Archiv der Kategorie: Persönliches

Er trotzt Wind und Wetter…

20160325Ihm gebührt mein Respekt und meine Anerkennung. Und ich möchte diesen kleinen Blogpost diesem mir völlig unbekannten Radfahrer widmen, der Tag für Tag bei Wind und jedem Wetter und selbst bei den unmöglichsten Temperaturen früh morgens mit dem Rad unterwegs ist.

Wenn ich morgens gegen 5:30 Uhr auf dem Weg zur Arbeit bin und ich mich dabei irgendwo zwischen Meschede und Brilon befinde, dann erkenne ich ihn schon von Weitem an seiner unverkennbaren Beleuchtung. Ein heller Scheinwerfer am Rad und einer am Helm. Das eine Licht ist relativ konstant und ruhig auf die Straße gerichtet und das andere bewegt sich im Takt der Tretbewegung hin und her. Je nach Uhrzeit habe ich ihn schon zwischen Meschede-Laer und Bestwig-Nuttlar auf der Bundesstraße 7 gesehen. Jeden Morgen, bei jeder Witterung und wirklich unabhängig davon, ob es im Sommer um diese Uhrzeit noch 20°C warm ist oder, wie heute, mit -8°C eigentlich schon für einen Spaziergang zu kalt ist. Dieser Mann trotzt allen äußeren Einflüssen und ist dabei nicht einmal langsam unterwegs. Er ist auf dem Radweg teilweise schneller, als die Autos neben ihm.

Ich kenne ihn nicht. Weiß nicht, woher er kommt oder wohin er fährt. Aber man kann die Uhr nach ihm stellen und ich weiß, je westlicher unser Treffpunkt ist, desto mehr sollte ich mich beeilen, um nicht zu spät im Büro anzukommen.

Ich ziehe meinen Hut vor ihm und auch allen anderen Pendlern, die ihren Weg zur Arbeit mit dem Rad bestreiten und dabei Wind und Wetter trotzen und auch bei Minusgraden noch im Stehen die Berge hinauffahren. Für mich wäre das nichts. 😉

 

Foto: „20160325“ von „Hoher“ (CC BY-NC-ND 2.0)

Tschüß Ingress – Hallo Pokédings?

Pokémon GOEin Blogpost ausnahmsweise Mal nicht aus dem heimischen Büro, sondern direkt aus dem Sommerurlaub auf Rügen aus der Bar des Feriendomizils. Neben mir ein leckeres Störtebeker Weizen (keine bezahlte Werbung, aber es schmeckt einfach nur gut!) und vor mir mein Notebook. Kurz vor Ende des Urlaubs am Ostseestrand war mir einfach mal nach einem neuen Artikel für meinen Blog.

Ok, worum geht es?
Der Titel sagt es ja schon. Pokémon GO. Und schon beim Schreiben dieses Namens muss ich mit dem Kopf schütteln.
Nein, ich bin diesem Hype nicht erlegen und ich distanziere mich klar von den Auswüchsen dieses Spiels. Nicht genug, dass jeder TV-Sender mittlerweile davon berichten hat oder berichten musste, auf der Strandpromenade kommen und kamen mit zuhauf Menschen jeden Alters entgegen, die stur auf ihr Handy starren und ihr Umgebung gar nicht mehr wahrnehmen. Die Presse berichtete ja schon über so manche Vorkommnisse, die durch dieses Spiel hervorgerufen wurden. Unglaublich!
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Zurück „On Air“

DARC Funkertag 2004Never say never – sagte damals schon der große Sir Sean Connery und er hatte Recht damit.

Ich mache mir dieses Zitat nun zu Nutze und steige nach einer sechs jährigen Pause wieder in den Amateurfunk ein. Einmal getroffene Entscheidungen können und dürfen auch nach langer Zeit wieder rückgängig gemacht werden, wenn man wieder Lust und Spaß am altbekannten Hobby hat.

Drahtlos mit Funkgeräten unterwegs war ich damals ja schon lange. Das war da noch zu Zeiten, zu denen die Wörter Handy, Internet oder gar WLAN absolut unbekannt waren und schnurlose Telefone beispielsweise noch in den Kinderschuhen steckten.
Drahtlos, das können sich die Kids von heute ja überhaupt nicht vorstellen. 😉
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Abgemahnt!

UrheberrechtIch hätte nie gedacht, dass ich mal einen solchen Brief bekommen sollte. Ich konnte mir das beim besten Willen nicht vorstellen. Dabei war ich mir eigentlich sehr sicher, dass ich auf dem Gebiet keine Fehler mache, weil ich um die Risiken ganz genau weiß und daher diese Art von Briefen niemals meinen Briefkasten erreichen werden.

Aber da habe ich mich wohl getäuscht, denn ich habe einmal gepennt, einmal geschludert und die einfache Regel nicht beachtet, die mir nun zum teuren Verhängnis wurde.

Die Rede ist vom Urheberrecht und dessen Verletzung, die ich begangen habe. Die Abmahnung eines Kieler Anwalts erreichte mich “wie passend “ am Aschermittwoch. Ganze 21 Seiten umfasste das Schreiben, in dem man mir vorwarf, dass ich das Foto eines professionellen Fotografen unrechtmäßig auf meiner Webseite genutzt hätte. Als ich von dem Schreiben per Telefon erfuhr, konnte ich mir diesen Vorwurf kaum vorstellen. Natürlich nutze ich für meine Berichte auch verschiedene Bilder und Fotos, suche mir dabei auch nur die heraus, die frei weiterverwendet werden dürfen und versehe diese auch immer mit einer entsprechenden Quellenangabe. Meine eigenen Fotos, die ich auf Flickr.com veröffentliche können und dürfen auch weiterverwendet werden, wenn eine entsprechende Quellenangabe angegeben wird. Daher bin ich über diese Regelungen auch bestens im Bilde und halte mich immer daran. Ich erwarte das ja auch von jedem anderen, der meine Fotos irgendwo benutzt.
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Frohes Fest und Guten Rutsch!

palm christmas

Bild von Henning Leweke via flickr.com. Lizenz: Creative Commons

Zweistellige Temperaturen nicht nur im, sondern auch vor dem Haus und der Blick auf den Kalender, der mir ganz klar zu verstehen gibt, dass Weihnachten tatsächlich schon wieder auf der Tagesordnung steht. Nicht, dass ich ein Problem damit hätte. Gerade zusammen mit den Kindern ist Weihnachten eine besonders schöne Zeit. Ich mag Weihnachten sehr. Schon immer. 😉

Aber ich habe das Gefühl, als würde die Anzahl der Tage zwischen den Heiligen Abenden mit jedem Jahr abnehmen. Gefühlt bin ich gerade einmal im September und wenn ich so aus dem Fenster schaue, dann ist das alles, aber kein 23. Dezember, den ich da allein meteorologisch sehe. Aber das Gefühl, dass das Jahr im schnellen Vorlauf an uns vorbeizieht, habe ich ja auch nicht erst in diesem Jahr. Da bewahrheiten sich dann die Sprüche, die man von früher von den eigenen Eltern und Großeltern kennt. Die holen einen dann wieder ein und werden merkwürdig real.

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Schreib mal wieder (per Express ins Ausland)

scratchy logo of "deutsche post" on mailbox

Bild von Etienne Girardet via flickr.com. Lizenz: Creative Commons

Weißt du noch damals? Vor vielen vielen Jahren, als die Telekom und die Post ein gemeinsames Unternehmen war – die Deutsche Bundespost. Heute sind sie lange getrennt und haben innerlich wie äußerlich nichts mehr miteinander zu tun. Aber im tiefen Innern ist sie noch da. Die gemeinsame Vergangenheit. Die Wurzeln. Die Quelle für all das Übel, das einem als Kunden heute immer wieder entgegen schwappt.

Wie oft hatte ich schon die verrücktesten und unglaublichsten Erlebnisse mit der Telekom. Fehlgeleitete Rechnungen. Mitarbeiter, die keinen Schimmer hatten, wer für was zuständig ist. Briefe mit Informationen, die die absendende Abteilung selbst nicht verstand und nicht zuordnen konnte. So viele schaurig schöne Geschichten, die mich immer häufiger daran zweifeln ließen, wie dieses Unternehmen mit so einer Arbeitsweise jemals so groß werden konnte. Und bisher dachte ich immer, dass dies in der Form nur bei der Telekom möglich ist. Aber…
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