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Der Reinfall vom Möhnesee

100 Jahre Möhnesee (2013)„Möhnesee in Flammen“ – Allein der Titel dieser Veranstaltung machte mich neugierig und daher entschied ich mich gemeinsam mit Bowlingbruder und Fotofreund Torsten dorthin zu fahren, um ein paar Fotos zu schießen. Man kennt ja ähnlich lautende Events z. B. am Rhein und daher erwarteten wir schon das ein oder andere Aha-Erlebnis an diesem Abend.

Auf der Webseite der Veranstaltung wurde dann auch relativ vollmundig für ein ganz besonderes Event geworben. Einzigartig, imposant, fantastisch, unvergesslich – das waren die Vokabeln mit denen man seitens der Veranstalter den Höhepunkt der Feierlichkeiten zum 100jährigen Jubiläum des Möhnesees beschrieben hat. Na, dann mal los!

Beladen mit Fototasche und Stativ machten wir uns um 20 Uhr in aller Ruhe auf den Weg in Richtung Möhnesee. In Körbecke angekommen suchten wir nach Parkplätzen und einem Hinweis darauf, wo die Veranstaltung nun genau stattfinden sollte. Parkplätze waren ausgeschildert, allerdings waren sie ohne weitere Informationen abgesperrt. Wir mussten uns irgendwo im Ort einen Parkplatz suchen, was auch hunderte andere PKW-Fahrer versuchten. In irgendeiner Nebenstraße vor einer Jugendeinrichtung fanden wir dann nach einer langen Sucherei einen Parkplatz, schulterten dort Tasche und Stativ und folgten dem Strom der Besucher einen knappen Kilometer durch den Körbecke in Richtung Seeufer.
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100.000km und er läuft und läuft und läuft…

Opel Astra H CaravanDas ging ja schnell.
Nach drei Jahren und etwa vier Monaten „dreht“ sich die tausender Stelle des Tachos an unserem Astra nun schon zum 100. Mal.
Noch zu Zeiten von Käfer & Co. hätte man mit diesem Ereignis wieder einen Neuwagen auf dem Hof, da die damaligen Kilometerzähler nur fünfstellig waren und damit wieder auf 00000,0 umgesprungen sind. Aber aus dem Alter sind wir ja schon lange raus.

(Achtung: Zahlenspiele!)
100.000km in 1.200 Tagen
30.000km im Jahr
2.500km pro Monat
83km pro Tag – Tag für Tag – jeden Tag.

So gut wie jeden einzelnen Kilometer habe ich dabei selbst verursacht. Hauptsächlich durch die täglichen 70km Fahrt für die An- und Abreise zur Firma und da kommt dann ja doch einiges zusammen.
Aber bislang – toi toi toi – blieben wir von kostspieligen Defekten verschont. Bis auf Wartungsarbeiten musste bislang noch nichts gemacht werden. Der Kompressor der Klimaanlage war einmal defekt, aber der wurde kostenlos im Rahmen der Gewährleistung ausgetauscht. Auch der Verschleiß hielt und hält sich in engen Grenzen. So sind heute noch die ersten Bremsen montiert und auch Auspuff und Kupplung befinden sich noch in der ursprünglichen Form am und im Auto. Die Bremsen sind aber die ersten, die in Kürze ausgetauscht werden müssen. Aber das ist nach dieser Kilometerleistung wohl zu verschmerzen.

Opel Astra H CaravanDer Motor (1.8l Benziner, 140PS) erwies sich bislang als sehr sparsam. Der Bordcomputer errechnete für die letzten 50.000km einen Durchschnittsverbrauch von etwas weniger also 8,0l/100km. Da die eingebaute Autogasanlage von Irmscher ein Mehrverbrauch von ca. 15% verursacht (schlechterer Heizwert pro Liter; Benzin 8,6 kWh/l, Flüssiggas 7,3 kWh/l) ergibt sich sogar ein effektiver Verbrauch von 6,8l/100km auf Basis von Superbenzin. Für die Motorleistung und den Hubraum sicher kein schlechter Wert.

Die damaligen Kosten für die Autogasumrüstung von 2.500 Euro haben wir schon lange wieder eingefahren und wir sparen nun bei jedem weiteren Kilometer. Denn die in der Vergangenheit verbrauchten 8.000l Treibstoff kosten bei einem Durchschnittspreis von 1,539 Euro pro Liter Superbenzin insgesamt 12.272Euro. Dagegen stehen 5.832 Euro für das günstigere Flüssiggas zum Durchschnittspreis von 0,729 Euro pro Liter. Nach Abzug der Umrüstkosten bleibt uns also eine Ersparnis von 3.980 Euro.

Ok, die Tatsache, dass der Wagen natürlich nicht jeden einzelnen Kilometer mit Autogas zurücklegt, verfälscht die Werte ein wenig. Denn die ersten Kilometer, bis zum Erreichen einer gewissen Motortemperatur, fährt der Astra mit normalem Superbenzin. Und das Umschalten auf Autogas kann in den Wintermonaten gerne einmal etwas länger dauern oder sogar ganz ausfallen, wenn die Temperaturen mal wieder unter -10-°C fallen, was aber an den Eigenschaften des Treibstoffs liegt. Etwa einmal im Vierteljahr muss ich so auch in eine Tankfüllung Superbenzin investieren. Aber gut. Ich tanke dieses flüssige Gold lieber vier Mal im Jahr, als alle 10 Tage.

Am Ende bleibt auf jeden Fall eine klare Feststellung:
Das nächste Auto wird auf jeden Fall wieder eine Autogasanlage erhalten. Einfacher kann man nicht sparen.