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Virus per Post – frei Haus!

Wie war das bisher mit den Viren?
Anfangs, als das Internet noch niemand kannte und es auch noch nicht wirklich existierte, fing man sich einen Virus durch eine infizierte Datei auf einer Diskette ein. Viren, wie der bekannte „Parity Boot“ kennt vermutlich noch der ein oder andere, der Ende der 1980er und Anfang der 1990er Jahre mit einem PC gearbeitet hat.
Mit den Akustikkopplern und Modems kamen dann Viren hinzu, die man sich in den verschiedenen Mailboxen einfangen konnte. Das blieb damals aber eher den Nerds (sic) vorbehalten, die diese Mailboxen nutzten und sich Dateien aus zweifelhaften Quellen herunterluden.

Mit Aufkommen des Internet waren es dann E-Mails, die als neues Verbreitungsmedium zum Einsatz kamen. Die Verbreitung geschah dann schon in Massen und wenn sich auch nur ein sehr kleiner Prozentsatz der Empfänger damit infizierten, so waren es danach dennoch etliche tausend infizierte Computer. Neben den E-Mails gab und gibt es natürlich noch jede Menge Schadcode in dubiosen Downloads oder direkt auf irgendwelchen Webseiten.
Soweit so alltäglich. Wir alle kennen die Gefahren und gehen mehr oder weniger ordentlich damit um. Lies den Rest dieses Beitrags

Schreib mal wieder (per Express ins Ausland)

scratchy logo of "deutsche post" on mailbox

Bild von Etienne Girardet via flickr.com. Lizenz: Creative Commons


Weißt du noch damals? Vor vielen vielen Jahren, als die Telekom und die Post ein gemeinsames Unternehmen war – die Deutsche Bundespost. Heute sind sie lange getrennt und haben innerlich wie äußerlich nichts mehr miteinander zu tun. Aber im tiefen Innern ist sie noch da. Die gemeinsame Vergangenheit. Die Wurzeln. Die Quelle für all das Übel, das einem als Kunden heute immer wieder entgegen schwappt.

Wie oft hatte ich schon die verrücktesten und unglaublichsten Erlebnisse mit der Telekom. Fehlgeleitete Rechnungen. Mitarbeiter, die keinen Schimmer hatten, wer für was zuständig ist. Briefe mit Informationen, die die absendende Abteilung selbst nicht verstand und nicht zuordnen konnte. So viele schaurig schöne Geschichten, die mich immer häufiger daran zweifeln ließen, wie dieses Unternehmen mit so einer Arbeitsweise jemals so groß werden konnte. Und bisher dachte ich immer, dass dies in der Form nur bei der Telekom möglich ist. Aber…
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