Archiv der Kategorie: Webstuff

Internet Flatrate Anno Domini 1999

Auf Facebook veröffentlichte Andre Brighton kürzlich einen 20 Jahren alten Ausschnitt eines Artikels aus der „Tomorrow“ aus dem Jahre 1999. Für mich ein interessantes Fundstück über ein Stück Geschichte. Dabei sind inzwischen gerade einmal 20 Jahre vergangen.

In diesem Bericht ging es um Preise für den Internetzugang der unterschiedlichen Provider, wie T-Online, AOL usw. Vermutlich handelte es sich bei dem Angebot von MobilCom um die erste Internet-Flatrate überhaupt. Denn für „nur“ 77,00 DM (entspricht 39,38 Euro) konnte man 1999 im „Tomorrow-Tarif“ so lange online bleiben, wie man wollte.

Also etwa 40 Euro pro Monat für einen Zugang zum Internet mit max. 128kBit/s Bandbreite. Im Jahre 1999 existierten deutschlandweit übrigens erst knapp 3000 DSL-Anschlüsse und selbst die erreichten eine max. Downloadrate von nur 768kBit/s.

Aus heutiger Sicht beinahe schon unzumutbar langsam. Damals aber Stand der Technik.
Die Anwender nutzten damals also in den allermeisten Fällen noch das gute alte Modem bzw. einen ISDN-Anschluss, um eine Verbindung ins Internet herzustellen. Wie erwähnt beträgt die Geschwindigkeit dabei maximal 128kBit/s. Das aber auch nur dann, wenn man den relativ teuren ISDN-Anschluss und dazu noch beide B-Kanäle parallel genutzt hat. Ansonsten bleibt es bei 56kBit/s (Modem) bzw. 64Kbit/s (ISDN).

Internet Flatrate 1999
Kleiner Zusatz zum gewünschten Tarif

195 GigaPixel Panorama

Ein Blick über das Zentrum Shanghai.
Aufgenommen vom Oriental Pearl Tower in einer Höhe von 342m.
Zusammengefasst in eine Panoramaaufnahme mit einer Gesamtauflösung von 195 Giga Pixel und einem fast schon endlosen Zoom.

Ein Blick über das Zentrum von Shanghai…
…und dem Zoom mit vielen Details.

Die Webseite http://sh-meet.bigpixel.cn/ liefert diesen faszinierenden Blick auf Shanghai inkl. des Zooms per Mausrad oder der Zoom-Buttons.

Ein einmaliges Panorama! – Und wer noch mehr sehen möchte…. Auf BigPixel.cn gibt es weitere Panorama-Aufnahmen dieser Art.

Kassettendeck ganz ohne Kassetten – Tapeless Deck

Tapeless Deck

 

Das „Tapeless Deck Project“
Damals, vor allem in meiner Kindheit, war es das Medium für Musik, Hörspiele usw. schlechthin. Auch im Auto waren sie für eine gefühlte Ewigkeit allgegenwärtig. Musikkassetten

Wenn man nun ein echtes Faible für HiFi-Geräte, hochqualitative Musik und zeitgleich noch immer auch für Kassetten hat, dann könnte man auf die Idee kommen, beides miteinander zu verbinden. Artur vom Tapeless Deck Project hat genau das getan. Er baut alte Kassettendecks in moderne Player für MP3 bzw. FLAC Dateien um, die rein optisch den Einsatz einer Kassette simulieren. Eindrucksvoll und auf den ersten und zweiten Blick nicht von einem echten „ursprünglichen“ Kassettendeck zu unterscheiden.

Musik in bester Qualität. Dies aber ganz ohne Bandsalat, Vor-, Zurückspulen und dem Umdrehen der Kassetten. Auf jeden Fall ist das ein Blickfang in jeder HiFi-Anlage.

Die Webseite des „TapeLess Deck Project“ ist auf jeden Fall einen Besuch wert. (http://www.mp3tapelessdeck.pl/)

 

 

 

Wenn 33 oder 45 U/min zu wenig sind…

Spinning Record

 

Schallplatten drehen sich seit Mitte der 1950er Jahre bekanntlich mit 33⅓, 45 oder maximal 78 Umdrehungen pro Minute. Soweit, so alltäglich und völlig unspektakulär – ja geradezu langweilig. (Für die Jüngeren unter euch: WIKIPEDIA zum Thema ‚Schallplatte‘)

Die Slow Mo Guys sind Spezialisten für alles was mit Hochgeschwindigkeitkameras zu tun hat. Ihnen waren die maximalen 78 U/min einfach zu wenig und so haben sie einige ihrer Vinylscheiben einer etwas schnelleren Rotationsgeschwindigkeit ausgesetzt.
Nach den Gesetzen der Physik ist es dann auch einer Schallplatte irgendwann einmal zuviel und sie beginnt sich aufzulösen. Die Slo Mo Guys haben das mit ihren Kameras aufgenommen.