Archiv der Kategorie: Persönliches

Zurück „On Air“

DARC Funkertag 2004Never say never – sagte damals schon der große Sir Sean Connery und er hatte Recht damit.

Ich mache mir dieses Zitat nun zu Nutze und steige nach einer sechs jährigen Pause wieder in den Amateurfunk ein. Einmal getroffene Entscheidungen können und dürfen auch nach langer Zeit wieder rückgängig gemacht werden, wenn man wieder Lust und Spaß am altbekannten Hobby hat.

Drahtlos mit Funkgeräten unterwegs war ich damals ja schon lange. Das war da noch zu Zeiten, zu denen die Wörter Handy, Internet oder gar WLAN absolut unbekannt waren und schnurlose Telefone beispielsweise noch in den Kinderschuhen steckten.
Drahtlos, das können sich die Kids von heute ja überhaupt nicht vorstellen. 😉
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Abgemahnt!

UrheberrechtIch hätte nie gedacht, dass ich mal einen solchen Brief bekommen sollte. Ich konnte mir das beim besten Willen nicht vorstellen. Dabei war ich mir eigentlich sehr sicher, dass ich auf dem Gebiet keine Fehler mache, weil ich um die Risiken ganz genau weiß und daher diese Art von Briefen niemals meinen Briefkasten erreichen werden.

Aber da habe ich mich wohl getäuscht, denn ich habe einmal gepennt, einmal geschludert und die einfache Regel nicht beachtet, die mir nun zum teuren Verhängnis wurde.

Die Rede ist vom Urheberrecht und dessen Verletzung, die ich begangen habe. Die Abmahnung eines Kieler Anwalts erreichte mich “wie passend “ am Aschermittwoch. Ganze 21 Seiten umfasste das Schreiben, in dem man mir vorwarf, dass ich das Foto eines professionellen Fotografen unrechtmäßig auf meiner Webseite genutzt hätte. Als ich von dem Schreiben per Telefon erfuhr, konnte ich mir diesen Vorwurf kaum vorstellen. Natürlich nutze ich für meine Berichte auch verschiedene Bilder und Fotos, suche mir dabei auch nur die heraus, die frei weiterverwendet werden dürfen und versehe diese auch immer mit einer entsprechenden Quellenangabe. Meine eigenen Fotos, die ich auf Flickr.com veröffentliche können und dürfen auch weiterverwendet werden, wenn eine entsprechende Quellenangabe angegeben wird. Daher bin ich über diese Regelungen auch bestens im Bilde und halte mich immer daran. Ich erwarte das ja auch von jedem anderen, der meine Fotos irgendwo benutzt.
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Frohes Fest und Guten Rutsch!

palm christmas

Bild von Henning Leweke via flickr.com. Lizenz: Creative Commons


Zweistellige Temperaturen nicht nur im, sondern auch vor dem Haus und der Blick auf den Kalender, der mir ganz klar zu verstehen gibt, dass Weihnachten tatsächlich schon wieder auf der Tagesordnung steht. Nicht, dass ich ein Problem damit hätte. Gerade zusammen mit den Kindern ist Weihnachten eine besonders schöne Zeit. Ich mag Weihnachten sehr. Schon immer. 😉

Aber ich habe das Gefühl, als würde die Anzahl der Tage zwischen den Heiligen Abenden mit jedem Jahr abnehmen. Gefühlt bin ich gerade einmal im September und wenn ich so aus dem Fenster schaue, dann ist das alles, aber kein 23. Dezember, den ich da allein meteorologisch sehe. Aber das Gefühl, dass das Jahr im schnellen Vorlauf an uns vorbeizieht, habe ich ja auch nicht erst in diesem Jahr. Da bewahrheiten sich dann die Sprüche, die man von früher von den eigenen Eltern und Großeltern kennt. Die holen einen dann wieder ein und werden merkwürdig real.

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Schreib mal wieder (per Express ins Ausland)

scratchy logo of "deutsche post" on mailbox

Bild von Etienne Girardet via flickr.com. Lizenz: Creative Commons


Weißt du noch damals? Vor vielen vielen Jahren, als die Telekom und die Post ein gemeinsames Unternehmen war – die Deutsche Bundespost. Heute sind sie lange getrennt und haben innerlich wie äußerlich nichts mehr miteinander zu tun. Aber im tiefen Innern ist sie noch da. Die gemeinsame Vergangenheit. Die Wurzeln. Die Quelle für all das Übel, das einem als Kunden heute immer wieder entgegen schwappt.

Wie oft hatte ich schon die verrücktesten und unglaublichsten Erlebnisse mit der Telekom. Fehlgeleitete Rechnungen. Mitarbeiter, die keinen Schimmer hatten, wer für was zuständig ist. Briefe mit Informationen, die die absendende Abteilung selbst nicht verstand und nicht zuordnen konnte. So viele schaurig schöne Geschichten, die mich immer häufiger daran zweifeln ließen, wie dieses Unternehmen mit so einer Arbeitsweise jemals so groß werden konnte. Und bisher dachte ich immer, dass dies in der Form nur bei der Telekom möglich ist. Aber…
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Der geschenkte Gaul aus dem Baumarkt (+UPDATE)

Tools

Bild von J via flickr.com. Lizenz: Creative Commons

Die Sache mit dem geschenkten Gaul kennt man ja. Es war ja auch gut und lieb gemeint und ich bin auch dankbar für dieses unverhoffte und hilfreiche Geschenk. Aber es bedurfte nicht einmal dem Blick in das Maul des geschenkten Gauls, um festzustellen, dass der Hersteller dieses (im wahrsten Sinne des Wortes) Vierbeiners hier total versagt hat.

Ok, zu den Fakten: Es geht um Regale. Vier Baumarkt Regale. Genaugenommen um das STR-65-Z aus dem OBI-Hörnchen-Markt. Ein Kellerregal aus Metall mit fünf Böden und einer maximalen Belastbarkeit von 325kg. Die Verpackung selbst verspricht eine werkzeugefreie Montage, wobei auf der OBI-Webseite bei genau diesem Produkt zu Einsatz von Hammer und Schraubenzieher rät. Da scheint man sich wohl selbst nicht sicher zu sein, wie man hier nun am besten vorgehen sollte.

Das OBI Metall-Steckregal ist mit insgesamt fünf Böden ausgestattet und überzeugt durch hochwertige Qualität. Jeder einzelne Boden hat eine Tragkraft von bis zu 65 kg bei gleichmäßiger Verteilung. Dank des praktischen Stecksystems lässt sich das Steckregal schnell und einfach montieren. Das Steckregal findet jederzeit Einsatz in Keller, Garage oder Haushalt. Die Regalmaße betragen (H x B x T) 195 cm x 100 cm x 40 cm.

„Hochwertig“, „praktisch“, „schnell“ und „einfach“ – Na, da kann dann doch nichts mehr schiefgehen, oder?! Also frisch ans Werk und mal schnell die vier Regale aufgebaut. Lies den Rest dieses Beitrags

1 Jahr INGRESS – oder – Geh raus zum Spielen!

Nach Feierabend oder am Wochenende… was kann man da noch so alles anstellen?
Draußen spielen wäre eine Maßnahme. Von den Kindern fordern wird das ja auch. 😉 Nachdem ich mich für Geocaching als Outdoor-Aktivität nicht mehr wirklich begeistern konnte, ich berichtete ja bereits darüber, versuchte ich es vor etwas einem Jahr mit diesem, in Teilen dem Geocaching recht ähnlichen, Spiel. Ingress.

Ingress selbst gibt es seit Dezember 2013 und beschränkte sich damals auf Personen, die ein Android Smartphone oder Tablet ihr Eigen nannten. Aber worum geht es dabei eigentlich?

Grundsätzlich folgt Ingress dem Spielprinzip „Capture the flag“. Es geht darum, virtuelle Portale, die sich überall auf der Welt räumlich an Gebäuden, Sehenswürdigkeiten oder ähnlichem befinden, mithilfe des eigenen Smartphones oder Tablets für die eigene Spielfraktion zu erobern. Um dies zu tun, muss man sich in der direkten Nähe dieser Portale befinden, also draußen an der frischen Luft. Der ein oder andere mag sich erinnern. 😉
Bei Ingress gibt es zwei Gruppierungen, die sog. Erleuchteten (Enlighted) und den Widerstand (Resistance). Man versucht also, die über die ganze Welt verteilten Portale für seine eigene Fraktion einzunehmen und sie nach Möglichkeit auch miteinander zu verbinden, um damit Energiefelder zu bauen. Der Gegner versucht dies zu unterbinden oder vorhandene Felder oder Portale zu zerstören, um sie für die eigene Gruppierung nutzen zu können. Für die verschiedenen Aktionen gibt es für den Spieler Punkte und Auszeichnungen, die ihn dann in höhere Spiellevel führen. (Wikipedia-Artikel mit detaillierten Informationen zum Spiel) Lies den Rest dieses Beitrags