Archiv der Kategorie: Hardware

Disketten – es gibt sie noch!

Floppy Disks

Bild von Anita Hart via flickr.com. Lizenz: Creative Commons

Schon lange totgesagt, aber hier und da stolpert man dann doch noch über sie. Die gute alte Diskette (für die jüngeren Leser: [Disketten bei Wikipedia]).

PCs werden heute schon lange nicht mehr mit einem Diskettenlaufwerk ausgestattet. In den Fachmärkten, wo früher Massen von 10er Packungen zum Kauf angeboten wurden, findet man, wenn überhaupt, nur noch einen kleinen mickrigen Rest. Wer nutzt die noch? Ewig-Gestrige? Nostalgiker? Ich kenne niemanden.

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D-Link Webcam DCS-2230 getestet. Finger weg!

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Bild von DAVID BURILLO via flickr.com. Lizenz: Creative Commons

Räume im Haus überwachen. Schauen, wer vor der Haustür steht. Ein Blick aufs eigene Grundstück.

Es gibt ja nicht nur einen Sinn und Zweck, um eine Webcam zu betreiben. Die Kameras fügen sich heute in aller Regel problemlos in das eigene Netzwerk ein, so dass man die geschossenen Bilder oder Videos problemlos im eigenen Netzwerk oder auch auf einem Webserver im Internet speichern kann.

Ich selbst plante schon lange die Anschaffung einer solchen Webcam, fand bislang aber nicht das richtige Modell für meine Anforderungen. Die meisten der aktuell angebotenen und noch einigermaßen bezahlbaren Modelle wirken meist billig und eher minderwertig, wenn man allein das Design und das Material des Gehäuses betrachtet. Selbst bei Kameras, die mehr als 200 Euro kosten, bekommt man größtenteils nur billige Plastikteile, bei denen selbst die Schraubgewinde für die Arretierungen aus Kunststoff hergestellt sind. Ich kann mir da nicht vorstellen, dass so etwas lange hält und nicht vorzeitig bricht oder ausleiert.

Nun hatte ich aktuell die Gelegenheit eine dieser Webcams testen zu können.

Es handelte sich dabei um die DCS-2230 aus dem Hause D-Link. Eeine FullHD-Kamera mit einem 2 Megapixel CMOS-Sensor, 10x digitalem Zoom, LAN/WLAN-Anbindung (802.11n), SD-Kartenslot, Infrarot-LED, Power-Over-Ethernet (PoE) u.vm. Also eigentlich alles, was man allgemeinhin benötigt. Der Preis lag bei knapp 200 Euro. Lies den Rest dieses Beitrags

Kann das Tablet ein Notebook ersetzen?

Ein Erfahrungsbericht.

Der Tablet-Markt boomt. Immer neue Geräte finden immer neue Kunden und so ist seit Jahren ein stetig steigender Absatz erkennbar. Auch ich habe im letzten Jahr ein Tablet in unseren Haushalt gebracht. Ein Apple iPad3 ist seitdem unser treuer Begleiter und wir nutzen es recht intensiv für alle anfallenden Aktivitäten. E-Mail, Surfen, Videos, Spiele usw. Via Mobilfunk ist es auch unterwegs nutzbar und hat uns schon so manchen Dienst erwiesen.

Kann ein Tablet – und speziell das iPad – ein Notebook in angemessener Art und Weise ersetzen? Das alte Notebook war damals kaum noch nutzbar und es musste auf jeden Fall ein Ersatz her. In meinem Home-Office nutzte ich parallel ein zweites noch recht junges Notebook, das ich über einen zusätzlichen Monitor, Tastatur und Maus eingesetzt habe. Das Gerät verblieb aber die meiste Zeit im Büro, da ich es doch sehr häufig benötigte. Lies den Rest dieses Beitrags

Mit Gigabit ins Wohnzimmer… endlich!

Networking Switch

Bild von Felix Triller via flickr.com. Lizenz: Creative Commons

Als bei unserem Einzug klar wurde, dass das Büro im Dachgeschoss (2.OG) unterkommen wird, mussten auch einige Änderungen an der Telekommunikation vorgenommen werden.

Die einzige TAE-Dose–  im Haus befand sich im Erdgeschoss. Da ich alle Geräte für Netzwerk, Telefonie usw. im Büro unterbringen wollte, muss das ISDN-NTBA irgendwie Kontakt zu dieser Dose bekommen. Ich kaufe damals 20m achtadriges Telefonkabel um es vom Erdgeschoss in das zweite Obergeschoss zu verlegen.

Einfacher Plan, schwierige Umsetzung. Denn die Decke ins erste Obergeschoss war zu viel für meine Hausmann-Bohrmaschine aus dem Hause Black&Decker. Der Bohrer war neu und die Maschine hoch motiviert. Kurze Zeit später war der Bohrer stumpf und die Maschine ziemlich heiß gelaufen. Von einem Loch konnte man nicht sprechen. Es war nichts zu machen – es musste schwereres Gerät her.
Über Umwege organisierte ich mir eine Hilti mit einem ordentlichen Bohrer und siehe da… alles war gut. Mit dem richtigen Werkzeug ging es dann doch.
Die nächste Decke war vom Material her einfacher, da sie größtenteils aus Holz besteht. Durch die Hohlräume war das Durchschieben des Kabels aber etwas umständlicher, aber nach einigen Minuten war auch dieser Fall erledigt und ich konnte das Kabel im Erdgeschoss an der TAE-Dose und im Büro am NTBA anschließen. DSL-Splitter und Router war da nur noch eine Kleinigkeit.

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Der Kunde staunt und der Verkäufer wundert sich…

…dabei ist der Händler doch selbst schuld.

Was war geschehen?

An einem freien Tag zog es mich inklusive Familie ins nahe Ruhrgebiet. Wir verbrachten den Tag in Dortmund und Bochum und wollten am Ende noch ein wenig im Ruhr Park Bochum dem Shopping nachgehen.
Dabei führte uns der Weg auch in das dortige Karstadt, wo ich zielstrebig in der „Elektro-Abteilung“ verschwand und dort auf einen regelrechten Apple-Altar stieß, auf dem-  neben einem MacBook Air noch das iPhone 4S, sowie das iPad2 und 3 zum direkten Vergleich nebeneinander zu finden waren.

Da wir planen ein Tablet zu kaufen, wollte ich diese spontane Gelegenheit nutzen und mir die iPads einmal live und in Betrieb anzusehen. Ich hoffe auch einige Geräte der Wettbewerber zu finden, um sie direkt mit den Apple-Geräte vergleichen zu können.

Kaum begann ich auf den Geräten iPads die gewohnten Wischtechniken und Fingergesten zum Besten zu geben, wurde ich von einem Fachverkäufer angesprochen, der mir sofort das hohe Lied auf Apple-Produkte sang. Apple super hier, Apple spitze dort, Apple ist einfach Klasse und nicht umsonst der Marktführer. Kennt sicher jeder, oder?!
Ich fragte diesen recht übereifrigen Verkäufer nach Alternativen z. B. Android-Betriebssystem. Er dreht sich um und ging mit mir zwei Schritte zu einem lieblos gestalteten und im Schatten befindlichen Rollwagen. Darauf befanden sich einige Tablets von Sony, Samsung und anderen Herstellern. Keines davon war angeschlossen oder gar eingeschaltet. Die Geräte hingen schief in ihren Halterungen und machten einen recht schlechten Eindruck. „Die will doch keiner kaufen. Ich setze die preislich schon ständig runter und trotzdem kauf den Schrott niemand.“
Na, so ein Wunder. Wenn die Ware derartig präsentiert wird und der Verkäufer nur noch Apple im Kopf hat, dann soll der von den Android-Tabs wohl nichts verkaufen. Aber es wird wohl so sein, dass Apple den Verkauf der eigenen Produkte ordentlich unterstützt und den Händlern weitaus bessere Konditionen bietet. Die Preise der iGeräte waren auch identisch mit den Listenpreisen von Apple selbst. Also absolute Gewinnmaximierung. Karstadt kann halt jeden Euro gut gebrauchen und da helfen natürlich keine Produkte, bei denen man nichts verdient.

Naja, das Verkaufsgespräch war schon sehr einseitig und nur auf Apple fixiert. Alles andere ist Elektroschrott und taugt nicht einmal als Schneidbrett. – Ich glaube, dass ich mir die Argumente für den Kauf eines Tablets auf einem anderen Wege beschaffen werde. Unabhängig und nicht erkauft.

Ich bleibe da am Ball…

Big Brother im eigenen Wohnzimmer?

Webcams – nicht nur für die kleine Videokonferenz mit Freunden und Verwandten via Skype werden sie gerne eingesetzt. Mehr und mehr kommen sie auch für die Überwachung von Räumen,-  Gebäuden oder Grundstücken zum Einsatz, wodurch es möglich ist, das Live-Videobild über das Internet zu betrachten oder auch auf einem zentralen Server aufzuzeichnen.

Grundsätzlich eine gute Sache, wenn man sein Grundstück im Auge behalten möchte. Allerdings sollte man als Betreiber eines solchen Geräts auch immer darauf achten, dass auf die Bilder der Kamera kein Unberechtigter zugreifen kann.

Problematisch wird es, wenn die Software der Kamera Sicherheitslücken aufweist und es damit Fremden möglich macht, einen Blick in die eigenen vier Wände zu werfen. Einige Kameras der Firma Trendnet werden bzw. wurden jüngst mit einer solchen Sicherheitslücke ausgeliefert und schon seit einiger Zeit kursieren im Internet umfangreiche-  Adresslisten (aktueller Fall, Suchbegriff: /anony/mjpg.cgi) mit denen man schnell fremde Webcams aufrufen kann. Die Betreiber dieser Kameras sind sich sicher nicht darüber im Klaren, was hier möglich ist. Daher sollte jeder, der sich so ein Gerät anschafft, darauf achten, dass die darauf installierte Software (Firmware) auf dem aktuellsten Stand ist. Außerdem sollten immer geeignete Sicherheitsvorkehrungen, wie z.B. komplexe Passwörter genutzt werden. Wer hier Bequemlichkeit vor Sicherheit setzt, der handelt grob fahrlässig.

Big Brother – nur mit dem Unterschied, dass das Publikum (glücklicherweise) nichts davon weiß.

Trendnet hat nun eine neue Firmware-Version veröffentlicht, die eine verbesserte Sicherheit gewährleisten soll.

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Links zu diesem Thema:

Bericht auf heise.de
Bericht auf Cachys Blog
Supportbereich von TrendNet