Loading images...

Archiv für die Kategorie 'Persönliches'

Man muss auch mal Glück haben

26. November 2011

Bei einer Ausfahrt mit dem Familienkombi zwecks einer kleinen familiären Möbellieferung führte mich mein Weg über die Autobahn A5 am Frankfurter Flughafen vorbei auf die Autobahn A67 zu  meinem Ziel – Mannheim.

Es war Montagvormittag um etwa 11:30Uhr, die Autobahn war frei und der Tempomat auf 130km/h eingestellt. Mein Handy nutzte ich während der Fahrt zum Mitschreiben der Route und zur Darstellung einiger Werte (Geschwindigkeit, zurückgelegte Stecke usw.) und das im Auto eingebaute Navi schwieg schon eine ganze Weile, da es seit zig Kilometern nur geradeaus ging. Alles entspannt, alles ruhig.

Bei der Durchfahrt des Autobahnkreuzes Darmstadt (A5 / A67) nervte mich der eingestellte Radiosender mit seinem Verständnis für Musik und ich suchte in der Senderliste nach einer geeigneten Alternative. Dabei übersah ich dann die Schilder, die mich eigentlich dazu auffordern sollten, die Geschwindigkeit auf 100km/h zu reduzieren. Der Tempomat bekam davon auch nichts mit und befolgte weiterhin den von mir erteilten Befehl zur Beibehaltung der Geschwindigkeit von 130 km/h. Als ich vom Radio aufschaute sah ich links hinter der Leitplanke die drei Säulen der Verdammnis. Und während ich mich fragte, was die wohl dort machen, eröffneten sie schon das Feuer. Ihre roten Leuchtblitze trafen mich völlig unvorbereitet und ohne die Möglichkeit, reagieren zu können. Volltreffer. Versenkt.

Der Tempomat treibt mich noch immer unverändert weiter. Ein Blick auf den Tacho… 130 km/h. Ein zweiter Blick auf mein Handy, das die Geschwindigkeit anhand der GPS-Positionsdaten ermittelt… 125 km/h. Im Kopf begann ich direkt mit dem Rechnen. Wenn die 125 km/h wirklich der Realität entsprechen, dann gehen davon 3% runter, was noch 121 km/h macht. Ich war mir nicht mehr sicher, ob das Punktespiel bereits bei 20 oder erst ab 25 km/h zu schnell beginnt. Naja, leicht verärgert fuhr ich weiter und brachte die Ware sicher an ihr Ziel.

Zuhause dann direkt der Blick ins Netz….

>> Sie sind außerhalb geschlossener Ortschaften 21 km/h zu schnell gefahren.
Das wird Sie voraussichtlich 70 Euro kosten.
Hinzu kommen Gebühren von voraussichtlich 23,50 Euro.
Außerdem ein Pünktchen in Flensburg.
Haben Sie bereits einen Eintrag in Flensburg, der noch
nicht verjährt ist, kann das zu einer höheren Geldstrafe führen!
[Quelle: http://www.bussgeldkataloge.de] <<

Oha, das wäre dann nach 18 Jahren mein erster Punkt in Flensburg.
In der Hoffnung, dass mein Handy eventuell doch nicht so genau arbeitet, wartete ich einfach mal ab, was mich früher oder später im Briefkasten erwarten würde.

Gestern – drei Wochen später – erhielt ich nun den Brief vom Regierungspräsidium Kassel.
Und darin stand die große Überraschung. Ich fuhr nach Abzug der Toleranzen nur 20 km/h zu schnell und bin damit auf der letzten Rille am Einzug ins Punkteregister vorbeigeschrammt und darf somit „nur“ die geforderten 30 Euro zahlen und spare so 63,50 Euro und den Punkt in Flensburg.

Mehr Glück als Verstand?! – Ja, vermutlich.
Herausfordern möchte ich es aber nicht mehr so schnell.
Auch diese 30 Euro sind genug.

 

Auf der Suche nach dem Sitzmöbel

21. November 2011

Alle Jubeljahre kommt es wieder dazu, dass die heimische Wohnlandschaft eine kleine Modernisierung erhalten muss. Starke Abnutzungen, Flecken, Beschädigungen – unsere Couch hat ihre besten Tage schon lange hinter sich und soll nun ausgetauscht werden.

Die Auswahl in den umliegenden Möbelhäusern ist schon sehr groß, aber das ist noch immer kein Garant dafür, dass man dabei auch etwas Passendes findet. Bei Zurbrüggen in Unna konnten wir gefühlte tausend verschiedene Modelle begutachten, wobei uns nur eine einzige im Ansatz gefiel. Vielfach galt aber die Devise: je teurer, desto hässlicher.

Fündig wurden wir nun in einem Möbelhaus um die Ecke. Naja, fündig im Sinne von „gefällt uns“ und „liegt im preislichen Rahmen“. Leider machen es einige Händler dem Kunden aber nicht sonderlich leicht Hersteller und Modell herauszufinden. Man möchte wohl verhindern, dass der Kunde die Möglichkeit hat, konkrete Modelle bei verschiedenen Möbelhäusern zu vergleichen. Auch wir mussten etwas suchen und recherchieren, um den Hersteller und den Modellnamen herauszufinden. Damit ist es uns aber nun möglich weitere Angebote einzuholen und die Preise zu vergleichen. Denn will man nicht verunsichert sein, am Ende nicht doch verschiedene Modelle miteinander verglichen zu haben, dann muss man zuvor schon genauer hinsehen und die meist fiktiven Modellbezeichnungen der Händler ignorieren.

Auf der Webseite des Herstellers konnten wir nun nachlesen, welche Möbelhäuser unser Wunschmodell vertreiben und da haben wir uns nun auf eine kleine Rundreise gemacht, um dort entsprechende Angebote einzuholen und dabei kann man schon einmal eine ganze Menge erleben. Neben einer vorbildlichen Beratung bei Möbel Wortmann in Arnsberg folgte das „wie ignoriere ich einen potenziellen Kunden am besten“ der Mitarbeiter von Poco Domäne direkt nebenan. Dazwischen lag dann eine ebenfalls sehr gute Beratung beim Möbelhäuptling Knappstein. Dort wurden wir allerdings zehn Minuten nach Geschäftsschluss durch den Geschäftsleiter hinaus komplimentiert, noch bevor die Mitarbeiterin in der Lage war, alle notwendigen Daten für das Angebot zu notieren. Irgendwie schon ein schlechter Stil. Wenn ich mich da an meine Ausbildung zurück erinnere, wo wir auch eine halbe Stunde nach Ladenschluss noch im Verkaufsgespräch saßen. Da wurde kein Kunde nach Hause geschickt. Und es kam dabei oft genug vor, dass am Ende kein Kaufvertrag unterschrieben wurde. So ist das halt im Einzelhandel. Service am Kunden? Nicht selbstverständlich.

Nun ja, wir haben ja nun unser Wunschmodell zumindest im Katalog gefunden und wissen auch, aus welchen Einzelteilen dieses bestehen muss, um unser Wohnzimmer wieder auf Vordermann zu bringen. Wir warten nun die weiteren Angebote ab und werden mit dem einen oder anderen Händler noch einmal verhandeln. Denn am Ende ist immer noch einiges an Nachlässen möglich. Und wer heute für Lieferung Montage einen Aufpreis bezahlt, der ist selber schuld.

Bin schon gespannt, wer das Rennen am Ende macht.

Auf geht’s in den Winter!

9. November 2011

Jetzt geht’s also wieder los.
Das morgendliche Scheibenkratzen, dazu noch etwas Nebel und allgemein schlechte Sicht, Laub auf den Straßen …. und die Fahrt zur Arbeit dauert bis zu einem Drittel länger als sonst.

Die Winterreifen sind nun auch schon eine knappe Woche montiert, wobei wir da tagsüber noch knapp 20°C hatten und ich dabei so gar nicht in Winterreifenstimmung kam.winter chaos
Jetzt fehlt nur noch die nötige Dosis Frostschutz im Kühler und dann kann die morgendliche Rutschfahrt beginnen. Wann wird es den ersten Schnee geben? Und haben wir erneut das Glück, dass der erste Schnee gleich bis Ende März liegen bleibt? Haben die Städte und Gemeinden für diese Saison genügend Streusalz gebunkert? Oder wird das weiße Gold im Dezember wieder knapp?

Fragen über Fragen…

Zumindest jetzt scheint hier die Sonne von einem wolkenlosen Himmel. Also kein schlechtes Wetter für Mitte November. Nur die Tatsache, dass um 18Uhr bereits stockfinstere Nacht ist, stört ein wenig.
Ich wäre jetzt aber schon froh, wenn wir den Winter bereits wieder hinter uns hätten. Ist nicht wirklich meine Jahreszeit.

In diesem Sinne frohes Kratzen!

Eine vor und dann wieder eine zurück…

29. Oktober 2011

Morgen können wir wieder richtig viel erledigen. Schließlich haben wir dazu auch verdammt viel Zeit, denn man gibt uns die vHauptverwaltung Techniker Krankenkasseerlorene Stunde vom Frühjahr zurück. Willkommen in der Winterzeit.

Nach meiner Meinung wird es Zeit, diese seit 1980 geltende Regelung wieder abzuschaffen. Wirkliche Energiespareffekte scheint es ja auch nicht zu geben. Aber Deutschland hält munter weiter an dieser Regelung fest. Retten wir lieber Griechenland.

Anders ist es in Russland. Da hat President Dmitrij Medwedjew angeordnet, dass die Uhren nicht wieder auf Winterzeit umgestellt werden. Ob Angela Merken so eine Entscheidung auch irgendwann einmal treffen wird?

Wenn es nach mir ginge, dann könnte der Verzicht auf diese Umstellung schon heute Nacht in die Tat umgesetzt werden.

Was mache ich bloß mit der zusätzlichen Stunde?

 

Bowling im Allgemeinen und Besonderen…

19. September 2011

Nun ist es natürlich so, dass ein breites Themenspektrum in einem Blog nicht immer die Lesbarkeit fördert.
Schließlich muss man erst nach den Kategorien oder Schlagwörtern filtern, um Beiträge zu einem bestimmten Thema zu finden, ohne sich diese mühsam zusammensuchen zu müssen.

Dem habe ich nun Rechnung getragen  – ich liebe diese Formulierung ;-) – und habe auf meinem Webserver einen zusätzlichen Blog installiert, in dem ich zukünftig über alles rund um das Thema Bowling berichten werde.  Hier werde ich dann einen entsprechenden Verweis auf neue Beiträge setzen und diese verlinken.

Ach ja… erreichbar ist der neue Blog unter der Adresse:

http://bowling.schwenke.de

 

Über Beiträge in Form von Kommentaren hier und dort würde ich mich natürlich freuen.

Fluten – alles fluten!

23. August 2011

Da liege ich zwischen zwei und drei Uhr friedlich im Bett und weiß im Unterbewusstsein, dass mich der böse Radiowecker bereits um 4:45Uhr unerbittlich zum Aufstehen zwingen wird, und was passiert nur knapp einen Meter neben mir hinter dem Mauerwerk unseres Hauses?
Da fordert der Kaleu den gegnerischen Zerstörer heraus und lässt das Boot fluten. Wassermassen umspülen das Haus aus allen Richtungen. Der Wind peitscht gegen die Aufbauten, es kracht und donnert  und die Mannschafft, die eigentlich schlafend in den Kojen liegen sollte,  ist hellwach und bekommt kein Auge mehr zu. Unser Haus befindet sich auf Feindfahrt. Ein Seegefecht im eigenen Garten!

Nun das war schon der dritte Gewittersturm innerhalb der letzten fünf Tage und in der letzten Nacht war es dann so laut, dass ich davon sogar wach wurde. Und das soll schon etwas heißen, schlafe ich gewöhnlich doch selbst neben einem extrem laut schreienden Kleinkind wie ein Stein.  Aber der Sturm der vergangenen Nacht hat das irgendwie getoppt und zusammen mit dem Regen – oder war da auch Hagel mit im Spiel – gab das einen Klangmix aller erster Güte. Das war zu viel für die geplante Nachtruhe.

Meine Gedanken wanderten um das Haus. Ist alles gut verstaut oder liegen unsere Gartenmöbel bereits in Nachbarsgarten?
Zum Glück war nichts dergleichen geschehen und unser Haus liegt so, dass wir uns um einen gefluteten Keller keine wirklichen Sorgen machen müssen.

Aber mal ehrlich…. Nach dem Wettermix der letzten Wochen wäre nun endlich mal etwas Konstanteres an der Reihe. Und dabei meine ich nicht konstant schlechtes Wetter – das hatten wir doch schon lange genug-, sondern einfach mal 25-30°C für mindestens drei Wochen. Gerne auch etwas Regen – alle drei bis vier Tage für ein paar Stunden, aber nur nach 0Uhr. Aber Stürme, Regenmassen und Gewitter gehören für mich nicht zu einem Monat August; nicht in dieser Häufung, Stärke und Regelmäßigkeit.

Also, wer sich da oben auch immer für das Wetter verantwortlich fühlt, der möge sich bitte ein paar Gedanken machen und für einen Wechsel sorgen. It’s time for a change! Now!

Jawohl, Herr Kaleu! ;-)
Still of Jurgen Prochnow from Das Boot. He is wearing the white cap traditionally worn only by U-Boat commanders.

« Vorherige Einträge - Nächste Einträge »