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Telekom: Mobilfunk-Bewegungsdatenerfassung deaktivieren

Die Telekom erfasst die Bewegungsdaten ihrer Mobilfunkkunden, verarbeitet diese weiter und erstellt dadurch Bewegungsprofile.
Das alles gemäß der gesetzlichen Vorgaben und natürlich werden die Daten anonymisiert, damit keine konkreten Rückschlüsse auf die Nutzer möglich sind.

Nach eigenen Angaben werden dabei auch einige Vertragsdaten zu dieser Auswertung hinzugezogen:

Für die Datenanalysen werden drei Vertragsattribute

  • Altersgruppe (10-Jahres-Schritte)
  • Geschlecht
  • Postleitzahl (erste 4 Stellen)

verwendet.

Dabei handelt es sich dabei um Methoden und Techniken, die häufig unter dem Begriff Big Data zusammengefasst werden, so die Telekom auf ihrer Webseite.

Das Unternehmen bietet aber auch die Möglichkeit, dass der Kunde dieser Sammlung und Auswertung der eigenen Bewegungsdaten widersprechen kann.
Auf der Seite http://telekom.de/opt-out kann man sich und sein Endgerät durch Eingabe des eigenen Namens und der Rufnummer aus dieser Datensammlung entfernen.

Wer also nicht möchte, dass das Bewegungsprofil seines im Netz der Telekom beheimateten Smartphones ausgewertet wird, sollte diese Möglichkeit nutzen und dem Ganzen widersprechen.

Simyo – Kommunikation ist mehr als ihr glaubt

Simyo

Bild von Javier via flickr.com. Lizenz: Creative Commons

Vorbemerkung:
Die hier geschilderten Probleme hat Simyo in der Zwischenzeit aus dem Weg geräumt (siehe Update am Textende). Dennoch bleibt der Text natürlich online.

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Ich habe ja grundsätzlich nichts dagegen, wenn es einmal länger dauert, aber ich möchte in dem Fall dann schon gerne darüber informiert werden. Die Firma Simyo verdient mit der Kommunikation zwischen Menschen gutes Geld, allerdings scheint man auf die Kommunikation zwischen dem Unternehmen und den eigenen Kunden keinen großen Wert zu legen. Denn da bleiben gerne einmal ein paar wichtige Informationen auf der Strecke.

Es stand mal wieder der Austausch eines Smartphone an. Frau wollte nun auch auf den Apfel-Zug aufspringen und so kam uns das Angebot aus dem Freundeskreis über ein gebrauchtes iPhone4 recht gelegen. Damit ging aber auch zwangsläufig der Wechsel der SIM-Karte einher, da das iPhone4 bekanntlich nur Micro-SIM-Karten verträgt. Eine spontane Anfrage bei Simyo brachte – zu Tage, dass wir wohl Glück hatten, denn aktuell sei der SIM-Kartentausch kostenlos. Also ich kannte bis zu diesem Zeitpunkt keinen Mobilfunkprovider, bei dem man für eine neue SIM Geld bezahlen musste. Aber das ist sicher auch einer der Gründe, warum Simyo diese günstigen Preise anbieten kann. Das Geld streicht man bei anderen Gelegenheiten wieder ein.

Lies den Rest dieses Beitrags

Das Ende der T-Ära…

Es ist vollbracht.
Erstmalig für uns persönlich und auch erstmalig für unseren Haushalt leben wir nun in einer TfZ – Telekom freie Zone.

Anfangs gab es ja keine wirklichen Alternativen. Wer telefonieren wollte, der musste einen Anschluss der Telekom nutzen. DSL-Anschlüsse gab es anfangs auch nur von der Telekom bzw. T-Online. Und selbst beim Mobilfunk war man hier in der Region in der Anfangszeit eher mehr als – weniger auf die T-Mobile angewiesen. Die anderen Anbieter hatten damals noch keine ausreichend brauchbares Handynetz aufgebaut und hinterließen viele weiße Flecken auf der sauerländischen Landkarte. Und so blieb hier eigentlich nur der Weg zu T-Mobile.

Damals….
Los ging es im elterlichen Haushalt mit einem einfachen analogen Telefonanschluss. Internet und Handy kannte man damals noch nicht und die Wählscheibe war die Hürde, die man für die Kommunikation mit Freunden und Verwandten überwinden musste. Wahlwiederholung? Rufnummernspeicher? Wunschdenken! Viel später gab es dann die ersten Telefone mit Wähltasten – und so wurde das Telefonieren schon ein ganzes Stück komfortabler.
Die ersten Gehversuche im Internet machte ich dort mit einem Modem. Angefangen mit 14.400bit/s, später 33.600bit/s und am Ende mit unglaublichen 56.000bit/s (Letzteres ist ein 292stel eines heute normalen 16Mbit-Anschlusses. Das nur kurz als Vergleich für alle, die nur DSL kennen.). Ich nutzte dabei verschiedene Provider, wie AOL, T-Online oder diverse lokale Anbieter.

Die erste eigene Wohnung statteten wir dann mit einem ISDN-Anschluss aus, damit man neben dem Surfen im Internet auch noch telefonisch erreichbar war. Dank ISDN war der Verbindungsaufbau ins Netz, im Gegensatz zum Modem, innerhalb weniger Augenblicke erledigt und stand zuverlässig mit 64kbit/s zur Verfügung.

Kurze Zeit später gab es dann einen DSL-Anschluss von T-Online mit anfangs 1Mbit, der im Laufe der Zeit auf bis zu 4Mbit/s ausgebaut wurde. Darauf folgte später der erste Schritt weg von der Telekom. Der DSL-Provider wurde gewechselt und 1&1 lieferte uns mit 16Mbit/s das Internet ins Haus, wobei der DSL-Anschluss selbst noch bei der Telekom beheimatet blieb. Ich hielt dies für den besseren Weg, da die Telekom im Falle einer Störung vermutlich schneller und zuverlässiger entstören konnte, als wenn 1&1 hier als Vermittler hätte eingreifen müssen. Schließlich blieb die „letzte Meile“ ja in der Hand der Telekom, so dass diese so oder so hätte aktiv werden müssen.
Telefoniert haben wir damals auch schon nicht mehr über die Telekom, sondern nutzten recht früh das Voice-over-IP von 1&1. Und da es kein DSL ohne Festnetzanschluss gab, verblieb zumindest dieser noch bei der Telekom.

Ende 2010 stand dann der größte Wechsel an. Der Telefonanschluss der Telekom und das DSL aus dem Hause 1&1 wurden gekündigt und seitdem nutzen wir die UnityMedia als Provider, die mit 32Mb/s in dieser Gegend weitaus mehr liefern kann, als Telekom und/oder 1&1. Unsere bisherigen Erfahrungen damit waren und sind auch mehr als positiv. Zumal es bei diesem Zugang nicht zur DSL-typischen Zwangstrennung alle 24 Stunden kommt.

Die Mobilfunkverträge waren von Beginn an auch bei der T-Mobile. Einer davon wurde schon vor Jahren auf PrePaid umgestellt und im letzten Jahr inklusive einer Rufnummernübernahme nach Simyo übernommen.
Der zweite Vertrag ist mit dem heutigen Tag bei T-Mobile abgeschaltet worden. Die Rufnummer wird nach O2 übernommen und macht damit ein Ende der T-Ära in unserem Haushalt.

Damals noch ein Monopolist und für den Nutzer keine Chance auf Alternative.
Heute nur noch einer von vielen, der aufgrund seiner Preispolitik und des Chaos im Support und Kundencenter vermutlich noch mehr Privatkunden verlieren wird. Wie oft gab es seitens der Hotlines unterschiedliche und gegensätzliche Aussagen. Die Linke wusste und weiß bis heute nicht, was die Rechte tut. Das kenne ich vor allem auch im dienstlichen Umfeld wo ich vormals viel mit der Telekom bzw. T-Systems zu tun hatte.

Ich freue mich nun auf eine TfZ (Telekom freie Zeit) und bin mir sicher, mit dem Wechsel zu anderen Anbietern keinen Fehler gemacht zu haben.

Die Entscheidung ist gefallen…

Nach meinem misslungenen Selbstversuch mit dem Blackberry Bold9000 suchte ich nach einer möglichen Alternative. Nein, ich scheute nicht die „softwareseitigen Umbaumaßnahmen“, die notwendig wären, um das Gerät ohne eine kostenpflichtige Blackberry-Option vernünftig ans Laufen zu bekommen. Mein Ziel war es vielmehr, ein Handy zu besitzen, auf das ich mich verlassen kann und an dem ich im Fehlerfall nicht umständlich herumoperieren muss.

Natürlich stellte ich an ein neues Handy gewisse Grundvoraussetzungen.
Zum einen natürlich das Betriebssystem.

Von Windows Mobile war ich geheilt. Auch wenn man bei Microsoft die aktuelle Version 7 als Neuerfindung des Rades anpreist. Auf dem PC und Server gerne ein geeignetes Windows, im Smartphone habe ich damit aber schon zu viele schlechte Erfahrungen gemacht.

Ein iOS von Apple in Form des iPhone mag ein gutes, zuverlässiges und hochwertiges Smartphone-System sein, aber die dahinter liegende Preispolitik bin ich nicht bereit mit zu tragen. In zwei Jahren kostet das iPhone zum Beispiel bei O2 inkl. der Tarifgrundgebühren mehr als 1.250 Euro. Aus meiner Sicht mehr als übertrieben. Eine solche Summe würde ich anderweitig anlegen. Aber nicht für „nur“ ein Handy.

Das WebOS von Palm/HP machte mir in Form des PALM Pixi plus schon einen recht guten Eindruck, den ich in den vergangenen sechs Wochen mit dem Gerät gewinnen konnte. Bei Palm fehlt es mir aber an einer ausreichend großen Produktpalette und ich fand kein Gerät, welches meinen Wünschen gerecht wurde.

Blackberry…. Ein wirklich überzeugendes System im betrieblichen Umfeld und mit den richtigen Tarifoptionen im Rücken. Ich nutze dienstlich ja schon seit knapp acht Wochen ein Torch9800 und bin damit mehr als zufrieden.

Nun, letztlich bin ich dann bei einem Android hängen geblieben. In den aktuelleren Versionen ist das Betriebssystem als stabil und performant bekannt geworden, so dass ich mir sicher war, hier ein recht gutes und zuverlässiges System zu kaufen.
Aber natürlich war nicht nur das Betriebssystem ein Kaufkriterium. Preis, Display, Auflösung, Kamera, Speichergröße und die im Internet verfügbaren Softwarepakete spielten natürlich auch eine nicht unwesentliche Rolle.

Nach dem Lesen etlicher Test- und Erfahrungsberichte fiel meine Wahl auf das Motorola DEFY. Das Handy, welches in der Werbung als quasi „unkaputtbar“ angepriesen wurde. Wasserdicht, kratzfestes Display – schlicht ein ordentlich robustes Handy. Nach Werbeangaben soll es der Schutzklasse IP67 genügen. Also staubdicht und geschützt gegen zeitweises Untertauchen. Nicht, dass ich mit meinen Handys bislang unsanft umgegangen wäre, aber man kann ja nie wissen, was in Zukunft alles geschehen wird.
Das Defy nutze ich nun seit vier Tagen und bin mit dem Gerät sehr zufrieden.
Auch wenn ich leider erst kurz nach der Bestellung gelesen habe, dass es einen Serienfehler geben soll, der die Hörmuschel betrifft, so lasse ich es doch darauf ankommen. Kommt es zu einem Defekt, so schicke ich es ein. Wie gesagt…. wenn es dazu kommen sollte. Ich mache mir da keine überhöhten Sorgen.
Das Display des Defy ist selbst bei hellem Tageslicht und direkter Sonneneinstrahlung noch gut zu erkennen. Mein damaliges HTC Touch Diamond konnte man im Freien selbst bei bewölktem Himmel so gut wie gar nicht nutzen. Die Auflösung von 480x854Pixel bei 3,7Zoll des Defy macht ebenso einen sehr guten Eindruck. Alles lässt sich klar und deutlich ablesen, auch wenn die Schriftgröße auf ein Minimum gesetzt ist.
Der Prozessor ist mit seinen 800MHz vielleicht nicht der allerschnellste, dennoch reicht die Rechenleistung für alles, was ich bislang mit dem Gerät angestellt habe. Sämtliche Videos wurden flüssig und ruckelfrei wiedergegen und auch das Navigieren durch die verschiedenen Menüs oder das Browsen durch die Twitter- und Facebook-Apps bringt das Gerät nicht ins Schwitzen.

Ich werde sicher im Laufe der kommenden Wochen und Monate noch viele Erfahrungen mit dem Gerät machen. Die ersten Schritte damit haben wir aber schon gezeigt, dass das Android-System kein schlechtes Betriebssystem ist.