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Auf ein Neues…

Das war’s dann mal wieder.
Pünktlich zu Beginn der letzten 12 Stunden des letzten Tages im Jahr 2011 möchte ich hier noch einmal einen kleinen Beitrag schreiben und auf die vergangenen 12 Monate zurückblicken.

Was war 2011?
Eines war 2011 ganz sicher. Es war mal wieder einmal viel zu schnell vorbei. Die 12 Monate flogen wie in Zeitraffer vorüber und nun bereiten wir uns auf die Silvesterfeier heute Abend vor.

Was war noch?

 

Bild von Harold Neal via flickr.com. Lizenz: Creative Commons

Wetter…
Naja, Wetter? War der Frühling noch sehr verheißungsvoll und wie ich las wohl der sonnigste seit 1880, so zeigte sich der Sommer von seiner (Achtung, Wortspiel) größten Schattenseite. Nur wenige Sonnentage mit einigermaßen sommerlichen Temperaturen, dafür umso mehr Wolken und Regen. Das einzig wirklich Angenehme im vergangenen Jahr war der Herbst, der beinahe ganz ohne Niederschläge auskam und uns lange noch mit Temperaturen über 20-°C-  versorgte. War wohl der Versuch einer kleinen Wiedergutmachung nach dem abgesoffenen Sommer. Und der Winter scheint uns – bis jetzt – links liegen zu lassen. Die Tage, an denen es bisher geschneit hat, kann man an zwei Fingern abzählen. Dafür gab und gibt es aktuell Temperaturen knapp unter 10-°C. Kommt mir beinahe wärmer als im Sommer vor. 😉

Sport…
Mein Sportjahr in Sachen Bowling war für mich eigentlich sehr zufriedenstellend. Wenngleich noch die guten Ergebnisse in Wettkämpfen und Liga rar gesät sind, so konnte ich mich im Training doch gut steigern und dann, so bin ich mir sicher, werden auch die Leistungen in der Liga besser werden.
Einen kleinen Rückblick auf 2011 habe ich ja schon in meinem Bowling-Blog verfasst.

Gestorben sind auch einige…
Den größten Verlust hat Deutschland aus meiner Sicht mit dem Tod von Loriot zu beklagen. Er war aus meiner Sicht der beste Humorist, den dieses Land je zu bieten hatte und er ist bis heute unerreicht. Jopie Heesters war letztlich schon sehr lange überfällig. Wie ich hörte, wurde er schon seit Jahren verzweifelt mit Suchanzeigen im Jenseits gesucht. Nun konnte er dann doch endlich gefunden werden. Über Amy Winehouse möchte ich gar nichts weiter schreiben. Klar, sie war für den Tot zu jung, hat mit ihrem Lebensstil aber auch nichts dafür getan, länger auf diesem Planeten zu verweilen. Viele andere Schauspieler, die ich vor allem in meiner Kindheit mehr oder weniger gern im TV gesehen habe,-  sind ebenso verstorben. Dazu gehören Walter Giller, Witta Pohl, Peter Alexander, Heinz Reincke und und und. „Helden meiner Kindheit“, an denen man immer wieder feststellt, dass die Zeit nicht still steht.

TV
Darüber kann ich mich schon lange nicht mehr aufregen.
Nach der x-ten Staffeln von Deutschland sucht den Superstar, BigBrothe, JungleCamp, Bauer sucht Frau usw. kann mich eigentlich nichts mehr erschüttern. Noch nie war Fremdschämen so allgegenwärtig wie heute. Ich bin froh, das ganze Jahr lang so gut wie nichts davon gesehen zu haben. Das Beste sind dabei aber nachwievor die Quizfragen bei Galileo & Co. „Nennen sie eine Stadt im Ruhrgebiet. – a) Essen b) Trinken.“ – Danke, habe verstanden.
Spannend bleibt die Frage, ob und wer „Wetten dass…?“ weitermachen wird. Schon verrückt, dass ich selbst diese Show bereits mit sechs Jahren gesehen habe, wenngleich ich früher große Schwierigkeiten mit dem Spielprinzip hatte. Es kommt nicht häufig vor, dass eine Show im TV 30 Jahre überlebt. Von daher bin ich schon gespannt, was man daraus macht und wer nun wirklich die Nachfolge von Thomas Gottschalk übernehmen soll.

 

Bild von sj liew via flickr.com. Lizenz: Creative Commons

Tja, und sonst?
Ach ja… aus dem Vorsatz, die Steuererklärung dieses Mal so schnell wie möglich beim Finanzamt einzureichen, wurde letztlich die Tatsache, dass wir erst vor wenigen Tagen den Steuerbescheid von dort zurück erhalten haben. Das aber nicht, weil das Finanzamt so lange für die Bearbeitung gebraucht hat (ok, dort hat man sich auch drei Monate damit auseinandergesetzt), sondern vielmehr weil wir es mal wieder geschafft haben die Unterlagen bereits im September einzureichen. Aber so ist das mit den guten Vorsätzen.

Ansonsten gehören wir nun auch zu den schulpflichtigen Eltern und dürfen uns die nächsten Jahre an die Schulferien halten und unseren Urlaub nur noch in der Hauptsaison buchen. Aber wir hatten ja nun sechs Jahr Zeit uns darauf einzustellen.

 

Das nächste Jahr startet in einigen Stunden und mit guten Vorsätzen will ich mich bewusst zurückhalten. Es kommt so oder so anders, als geplant und da belasse ich es lieber bei Überraschungen. 😉

 

Allen zufälligen und regelmäßigen Lesern meines kleinen Blog wünsche ich alles Gute für das kommende Jahr 2012!

 

Fluten – alles fluten!

Da liege ich zwischen zwei und drei Uhr friedlich im Bett und weiß im Unterbewusstsein, dass mich der böse Radiowecker bereits um 4:45Uhr unerbittlich zum Aufstehen zwingen wird, und was passiert nur knapp einen Meter neben mir hinter dem Mauerwerk unseres Hauses?
Da fordert der Kaleu den gegnerischen Zerstörer heraus und lässt das Boot fluten. Wassermassen umspülen das Haus aus allen Richtungen. Der Wind peitscht gegen die Aufbauten, es kracht und donnert – und die Mannschafft, die eigentlich schlafend in den Kojen liegen sollte, – ist hellwach und bekommt kein Auge mehr zu. Unser Haus befindet sich auf Feindfahrt. Ein Seegefecht im eigenen Garten!

Nun das war schon der dritte Gewittersturm innerhalb der letzten fünf Tage und in der letzten Nacht war es dann so laut, dass ich davon sogar wach wurde. Und das soll schon etwas heißen, schlafe ich gewöhnlich doch selbst neben einem extrem laut schreienden Kleinkind wie ein Stein. – Aber der Sturm der vergangenen Nacht hat das irgendwie getoppt und zusammen mit dem Regen – oder war da auch Hagel mit im Spiel – gab das einen Klangmix aller erster Güte. Das war zu viel für die geplante Nachtruhe.

Meine Gedanken wanderten um das Haus. Ist alles gut verstaut oder liegen unsere Gartenmöbel bereits in Nachbarsgarten?
Zum Glück war nichts dergleichen geschehen und unser Haus liegt so, dass wir uns um einen gefluteten Keller keine wirklichen Sorgen machen müssen.

Aber mal ehrlich…. Nach dem Wettermix der letzten Wochen wäre nun endlich mal etwas Konstanteres an der Reihe. Und dabei meine ich nicht konstant schlechtes Wetter – das hatten wir doch schon lange genug-, sondern einfach mal 25-30-°C für mindestens drei Wochen. Gerne auch etwas Regen – alle drei bis vier Tage für ein paar Stunden, aber nur nach 0Uhr. Aber Stürme, Regenmassen und Gewitter gehören für mich nicht zu einem Monat August; nicht in dieser Häufung, Stärke und Regelmäßigkeit.

Also, wer sich da oben auch immer für das Wetter verantwortlich fühlt, der möge sich bitte ein paar Gedanken machen und für einen Wechsel sorgen. It’s time for a change! Now!

Sicher gelandet…

Wenngleich auch etwas verspätet, so läute ich mit diesem Eintrag einfach mal das Jahr 2011 für meinen Blog ein. Was sind schon drei Wochen auf ein ganzes Jahr bezogen? Bin also sicher noch nicht zu spät für den ersten Eintrag im neuen Jahr.

Was gibt’s neues, außer der Tatsache, dass aktuell im TV mal wieder die x. Staffel vom „Dschungelcamp“ oder „Deutschland sucht den Superstar“ läuft und man eigentlich den Fernseher ausgeschaltet lassen muss, um nicht irgendwo den Herrn Bohlen zu Gesicht zu bekommen. Aber gut, für diese Zwecke gibt es zur Not ja noch die Fernbedienung und genügend, auch TV-freie, Alternativen.

Neues…, richtig, da war ich stehen geblieben.
Nach beinahe zehn Jahren – neun Jahre und elf Monate um präzise zu sein – habe ich den Absprung gemacht und stelle meine Arbeitskraft von nun an nicht mehr dem großen „K“, sondern einem neuen Arbeitgeber zur Verfügung. Im östlichen Sauerland, genauer gesagt in Brilon, treibe ich nun mein dienstliches Unwesen und habe diesen Schritt bis dato nicht bereut. Schwierig ist es mit den vielen neuen Gesichtern, Namen und der neuen Umgebung zu Recht zu kommen. Aber das geht wohl jedem so, der in einem anderen Unternehmen arbeitet. Das Auto hat sich dafür umso schneller an die neue Strecke gewöhnt und es führte mich – trotz der mal wieder sehr winterlichen Randbedingungen – sicher zum neuen Parkplatz.

Wo ich gerade davon schreibe. Nicht neu ist das momentane Wetter. Wieder einmal Neuschnee, der bis jetzt liegen geblieben ist. Nach den vielen Wochen mit Schnee und tiefen Temperaturen sehne ich mich mehr und mehr nach Sonne und grundsätzlich trockenem Wetter. Frühling – genau den meine ich.

Nun ja, lassen wir die ersten Wochen des neuen Jahres erst einmal verstreichen. Vielleicht werden das Wetter und das TV-Programm ja doch noch besser. Wenngleich ich gerade bei Letzterem eher skeptisch bin.

In diesem Sinne… frohes Neues, nachträglich! 😉