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Auto fällt aus dem vierten Stock

Ich frage mich bei solchen Aktionen immer, wie man so etwas wohl hinbekommt.
Versehentlich voll aufs Gas treten? Ok, kann passieren. Dann aber unbeirrt weiter Vollgas auch wenn man die Wand oder die Absperrung schon auf sich zukommen sieht?

In den USA ist eine 23-jährige mit ihrem Auto aus einer Parkanlage vier Stockwerke in die Tiefe gefallen. Der Audi Q5 landete auf dem Gehweg auf dem Dach. Ein paar Schrammen am Körper, ein paar mehr Beulen am Auto. Verdammt viel Glück gehabt.

Sie hatte ihr Auto nur auf einem Stellplatz parken wollen. Tatsächlich?

2016-03-24 17_35_02-Towson Parking Garage Crash - YouTube

Die Sache mit den Werksangaben…

Zapfpistole für E10-Benzin

Bild von Astrablog via flickr.com. Lizenz: Creative Commons

Vor einigen Wochen und Monaten kam in den Medien wieder einmal die Diskussion auf, dass die Verbrauchsangaben der Autohersteller weit von der Realität entfernt seien und mit dieser nichts gemein hätten. Die Bordcomputer würden außerdem viel zu geringe Werte ermitteln und den Fahrer dabei eine falsche Realität vorspielen. Da nur die Wenigsten nach dem Tanken den wahren Durchschnittsverbrauch ausrechnen, fiele dieser falsche Verbrauchswert in aller Regel nicht auf. Man unterstellte den Herstellern damit, dass sie die Besitzer bewusst täuschten, um die Absatzzahlen ihrer Fahrzeuge nicht zu gefährden.
Das Fazit dieser Berichterstattung: Die bösen Hersteller, die den Kunden mit falschen Angaben an der Nase herum führen, sind-  schuld.

Nun habe ich an dieser Stelle ja schon erwähnt, dass ich gerade wegen des Verbrauchs und der damit verbundenen Kosten auf ein neues Auto und einen anderen Treibstoff umgestiegen bin. – Dabei war und bin ich natürlich sehr daran interessiert, dass sich meine Pläne auch in die Realität umsetzen lassen und kontrolliere sie entsprechend. Vor dem Kauf verglich ich natürlich die Angaben der Hersteller und zog sie damit in meine Kaufentscheidung mit ein.
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Etwas Licht ins Dunkel bringen

Octavia by nightInspiriert durch ein Foto von meinem Fotofreund Andreas wollte ich den neuen Familienkombi auch einmal ins rechte Licht rücken. Foto bei Tageslicht und Sonnenschein hatte ich einige Tage zuvor ja schon gemacht, nachdem das Auto frisch aus der Waschstraße kam. Jetzt sollte das Licht zu größten Teil einmal weichen – Nachtaufnahmen waren angesagt. Aber nicht einfach so bei Nacht, sondern mit einer zusätzlichen selbstgebauten Lichtquelle.
Für diesen und ein paar andere Zwecke hatte ich mir einige Zeit zuvor schon mein eigenes Lichtschwert gebaut. Aus einer LED-RGB-Lichterkette, einem BleiGel-Akku, einem Besenstiel und ein paar zusätzlichen Kleinteilen entstand ein Lichtschwert, das selbst bei Darth Vader einen bleibenden Eindruck hinterlassen hätte. Der 7.2Ah Akku versorgt die ca. 1.2m lange Lichterkette, die aus einer Vielzahl von farbigen RGB-LEDs besteht, über mehrere Stunden mit Spannung. Über eine kleine Fernbedienung können nun eine große Zahl verschiedener Farben und Leuchteffekte abgerufen werden. Erste Tests im nächtlichen heimischen Garten waren schon recht vielversprechend.
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Was interessiert mich schon das Gesetz?

OPEL_Astra_H_Caravan_2008-04-12 14-19-15Jeder kennt das Fernabsatzgesetz und sicher jeder ist damit schon einmal in Kontakt gekommen. Bestellt man etwas in einem Onlineshop oder per Telefon so hat man nach Erhalt der Ware 14 Tage lang Zeit, diese ohne Angabe von Gründen zurück zu senden und den Wert der Ware zurück zu erhalten. Bei einem Warenwert von 40 Euro und darüber muss der Händler auch die Versandkosten für die Rücksendung tragen.
So weit so alltäglich und so gewöhnlich.

Ich war im Februar auf der Suche nach einem neuen Anlasser für meinen Opel Astra (siehe Abbildung rechts). Um nicht die teuren Werkstattpreise der Fachwerkstatt zahlen zu müssen, machte ich mich im Internet auf die Suche nach einem geeigneten Händler, der mir das Ersatzteil günstiger liefern könnte. Bei der Recherche stieß ich auf Ebay auf einen gewerblichen Verkäufer mit dem Namen „blauweissautoparts“, der sich augenscheinlich auf den Vertrieb von Anlassern und Lichtmaschinen spezialisiert hat. Für beinahe jedes Fahrzeugmodell konnte man dort ein passendes Ersatzteil finden. Auf den ersten Blick war dieser Händler für mich der geeignete Ansprechpartner und da ich mir nicht 100% sicher war, welcher Anlasser für mein Fahrzeug geeignet ist, rief ich die in den Auktionen angegebene Telefonnummer in Berlin an.
In dem Gespräch, welches ich mit dem Inhaber, Gerd Marquard, geführt habe, war für ihn schnell klar, welches Ersatzteil ich benötigen würde. Er habe dies auch für 99,49 Euro auf Lager. Wenn ich kurzfristig per PayPal bezahlen würde, dann könnte er den Anlasser noch am selben Tag versenden. Ich übersandte ihm also den Preis zzgl. Versandkosten per PayPal und bereits am darauffolgenden Tag überreichte mir der Postbote das Paket aus Berlin.

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Eine Rechnung mit Folgen… zurück zum Diesel!

Arrow

Bild von Chris via flickr.com. Lizenz: Creative Commons

Ich sparte bei jeder Fahrt zur Tankstelle. Aber irgendwie hatte ich am Ende das Gefühl, dass mich das alles doch mehr kostet, als gedacht.

Mit dem Opel Astra legte ich in fünf Jahren und ziemlich genau einen Monat 123.328km zurück. Da kam doch einiges zusammen. Seit dem ersten Tag tankte ich vornehmlich das günstige Autogas (LPG), das preislich immer etwa 50% des Preises von Super Benzin gekostet hat.

Da will ich doch mal kurz nachrechnen, was mich diese fünf Jahre nun rein vom Kraftstoffverbrauch gekostet haben?
Ø Verbrauch LPG insg. 8.4l/100km = 10359,5 Liter x 0,709 Euro/Liter = 7344,92 Euro

Warum habe ich mich damals für Autogas entschieden?
Es war natürlich der günstige Preis für den Kraftstoff. Denn der liegt, wie oben schon erwähnt etwa 50% unter dem für Super Benzin. Hätte ich mich damals gegen Autogas und für einen Diesel mit einem damals üblichen Verbrauch von etwa 6,5 Liter/100km entschieden, dann sähe die obige Rechnung in etwa so aus:

Ø Verbrauch Diesel insg. 6,5l/100km = 8.016,32 Liter x 1,329 Euro/Liter = 10.653,69 Euro.

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Wenn Dich der Preis umhaut…

Aston Martin DB9R brake disc

Bild von Jez via flickr.com. Lizenz: Creative Commons

Irgendwann muss alles einmal ersetzt werden. Spätestens dann, wenn man merkt, dass es mit der Bremskraft des eigenen Autos nicht mehr so gut bestellt ist, sollte man einmal die Werkstatt aufsuchen. Der Familienkombi schwächelte.

Bei der letzten Inspektion vor 10 Monaten prophezeite man mir schon, dass im Laufe des kommenden Jahres ein Wechsel der Bremsscheiben und -beläge an unserem Astra Caravan notwendig werden würde. Nach etwas mehr als 100.000 km wäre das durchaus normal. Bewusst wurde mir diese Aussage auf einer kleinen Shoppingtour mit der Familie, als ich wegen einem unaufmerksamen Fahrzeugführer (umgangssprachlich auch: Vollidiot, Blindflansch oder Dorfspacken genannt) einen Vollbremsung machen musste. Das Bremspedal bohrte sich schon rücklings in das dahinter befindliche Bodenblech und trotz feuchter Straße blockierten die Räder nicht und auch das ABS musste, aufgrund der nicht vollständigen Bremsleistung, nicht eingreifen. Hier musste gehandelt werden, das war mir sofort klar und so fuhren wir auf dem Heimweg an einer uns gut bekannten kleinen Werkstatt vorbei.

Spontan kontrollierte man dort den Zustand der Bremsanlage. Ergebnis: Alles völlig am Ende. Die Beläge waren zum Teil bis auf einen Millimeter abgenutzt und auch die Bremsscheiben hatten schon weitaus bessere Zeiten gesehen. Hier muss kurzfristig gehandelt werden. Auf dem Weg in die Werkstatt machte ich die 119.000 km voll und erinnerte mich gut an die Worte des Meisters nach der damaligen Inspektion.
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