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70.000 Fotos = 1 Panorama am Mont Blanc

Es ist ein Fotoprojekt der etwas anderen Art.
Unglaubliche 70.000 Fotos wurden für ein Panorama am Mont Blanc zusammen gesetzt. 70.000 Fotos aufgenommen in 3.500m Höhe bei -10-°C – Eine echte Herausforderung.

Das Endergebnis ist ein 365 Gigapixel großes Panorama in das man nahezu beliebig hineinzoomen kann. Aso quasi eine porentiefe Aufnahme des Mont Blanc.

www.in2white.com ist auf jeden Fall einen Besuch wert!

In2white

31 Filmrollen aus dem 2. Weltkrieg entwickelt

Ich fotografiere selber sehr gerne und fand diese Geschichte daher umso bemerkenswerter.

Da wurden insgesamt 31 Filmrollen aus der Zeit des 2. Weltkriegs erstmalig entwickelt. Filmrollen, die vergessen für Jahrzehnte in Kameras steckten, auf Dachböden lagerten oder sonst wo ihr Dasein fristeten. Nun wurden sie erstmalig in einer langwierigen und auch kostspieliegen Aktion entwickelt.

Der erste Blick auf 70 Jahre alte Fotos, die nie irgendjemand zuvor zu Gesicht bekam. Eine tolle und spannende Geschichte.

Rescue_Film

Etwas Licht ins Dunkel bringen

Octavia by nightInspiriert durch ein Foto von meinem Fotofreund Andreas wollte ich den neuen Familienkombi auch einmal ins rechte Licht rücken. Foto bei Tageslicht und Sonnenschein hatte ich einige Tage zuvor ja schon gemacht, nachdem das Auto frisch aus der Waschstraße kam. Jetzt sollte das Licht zu größten Teil einmal weichen – Nachtaufnahmen waren angesagt. Aber nicht einfach so bei Nacht, sondern mit einer zusätzlichen selbstgebauten Lichtquelle.
Für diesen und ein paar andere Zwecke hatte ich mir einige Zeit zuvor schon mein eigenes Lichtschwert gebaut. Aus einer LED-RGB-Lichterkette, einem BleiGel-Akku, einem Besenstiel und ein paar zusätzlichen Kleinteilen entstand ein Lichtschwert, das selbst bei Darth Vader einen bleibenden Eindruck hinterlassen hätte. Der 7.2Ah Akku versorgt die ca. 1.2m lange Lichterkette, die aus einer Vielzahl von farbigen RGB-LEDs besteht, über mehrere Stunden mit Spannung. Über eine kleine Fernbedienung können nun eine große Zahl verschiedener Farben und Leuchteffekte abgerufen werden. Erste Tests im nächtlichen heimischen Garten waren schon recht vielversprechend.
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Bitte recht freundlich, Mond, Jupiter und Venus…

Durch einen Zufall bin ich in einem Blog auf einen Bericht gestoßen, bei dem es um die aktuell sehr interessante Konstellation zwischen Mond, Venus und Jupiter geht und dass der Jupiter dabei sehr gut und hell zu sehen sein soll. Gezeigt wurde Fotos früherer Begegnungen, die mich fasziniert haben. Es handelte sich nicht um Close-Ups von Planeten oder ganzen Galaxien, sondern um eine Himmelstotale, auf der 1001 Stern, der Mond und die besagten Planeten zu sehen waren. Es war sehr interessant zu lesen, mit welchem Equipment die Fotos gemacht wurden, denn gleichwertiges befand sich in meiner Fototasche im heimischen Wohnzimmerschrank.

Ohne große Erwartungen ging ich an dem Abend nach Draußen auf die Terrasse und suchte den Mond. Nicht weit davon entfernt sah ich zwei helle Sterne. Es handelte sich dabei in der Tat um Jupiter und Venus. Ich ging zurück ins Haus, holte meine Nikon D5100, das Stativ und den Fernauslöser und baute alles im Garten auf. Es folgten die ersten experimentellen Fotos, bei denen ich mit Blende, Belichtungszeit und ISO-Werten herumspielte. Für die allersten Aufnahmen dieser Art war ich nicht unzufrieden. Allerdings habe ich irgendwie den Focus verstellt und so waren es keine punktuellen Sterne mehr, sondern etwas unscharfe helle Flecken. Das fiel mir auf dem Kamera Display nicht direkt auf und ich versäumte auch, in die Bilder zu zoomen, wobei mir das sicher sofort aufgefallen wäre. Nach dem Abbau und der ersten Kontrolle am Notebook war ich doch ein wenig enttäuscht, wenngleich mir das Ergebnis dennoch gut gefiel. Denn es zeigte mir, dass diese Fotos keinen Profis vorenthalten sind und mit etwas Übung und den richtigen Einstellungen sicher bessere Ergebnisse zu erzielen sind.

Den nächsten Versuch startete ich einen Tag später. Wieder war der Himmel sternenklar und auch die drei zuvor schon benannten Kollegen konnte ich schnell wieder ausmachen. Sie standen nun zwar etwas weiter voneinander entfernt, für ein gemeinsames Foto von ihnen reichte es aber noch immer.
Ich packte also wieder meine Siebensachen und fuhr dieses Mal mit dem Auto an den Ortsrand auf einen kleinen Berg mit einer recht freien Sicht in alle Richtungen und vor allem etwas weiter entfernt von der nächsten Lichtquelle.

Mond, Venus und Jupiter

Zweiter Versuch mit besserem Ergebnis

Vor der Aufnahme der Fotos prüfte ich nun sehr genau die Bildschärfe. Diesen Fehler mache ich sicher nicht ein zweites Mal. Ich habe danach wieder mit den Werten jongliert und stellte dabei fest, dass Belichtungszeiten größer 10 Sekunden nichts bringen, da die Sterne dann nicht mehr als Punkte, sondern bedingt durch ihre „Bewegung“ als kleine Streifen dargestellt werden. Diesen Effekt wollte ich auf jeden Fall verhindern, so dass ich die Belichtungszeit bei 10 Sekunden beließ. Die Blende auf 3.5 und den ISO auf 800 – Und siehe da, die Aufnahmen sehen schon richtig gut aus.

Was mich am meisten fasziniert, ist die Masse an Sternen, die die Kamera einfängt. Mit dem bloßen Auge sieht man nur einen Bruchteil davon. Auch vorbeifliegende Flugzeuge landen zuhauf auf einigen Bildern. Die Gegend hier liegt unter einer Hauptverkehrsroute, so dass man eigentlich immer mindestens ein Flugzeug sieht. Die Kamera fängt dabei aber gleich mehrere ein, die man selbst gar nicht wahrnimmt.

Der Versuch am heutigen frühen Morgen (6:13Uhr) den Überflug der International Space Station (ISS) im Foto festzuhalten schlug leider fehl. Denn die Schlechtwetterfront, die um – 4Uhr noch nicht ansatzweise zu erkennen war, schlug erbarmungslos zu und schob mir wenige Minuten vor dem Überflug eine dicke Wolkendecke vor den kurz zuvor noch sternenklaren Himmel. Ergo: Mission gescheitert, zurück nach Hause. Die frischen Brötchen vom Bäcker entschädigten ein wenig für das frühe Aufstehen an diesem Tag.

Ich denke, dass ich noch einige Gelegenheiten finden werde, um die Nacht und den Sternenhimmel effektvoll einzufangen. Bis dahin versuche ich mich ein wenig in Sternenkunde. Schließlich möchte man doch wissen, mit wem man es da oben zu tun hat. 😉