Archiv der Kategorie: Wetter

Ein Tornado in der Turnhalle

Gerade in unseren Breiten hat man mit Tornados und Wirbelstürmen ja nicht sehr viel am Hut. Sie kommen bei uns zum Glück nur selten und dann auch nur realtiv schwach vor, verglichen mit den Stürmen, die in den USA vielfach unterwegs sind.

Bei Twitter stolperte ich nun über ein Video, dass von einer Kamera in einer Turnhallte aufgenommen wurde, über der gerade ein Tornado unterwegs war.

Erschreckend, wie schnell die Halle beinahe vollständig zerstört wird und welche Kräfte hier am Werk sind.

Da können wir nur von Glück reden, dass das alles bei uns (noch) so harmlos von statten geht.2016-03-10-Tornado-Video

 

Sonnenfinsternis – Kinder in die Schutzräume!

Solar Eclipse Sonnenfinsternis 080801 067

Bild von Jürgen Mangelsdorf via flickr.com. Lizenz: Creative Commons

Während ich diesen Zeilen schreibe, schiebt sich der Mond Stück für Stück vor die Sonne und deckt immer größere Bereiche von ihr ab. Ein tolles Naturschauspiel und dabei so sellten in unseren Breiten zu beobachten.

Für diesen Tag haben wir den Kindern (2./4. Klasse) auch eine Sonnenfinsternis-Brille besorgt, damit sie diese Sonnenfinsternis optimal beobachten können und wir haben auch viel über darüber gesprochen, wie und warum es zu dieser Finsternis kommt. Aber leider haben wir die Rechnung ohne die Grundschule gemacht, in die die Kinder gehen.

Von ihr erhielten wir gestern einen vier Punkte Plan, den die Schule während der Zeit der Sonnenfinsternis einhalten will: Alle Räume werden verdunkelt. Hofpausen entfallen, Toilettengänge sind nur innerhalb des Gebäudes erlaubt und der Sportunterricht entfällt. Letzteres vermutlich, weil die Sporthalle einige hundert Meter von der Schule entfernt steht. Und beim Lesen dieser Regeln frage ich mich bei jedem Wort: Warum? Lies den Rest dieses Beitrags

Eine Superzelle in Zeitraffer

Eine Superzelle. Kennt jeder?!
Nein, sicher nicht. Sie entstehen ja auch nicht täglich und in unseren Kreise zum Glück auch nur sehr selten.

Umso seltener findet man Foto- oder gar Videoaufnahmen, die das Entstehen einer solchen Superzelle wiedergeben. In den USA ist es gelungen, die Entstehung einer solchen Superzelle im Video festzuhalten.

Wikipedia beschreibt eine Superzelle übrigens so:

„Bei Superzellen handelt es sich eigentlich um Einzelzellen, die aber durch ihren hohen Grad an organisierter Struktur ausgezeichnet sind. Sie können auch in einem Zell-Cluster oder einer Böenlinie eingebettet sein“

Verstanden? Nein? Dann hilft vielleicht das Video weiter. Absolut beeindruckend und faszinierend.

Superzelle

Auf tiefen Winter folgt hoher Sommer

Da ist er also. Wir alle haben so lange darauf gewartet und mit einem Ruck ist er da. Der Sommer.
Heute ist der 19.6., in zwei Tagen ist Sommeranfang, und es soll der heißeste Tag des Jahres werden. Die Wettervorhersagen prognostizieren für Meschede 34-°C. Damit wird die Messlatte schon recht hoch gelegt und ich vermute, dass es schwierig wird, diesen Wert in den kommenden Monaten noch einmal zu übertreffen.

Was haben wir bis zuletzt noch gefroren. Die Heizung konnte man auch nicht abschalten, ohne abends eine frierende Gemahlin neben sich zu haben. Im Mai gab es zum Teil noch Nachtfrost und stellenweise überlegte ich, ob ich nicht noch einmal die Winterreifen aus dem Keller holen sollte. Der Winter war verdammt lang und überdauerte sogar den Frühling.

Heute erreichte das Thermometer um 8:30 Uhr schon einen Wert von 28-°C. Der Deutsche Wetterdienst veröffentlicht sogar eine amtliche Hitzewarnung. Petrus scheint erkannt zu haben, dass es einiges nachzuholen gibt. Angenehmer wäre es aber, wenn er dies einfach gleichmäßig auf die kommenden Wochen verteilen würde. Denn schließlich soll morgen schon wieder alles vorbei sein.

Naja, ich für meinen Teil genieße das Wetter in einem auf 23-°C gekühltem Büro.
Der Sommer darf gerne noch etwas bleiben. Es müssten dann auch keine 34-°C sein, 28-°C würden völlig ausreichen.

 

 

Wetterwarnung_DWD_2013-06-19

Das immer wiederkehrende Winterchaos

Tief Monika

Bild von alles banane via flickr.com. Lizenz: Creative Commons

Winter. Temperaturen unter null. Schnee in der Luft und noch viel mehr am Boden.
Das alles sind Zutaten für ein ordentliches Verkehrschaos auf den Straßen dieser Republik.

Auf den 35km, die ich jeden Morgen auf den Weg ins Büro zurücklege erlebe ich so einiges, was mir morgens um 7Uhr schon den blanken Hass ins Gesicht treibt.

Bundesstraßen, die Innerorts perfekt geräumt daher nicht glatt sind, verleiten einige Verkehrsteilnehmer dann doch dazu, mit gemütlichen 30 km/h zu fahren. Vor ihnen weit und breit kein Fahrzeug mehr, die sind ja längst am Horizont verschwunden, dafür aber mehr als genug Gegenverkehr, der mich daran hindert, dieses rollende Verkehrshindernis zu überholen.

LKW, die an der geringsten Steigung kapitulieren müssen und damit ganze Hauptverkehrsstraßen blockieren. Ein Hoch auf die, der Witterung angepassten, Bereifung.
Kann vorher ja auch niemand ahnen, dass es im Sauerland ein paar Bodenerhebungen und dazu noch Schnee gibt. Schnee im Winter. Verrückt, oder?

LKW-Fahrer, die versuchen an diesen festgefahrenen Kollegen vorbei zu kommen, nur um dann wenige Zentimeter – weiter ebenfalls liegenzubleiben.

Ich überwinde auf dem Weg ins Büro so manchen Höhenmeter und erlebe in diesen Tagen daher täglich neue verkehrstechnische Herausforderungen. An die zusätzlich benötigte Zeit kann man sich ja gewöhnen, das Verhalten einiger Fahrer bringt mich aber jedes Mal wieder zur Weißglut. Als wäre es der erste Winter den sie im Sauerland erleben.

 

Darf es noch etwas mehr Schnee sein?

Straße

Bild von Alex Voigt via flickr.com. Lizenz: Creative Commons

Das ging ja schneller und heftiger als zuvor gedacht.
Im November zögerte ich noch mit dem Wechsel von Sommer- auf Winterreifen. Gewöhnlich gab es in den letzten Monaten des Jahres keinen oder nur sehr wenig Schnee, so dass sich der Reifenwechsel kaum lohnte. Ich gab dem Wunsch meiner Frau nun nach und lies die Reifen bereits am 19. November wechseln. Letztlich ist es auch besser vor dem großen Ansturm in der Werkstatt zu sein, denn mit dem Herabfallen der ersten Schneeflocke regieren die anderen Autofahrer vielfach eher panisch und stürmen in Massen die Werkstätten. Da bekommt man dann für lange Zeit keinen passenden Termin mehr.

Seit dem besagten Tag war das Wetter relativ konstant kühl, aber trocken und vor allem schneefrei. Also einmal wie immer, dachte ich noch. Das änderte sich dann aber am 2. Dezember, an dem morgens ich zur Bowling-Liga nach Paderborn musste. Sicherheitshalber fuhr ich schon eine halbe Stunde eher los als gewöhnlich und mit Mühe kam ich gerade noch pünktlich an. Chaotische Verhältnisse mit sehr glatten Straßen.

Lies den Rest dieses Beitrags