ich wünsche allen alles Gute für das kommende Jahr und hoffe, dass wir in 12 Monaten trotz aller Wirtschaftskrisen und Klimakatastrophen auf ein schönes erfolgreiches Jahr zurückblicken können.

In diesem Sinne….

Zum Schlafen zu wenig Zeit…

Ausgerechnet! Ausgerechnet am Samstag morgen um 9Uhr sollte ein wichtiger Termin stattfinden.
Grundsätzlich ist das ja kein Grund, um sich darüber Gedanken zu machen. Wenn man aber erst um 4:57Uhr ins Bett kommt, zwei Kinder hat, die gerne auch um 7Uhr wach werden und das Schlafzimmer stürmen, dann ist ein 9Uhr Termin das ungünstigste, was einem geschehen kann.

Wir konnten es aber auch mal wieder nicht lassen…
Freitag um 20Uhr los und in Richtung Plettenberg einen Nachtcache besuchen. Danach – um ca. 0:00Uhr sind wir zur Stärkung beim Goldenen-M eingekehrt. Nach der Einnahme eines kleinen Menüs sollte es in aller Ruhe zurück nach Hause gehen. Das hätte auch funktioniert, wenn wir nicht eine kleine Cache-Runde in der Nähe von Neuenrade auf der Karte gefunden hätten. Und so sind wir in der Zeit von 1Uhr bis 4Uhr durch die dortigen (ex-)Wälder gezogen und haben die Nacht zum Tag gemacht.

Hat uns bei der Anreise noch mässiger Schneeregen begleitet, so war es nach Mitternacht sternenklar und der Mond leuchtete uns mit seinen verbleibenden ca. 75% die Wege aus. Eine tolle Nacht mit einem tollen Team!

Auf dem Weg nach Hause sind mir zig mal die Augen zugefallen und ich war wirklich froh nicht selbst gefahren zu sein.

Community-Bowling

Die Mitglieder eines Internet-Forums kennen sich in der Regel schon länger. Man schreibt über dieses und jenes und diskutiert über Theorie und Praxis. Aber gewöhnlich bleibt es beim Schreiben und Lesen, da das Internet auch große Entfernungen überbrückt und die Mitglieder eines Forums über das ganze Land verteilt sein können und es so recht schwierig ist, ein persönliches Treffen durchzuführen.

Diese Hürde wollten wir aber nun überwinden. Als Mitglieder im Bowling-Forum (www.bowling-community.de) haben wir schon lange Kontakt. Wir, das sind: Klaus (Flash66), Philipp (KingPhil), Ole (JokerMV), Daniel (DaniHamm) und ich.
Schon seit langer Zeit plante Ole eine Reise ins Innere der Republik und am vergangenen Donnerstag, 29.10.2009, fand dieser Termin nun endlich statt.
Ole war schon tags zuvor angekommen und durfte die Gastfreundschaft von Klaus in Rietberg in Anspruch nehmen. Am Donnerstag trafen wir uns dann- um 17 Uhr im RedBowl in Soest, um gemeinsam unserem Hobby zu fröhnen. Philipp konnte selbst leider nicht aktiv mitspielen, da ihm die Nachwirkungen eines Kreuzbandrisses daran hinderten. Er angagierte sich daher als Sportberichterstatter und schoss einige Fotos von uns beim Versuch, die Bälle auf der Bahn zu halten, was uns nachweisbar auch hin und wieder recht gut gelang.

Um 19Uhr wurde das sichtbare Licht gegen Schwarzlicht ausgetauscht; auch die Lautstärke der Musik nahm deutlich zu und- dazu noch der ein oder andere Stroboskop-Blitzer. Optisch und akkustisch sehr effektvoll. Doch zum ordentlichen und konzentrierten Werfen ist es nicht die richtige Umgebung. Aber gut, an diesem Abend sollte ja der Spaß klar im Vordergrund stehen, daher waren unsere Punktestände am Ende auch nur Nebensache und wir alle kamen über einen Schnitt von 150 Punkten nicht hinaus. Die Stimmung in unserem Team war dafür umso besser.

Im Laufe des Abends fanden einige kleine Spiele statt, bei denen die einzelnen Bahnen gegeneinander spielten. So galt es z. B. so schnell wie möglich 18 Strikes oder auch Spares zu werfen, um die eigene Spielfigur vom Start ins Ziel zu befördern. Im ersten Spiel ging es um eine Runde Waldmeisterlikör (0,02l) und später um eine große- 0,75l Flasche Likör. Beide Spiele konnten wir mit einem etwas ungutem Gefühl deutlich gewinnen, denn schließlich gehörten wir, im Gegensatz zu den anderen Besuchern, nicht zu den Spaßbowlern, die nur ein oder zweimal jährlich oder gar erstmalig einen Bowlingball in der Hand halten. Und so fielen die Pins bei uns natürlich etwas zahlreicher, als bei den anderen Gruppen an diesem Abend.

Während wir die Bälle die Bahn hinunter warfen, gab plötzlich der Ballrücklauf seinen Geist auf. Einige Bälle blieben hinter dem Pindeck stecken und mussten durch Daniel wieder befreit werden. Die große Zahl an kurz hintereinander ankommenden Bällen hat der Elektronik dann wohl den Rest gegeben. Da alle anderen Bahnen der Halle belegt oder reserviert waren, sah es schlecht aus, den Abend weiterhin aktiv mit Bowling zu verbringen, denn die Reparaturversuche blieben zunächst erfolglos. Ein anonymer Informant gab dann aber wohl doch noch den entscheidenden Hinweis zur Reparatur des Ballrücklaufs, so dass wir nach ca. 20Minuten weiter spielen konnten.

Um etwa 22:30Uhr beendeten wir dann unser Spiel und machten uns auf den Weg nach Hause.

Ich persönlich möchte mich noch einmal bei Ole für die doch nicht unerhebliche Anreise bedanken. Danke auch an Philipp für die moralische Unterstützung und die geschossenen Fotos. Danke an Daniel für das gleichmäßige Verteilen des Öls von der Nebenbahn aus und die Mithilfe bei der Reparatur des Ballrücklaufs. Und Danke an Klaus für die sehr motvierenden Worte vor und nach jedem Wurf.

Ich hoffe, wie können eine derartige Aktion noch einmal wiederholen!

Bowling Treff 10/2009– Bowling Treff 10/2009

Bowling Treff 10/2009– Bowling Treff 10/2009

Bowling Treff 10/2009– Bowling Treff 10/2009

Geocaching in der Großstadt…

Der letzte Urlaub vor Weihnachten wartete darauf vernichtet zu werden.
Was liegt während dieser Zeit näher, als einmal einen ganzen Tag lang einem meiner dem Lieblingshobby, dem- Geocaching, nachzugehen?
So ergab es sich, dass ich mit Tuppersuchfreund Timwif morgens um 8:20Uhr den Zug in Richtung Dortmund bestieg, um dort die ein oder andere Dose zu finden.
Gesagt getan… Und so kamen wir nach etwa einer Stunde am Dortmunder Hauptbahnhof an.

Insgesamt 24 Caches haben wir uns tags zuvor auf die To-Do-Liste gepackt und so ging es- direkt am Zielbahnhof mit der Suche nach der ersten Dose los. Unsere Tour führte uns vom Bahnhof über einige Geocaches am Rande der Innenstadt zum Westfalenpark, welcher zum Schwerpunkt unserer Aktivitäten werden sollte.
Der Park war zu dieser Zeit nur wenig besucht. Es waren vielmehr Mitarbeiter des Parks unterwegs, die sich um die Grünanlagen kümmerten und überall Sträucher zurückschnitten und allgemein Ordnung in das Gelände brachten.
Die Suche nach den Caches führte uns einmal komplett durch den gesamten Park. Für mich war es der erste Besuch im Westfalen Park und ich war positiv überascht.- Leider ist das Vegetation zu dieser Zeit schon wieder auf dem Rückzug, aber ich denke, dass ich im kommenden Frühjahr sicher noch einmal hier her komme, wenn es grüner und bunter ist.
Auch der Fernmeldeturm „Florian Turm“ war Teil unserer Runde. Nach der Zahlung von 1,70 Euro bestieg ich den Aufzug und kam wenig später auf der Aussichtsplattform in knapp 142m an. Dort bot sich mir ein toller Rundblick auf Dortmund un die nähere und weitere Umgebung. Die Fernsicht war recht gut und so konnte ich auch etliche Fotos schießen.
Der Besuch des Parks hat sich auf jeden Fall gelohnt. Den Eintrittspreis von 2Euro habe ich gerne bezahlt, da man im Park direkt merkt, dass das Geld hier gut genutzt wird.

Nach etwa 8 Stunden und mehr als 15km Fußweg kamen wir wieder am Bahnhof an. Von den 24 geplanten Caches haben wir 16 wirklich gefunden. Einige wenige haben wir nicht finden können, da es entweder nicht möglich war, ungestört zu suchen oder weil die Dose letztlich nicht zu finden war.

Fazit:
In Ballungszentren merkt man sehr schnell, ob sich jemand wirklich Gedanken über ein Versteck gemacht hat oder ob es nur- darum ging, einen Cache selbst zu verstecken, egal wo und wie. Wir haben einige wirklich gute und schöne Ideen vorgefunden, wie auch eher langweilige oder unüberlegte Orte. Geblieben ist auf jeden Fall die Erkentnis, dass man in unseren sauerländischen Gefilden weitaus mehr Ruhe zum Suchen der kleinen Plastikdosen hat, als in einer größeren Stadt, wie Dortmund, wo immer irgendjemand um die Ecke geschlichen und man nie wirklich ungestört ist.
Es hat auf jeden Fall viel Spaß gemacht und am Abend war ich dann froh, die Beine hoch zu legen.