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Telekom: Mobilfunk-Bewegungsdatenerfassung deaktivieren

Die Telekom erfasst die Bewegungsdaten ihrer Mobilfunkkunden, verarbeitet diese weiter und erstellt dadurch Bewegungsprofile.
Das alles gemäß der gesetzlichen Vorgaben und natürlich werden die Daten anonymisiert, damit keine konkreten Rückschlüsse auf die Nutzer möglich sind.

Nach eigenen Angaben werden dabei auch einige Vertragsdaten zu dieser Auswertung hinzugezogen:

Für die Datenanalysen werden drei Vertragsattribute

  • Altersgruppe (10-Jahres-Schritte)
  • Geschlecht
  • Postleitzahl (erste 4 Stellen)

verwendet.

Dabei handelt es sich dabei um Methoden und Techniken, die häufig unter dem Begriff Big Data zusammengefasst werden, so die Telekom auf ihrer Webseite.

Das Unternehmen bietet aber auch die Möglichkeit, dass der Kunde dieser Sammlung und Auswertung der eigenen Bewegungsdaten widersprechen kann.
Auf der Seite http://telekom.de/opt-out kann man sich und sein Endgerät durch Eingabe des eigenen Namens und der Rufnummer aus dieser Datensammlung entfernen.

Wer also nicht möchte, dass das Bewegungsprofil seines im Netz der Telekom beheimateten Smartphones ausgewertet wird, sollte diese Möglichkeit nutzen und dem Ganzen widersprechen.

Keine Bild zur WM!

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In der kommenden Woche (6. Juni 2014), will der Axel-Springer-Verlag anlässlich der Fußball-WM wieder einmal eine „Bild“-Zeitung als Sonderausgabe veröffentlichen. Sie soll kostenlos „an alle deutschen Haushalte“ verteilent werden. Das alles sicher nicht aus reiner Nächstenliebe, sondern aus rein finanziellen Gründen.

Sicher, man kann die Aktion einfach ignorieren und die Ausgabe direkt in die Papiermülltonne werfen. Man kann dem Springer-Verlag aber auch zeigen, dass man dessen Blatt nicht haben möchte. Man kann ihm schlicht die Zustellung untersagen und ihm damit das Leben zumindest ein bisschen schwerer machen. Gründe dafür gibt es doch genug: Weil man mit seinen Methoden und seiner Auffassung von Journalismus nicht einverstanden ist, weil man den Papiermüll vermeiden will oder weil man einfach keine Lust darauf hat, ungefragt eine „Bild“-Zeitung zu bekommen. Lies den Rest dieses Beitrags