Archiv der Kategorie: IT

News und Informationen aus der IT-Welt

Happy Birthday, Windows!

WIndows 1.0Heute vor 30 Jahren erblickte Windows 1.0 das Licht der Welt und legte damit den Grundstein für den Weg zum erfolgreichsten Betriebssystem aller Zeiten. Auch wenn es immer noch genug Menschen gibt, die das „Klicki-Bunti“ grundsätzlich ablehnen und lieber auf MacOS (bzw. OS X) oder Linux setzen. Aber der Erfolg gibt Windows dann doch wieder Recht. Kein Betriebssystem ist weiter verbreitet und verfügt über eine derartige Masse an verfügbaren Anwendungen. Für besondere Aufgaben sind Mac und Linux sicher die bessere Wahl, obwohl man das wohl auch relativieren kann. Aber beim normalen Endanwender konnten sich die anderen Betriebssysteme einfach nicht durchsetzen. Mit Linux hat man einige Male den Versuch unternommen, erfolgreich war man dabei aber leider nicht.

Ja, ich gebe es zu. Ich bin ein Klicki-Bunti-Fan und ich habe sämtliche Versionen seit Windows 3.1 am eigenen Leib erlebt, verflucht, gehasst und ja, hin und wieder war ich auch zufrieden mit dem, was Microsoft da gezaubert hat.
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D-Link Webcam DCS-2230 getestet. Finger weg!

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Bild von DAVID BURILLO via flickr.com. Lizenz: Creative Commons

Räume im Haus überwachen. Schauen, wer vor der Haustür steht. Ein Blick aufs eigene Grundstück.

Es gibt ja nicht nur einen Sinn und Zweck, um eine Webcam zu betreiben. Die Kameras fügen sich heute in aller Regel problemlos in das eigene Netzwerk ein, so dass man die geschossenen Bilder oder Videos problemlos im eigenen Netzwerk oder auch auf einem Webserver im Internet speichern kann.

Ich selbst plante schon lange die Anschaffung einer solchen Webcam, fand bislang aber nicht das richtige Modell für meine Anforderungen. Die meisten der aktuell angebotenen und noch einigermaßen bezahlbaren Modelle wirken meist billig und eher minderwertig, wenn man allein das Design und das Material des Gehäuses betrachtet. Selbst bei Kameras, die mehr als 200 Euro kosten, bekommt man größtenteils nur billige Plastikteile, bei denen selbst die Schraubgewinde für die Arretierungen aus Kunststoff hergestellt sind. Ich kann mir da nicht vorstellen, dass so etwas lange hält und nicht vorzeitig bricht oder ausleiert.

Nun hatte ich aktuell die Gelegenheit eine dieser Webcams testen zu können.

Es handelte sich dabei um die DCS-2230 aus dem Hause D-Link. Eeine FullHD-Kamera mit einem 2 Megapixel CMOS-Sensor, 10x digitalem Zoom, LAN/WLAN-Anbindung (802.11n), SD-Kartenslot, Infrarot-LED, Power-Over-Ethernet (PoE) u.vm. Also eigentlich alles, was man allgemeinhin benötigt. Der Preis lag bei knapp 200 Euro. Lies den Rest dieses Beitrags

Kann das Tablet ein Notebook ersetzen?

Ein Erfahrungsbericht.

Der Tablet-Markt boomt. Immer neue Geräte finden immer neue Kunden und so ist seit Jahren ein stetig steigender Absatz erkennbar. Auch ich habe im letzten Jahr ein Tablet in unseren Haushalt gebracht. Ein Apple iPad3 ist seitdem unser treuer Begleiter und wir nutzen es recht intensiv für alle anfallenden Aktivitäten. E-Mail, Surfen, Videos, Spiele usw. Via Mobilfunk ist es auch unterwegs nutzbar und hat uns schon so manchen Dienst erwiesen.

Kann ein Tablet – und speziell das iPad – ein Notebook in angemessener Art und Weise ersetzen? Das alte Notebook war damals kaum noch nutzbar und es musste auf jeden Fall ein Ersatz her. In meinem Home-Office nutzte ich parallel ein zweites noch recht junges Notebook, das ich über einen zusätzlichen Monitor, Tastatur und Maus eingesetzt habe. Das Gerät verblieb aber die meiste Zeit im Büro, da ich es doch sehr häufig benötigte. Lies den Rest dieses Beitrags

Mit Gigabit ins Wohnzimmer… endlich!

Networking Switch

Bild von Felix Triller via flickr.com. Lizenz: Creative Commons

Als bei unserem Einzug klar wurde, dass das Büro im Dachgeschoss (2.OG) unterkommen wird, mussten auch einige Änderungen an der Telekommunikation vorgenommen werden.

Die einzige TAE-Dose im Haus befand sich im Erdgeschoss. Da ich alle Geräte für Netzwerk, Telefonie usw. im Büro unterbringen wollte, muss das ISDN-NTBA irgendwie Kontakt zu dieser Dose bekommen. Ich kaufe damals 20m achtadriges Telefonkabel um es vom Erdgeschoss in das zweite Obergeschoss zu verlegen.

Einfacher Plan, schwierige Umsetzung. Denn die Decke ins erste Obergeschoss war zu viel für meine Hausmann-Bohrmaschine aus dem Hause Black&Decker. Der Bohrer war neu und die Maschine hoch motiviert. Kurze Zeit später war der Bohrer stumpf und die Maschine ziemlich heiß gelaufen. Von einem Loch konnte man nicht sprechen. Es war nichts zu machen – es musste schwereres Gerät her.
Über Umwege organisierte ich mir eine Hilti mit einem ordentlichen Bohrer und siehe da… alles war gut. Mit dem richtigen Werkzeug ging es dann doch.
Die nächste Decke war vom Material her einfacher, da sie größtenteils aus Holz besteht. Durch die Hohlräume war das Durchschieben des Kabels aber etwas umständlicher, aber nach einigen Minuten war auch dieser Fall erledigt und ich konnte das Kabel im Erdgeschoss an der TAE-Dose und im Büro am NTBA anschließen. DSL-Splitter und Router war da nur noch eine Kleinigkeit.

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Der Kunde staunt und der Verkäufer wundert sich…

…dabei ist der Händler doch selbst schuld.

Was war geschehen?

An einem freien Tag zog es mich inklusive Familie ins nahe Ruhrgebiet. Wir verbrachten den Tag in Dortmund und Bochum und wollten am Ende noch ein wenig im Ruhr Park Bochum dem Shopping nachgehen.
Dabei führte uns der Weg auch in das dortige Karstadt, wo ich zielstrebig in der „Elektro-Abteilung“ verschwand und dort auf einen regelrechten Apple-Altar stieß, auf dem-  neben einem MacBook Air noch das iPhone 4S, sowie das iPad2 und 3 zum direkten Vergleich nebeneinander zu finden waren.

Da wir planen ein Tablet zu kaufen, wollte ich diese spontane Gelegenheit nutzen und mir die iPads einmal live und in Betrieb anzusehen. Ich hoffe auch einige Geräte der Wettbewerber zu finden, um sie direkt mit den Apple-Geräte vergleichen zu können.

Kaum begann ich auf den Geräten iPads die gewohnten Wischtechniken und Fingergesten zum Besten zu geben, wurde ich von einem Fachverkäufer angesprochen, der mir sofort das hohe Lied auf Apple-Produkte sang. Apple super hier, Apple spitze dort, Apple ist einfach Klasse und nicht umsonst der Marktführer. Kennt sicher jeder, oder?!
Ich fragte diesen recht übereifrigen Verkäufer nach Alternativen z. B. Android-Betriebssystem. Er dreht sich um und ging mit mir zwei Schritte zu einem lieblos gestalteten und im Schatten befindlichen Rollwagen. Darauf befanden sich einige Tablets von Sony, Samsung und anderen Herstellern. Keines davon war angeschlossen oder gar eingeschaltet. Die Geräte hingen schief in ihren Halterungen und machten einen recht schlechten Eindruck. „Die will doch keiner kaufen. Ich setze die preislich schon ständig runter und trotzdem kauf den Schrott niemand.“
Na, so ein Wunder. Wenn die Ware derartig präsentiert wird und der Verkäufer nur noch Apple im Kopf hat, dann soll der von den Android-Tabs wohl nichts verkaufen. Aber es wird wohl so sein, dass Apple den Verkauf der eigenen Produkte ordentlich unterstützt und den Händlern weitaus bessere Konditionen bietet. Die Preise der iGeräte waren auch identisch mit den Listenpreisen von Apple selbst. Also absolute Gewinnmaximierung. Karstadt kann halt jeden Euro gut gebrauchen und da helfen natürlich keine Produkte, bei denen man nichts verdient.

Naja, das Verkaufsgespräch war schon sehr einseitig und nur auf Apple fixiert. Alles andere ist Elektroschrott und taugt nicht einmal als Schneidbrett. – Ich glaube, dass ich mir die Argumente für den Kauf eines Tablets auf einem anderen Wege beschaffen werde. Unabhängig und nicht erkauft.

Ich bleibe da am Ball…

Ein Familientag auf der CeBit?

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Bild von CeBIT Australia via flickr.com. Lizenz: Creative Commons

Wieder einmal ist eine CeBit zu Ende gegangen. Seit 1986 findet die weltweit größte Messe für Informationstechnik unter diesem Namen jährlich in Hannover statt und mehr als 300.000 Besucher sollen die Messe in diesem Jahr wieder besucht haben.

Ich habe mir den Besuch der Messe nun schon zum dritten Mal verkniffen. – Oder war ich gar schon vier Jahre lang nicht mehr dort? Ich kann es gar nicht mehr mit Gewissheit sagen. Die Rennerei und Drängelei durch die Hallen und die vielen Nicht-Fachbesucher, die vielfach nichts anderes zu tun haben, als die Stände auf der Suche nach kostenlosen Kugelschreibern, Schlüsselbändern oder Sonstigem zu plündern, haben mir die Motivation genommen. Für mich lohnt sich ein Besuch nicht mehr.-  Eventuell ändert sich das ja irgendwann mal wieder. Who knows? Aber außer einem langen und anstrengenden Tag mit vielen Kilometern für Auto und Beine und ein paar wenigen guten Informationen über verschiedene IT-Themen, brachte mir so ein Besuch nicht sehr viel. Das kann man einfacher haben, wenn man seine Kontakte zu Dienstleistern, Händlern und evtl. auch zu Herstellern nutzt und das Internet befragt.

Bild von David Kirsch via flickr.com. Lizenz: Creative Commons

Bemerkenswert fand ich aber den Artikel des Bloggers Lars Reineke, der als Sysadmin von seinem geplanten Besuch der Messe berichtete. Dieser Artikel war und ist auch der Grund, warum ich hier über das Thema CeBit schreibe. Lars Reineke hat die Fahrt zur Messe gleich zum Familienausflug deklariert und ist am „Familientag“ (Samstag) mit Frau und Kind (Alter: 10 Monate) nach Hannover gefahren. Das Ende vom Lied war, dass man ihm den Einlass inkl. Kind verwehrte, da nach Aussage des Messe-Supervisor nur Kinder ab 8 Jahren in Begleitung eines Erwachsenen Einlass erhalten. In seinem Blog macht er seinem Unmut entsprechend Luft, da er nicht versteht, warum sein Kind die CeBit nicht besuchen durfte.

Bild von David Kirsch via flickr.com. Lizenz: Creative Commons

Als ich das las, versuchte ich mich in seine Lage zu versetzen, aber das gelang mir nicht. Denn ich konnte und wollte mir nicht vorstellen, wie ich gemeinsam mit Frau, Kinderwagen und darin befindlichen Kind durch die vielfach überfüllten Gänge von Stand zu Stand laufe. Selbst wenn ich dabei davon ausginge, dass meine Frau ein eigenes Interesse an der CeBit hätte. Dabei ist der Samstag sogar der schlimmste Tag von allen. Denn an dem Tag – der Einzige am Wochenende – tummeln sich vor allem junge Privatleute in den Hallen, die in der Woche keine Gelegenheit dazu fanden. Es ist dann schon traditionell voller und ungemütlicher als an den anderen Messetagen. Hier noch mit einem Kinderwagen durch die Hallen zu fahren halte ich für unmöglich. Wie schnell rempeln andere Besucher den Wagen an oder man fährt anderen Leuten dabei selbst versehentlich in die Hacken oder hat Probleme beim Rangieren auf den Ständen der Aussteller. Für das Kind ist das sicher eine ganz besonders fragwürdige Erfahrung. Dazu kommen dann noch die Lautstärke, die vielfach schlechte Luft und das zum Teil grelle Licht. Mit meinem Kind auf dem Arm einen Messestand zu besuchen – und mich in Ruhe dort zu informieren stelle ich mir jetzt nicht so überragend vor. Das Kind wird den ganzen Tag lang sicher auch nicht schlafend im Wagen liegen.
Aus meiner Sicht ein Selbstmordkommando, gespickt mit purem Stress für die Eltern und für andere ungewollt involvierte Besucher.
Nein, das brauche ich nicht. Wie oft habe ich mich da schon über Kinderwägen auf überfüllten Weihnachtsmärkten oder auf der Kirmes geärgert.

Naja, jeder soll seine eigenen Erfahrungen machen. Das Kind aber da unfreiwillig mit hineinzuziehen halte ich persönlich für die absolut falsche Entscheidung. Wenn ich eine Fachmesse oder etwas Ähnliches besuchen will, dann sorge ich für einen Babysitter oder bleibe notgedrungen zu Hause. Ich musste mich wegen meiner Jungs auch schon oft genug in Verzicht üben oder meine Frau hat sich dankenswerterweise für mich geopfert. Man bekommt halt nicht immer alles unter.

— just my 2 cent —