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Wenn 33 oder 45 U/min zu wenig sind…

Spinning Record

 

Schallplatten drehen sich seit Mitte der 1950er Jahre bekanntlich mit 33⅓, 45 oder maximal 78 Umdrehungen pro Minute. Soweit, so alltäglich und völlig unspektakulär – ja geradezu langweilig. (Für die Jüngeren unter euch: WIKIPEDIA zum Thema ‚Schallplatte‘)

Die Slow Mo Guys sind Spezialisten für alles was mit Hochgeschwindigkeitkameras zu tun hat. Ihnen waren die maximalen 78 U/min einfach zu wenig und so haben sie einige ihrer Vinylscheiben einer etwas schnelleren Rotationsgeschwindigkeit ausgesetzt.
Nach den Gesetzen der Physik ist es dann auch einer Schallplatte irgendwann einmal zuviel und sie beginnt sich aufzulösen. Die Slo Mo Guys haben das mit ihren Kameras aufgenommen.

Sprung auf ein vereistes Trampolin

 

Winter und kaum Schnee. Ski- oder Schlittenfahren fällt da aus.
Was kann man also mit der kalten Jahreszeit sonst noch anfangen?
Wer es bisher verpasst hat, sein Trampolin vom Garten in den Keller verfrachtet zu haben, der könnte die aktuell kalten Temperaturen für einen kleinen Sprung nutzen.
Vorausgesetzt, es befindet sich genügend Feuchtigkeit/Wasser auf dem Trampolin.
Vor allem in SloMotion ein netter optischer Effekt, der aber leider nur einen Sprung zulässt.
Daher bitte die Kamera nicht vergessen! 😉

 

(Credits: Michele McNews)

In 475m Höhe ohne Sicherung

Neues Jahr – neuer Beitrag.
Diese Reise mal kein Rückblick auf das vergangene Jahr oder die unsäglichen Tweets vom Präsidenten mit dem größten … äh … Raketenknopf. Und auch kein Kommentar zur AfD, die mal wieder Hass im Netz verbreitet und am Ende war es dann doch wieder ein Mitarbeiter, der den Twitter-Account missbraucht hat. Man kann es ja schon nicht mehr hören.

Egal… ein neues Jahr und die Tatsache, dass alle, die im Jahr 2000 geboren wurden, in diesem Jahr volljährig werden. Besser nicht weiter darüber nachdenken. Das macht einen nur noch älter. 😉

Beginnen wir 2018 also mal direkt mit einem Video aus meiner persönlichen Gänsehaut-Rubrik „Hoch hinaus“.

Lies den Rest dieses Beitrags

Blitze in Slow Motion

In diesem Jahr reiste Dustin Farrell knapp 30.000 Kilometer in 30 Tagen. Ziel war es, mit seiner High-Speed Kamera Videoaufnahmen von Blitzen zu machen.
Am Ende entstand aus diesen Aufnahmen ein sehr beeindruckendes Video. Für das menschliche Auge nicht zu sehen, in SlowMotion dafür aber besonders sehenswert.

Hornissen sind unpraktische Haustiere

In einem Schuppen, der wohl schon seit sehr langer Zeit nicht mehr genutzt wurde, ließen sich ein paar Hornissen nieder. Es schien ihnen dort so sehr zu gefallen, dass sie sich dort ungestört ausbreiten konnten. Die Folge war ein Hornissennest, dass in einer derartigen Größe in einem urbanen Umfeld sicher nur selten zu finden sein wird.

Es ist dann eine sicher nicht kleine Herausforderung, das Nest dieser Größenordnung wieder zu entfernen.
Das Video lässt vermuten, dass sich die Tiere über diesen Besuch ganz sicher nicht gefreut haben dürften. Allein der Sound bestätigt das.

Der Kammerjäger soll bei den Arbeiten angeblich nicht einen Stich abbekommen haben.
Ich wollte mit ihm – auch mit Schutzausrüstung – nicht wirklich tauschen.

 

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Gestern hui – heute pfui?!

Viele sammeln alte Postkarten, um sich durch Fotos oder Zeichnungen an frühere Zeiten zu erinnern. Aber was ist eigentlich aus den dort abgebildeten Orten in der Zwischenzeit geworden?

Vor vielen Jahren hat Pablo Iglesias Maurer irgendwo ein Streichholzbriefchen gefunden, auf dem das Schwimmbad eines Hotelresorts in Poconos, Pennsylvania (USA) abgebildet ist. Er war neugierig, wie dieses Schwimmbad aus den 60er Jahren wohl heute aussehen würde und machte sich auf die Suche. Am Ende fand er das Schwimmbad und das ganze Resort verlassen vor und fotografierte die Szene aus der selben Perspektive, wie auf dem Streichholzbriefchen. Er kaufte weitere alte Postkarten dieses Resorts und fotografierte auch diese Szenen aus der gleichen Perspektive.
Maurer hat die Vorher-Nachher-Aufnahmen miteinander verschmolzen und zeigt sie als animierte GIFs [auf dieser Webseite].

Eine tolle Idee, die deutlich macht, wie vergänglich auch die heute noch neuen Prachtbauten sind, wenn sie irgendwann einmal ausgedieht haben und niemand mehr feucht durchwischt.

 

(Foto: Pablo Iglesias Maurer, via ‚this isn’t happiness‚)