Archiv der Kategorie: Allgemeines

Der geschenkte Gaul aus dem Baumarkt (+UPDATE)

Die Sache mit dem geschenkten Gaul kennt man ja. Es war ja auch gut und lieb gemeint und ich bin auch dankbar für dieses unverhoffte und hilfreiche Geschenk. Aber es bedurfte nicht einmal dem Blick in das Maul des geschenkten Gauls, um festzustellen, dass der Hersteller dieses (im wahrsten Sinne des Wortes) Vierbeiners hier total versagt hat.

Ok, zu den Fakten: Es geht um Regale. Vier Baumarkt Regale. Genaugenommen um das STR-65-Z aus dem OBI-Hörnchen-Markt. Ein Kellerregal aus Metall mit fünf Böden und einer maximalen Belastbarkeit von 325kg. Die Verpackung selbst verspricht eine werkzeugefreie Montage, wobei die OBI-Webseite bei genau diesem Produkt zum Einsatz von Hammer und Schraubendreher rät. Da scheint man sich wohl selbst nicht sicher zu sein, wie man hier nun am besten vorgehen sollte.

Das OBI Metall-Steckregal ist mit insgesamt fünf Böden ausgestattet und überzeugt durch hochwertige Qualität. Jeder einzelne Boden hat eine Tragkraft von bis zu 65 kg bei gleichmäßiger Verteilung. Dank des praktischen Stecksystems lässt sich das Steckregal schnell und einfach montieren. Das Steckregal findet jederzeit Einsatz in Keller, Garage oder Haushalt. Die Regalmaße betragen (H x B x T) 195 cm x 100 cm x 40 cm.

„Hochwertig, praktisch, schnel und einfach!“ – Na, da kann dann doch nichts mehr schiefgehen, oder?! Also frisch ans Werk und mal schnell die vier Regale aufgebaut. Lies den Rest dieses Beitrags

Tschö 2013 – Hallo 2014

Timeout

Bild von Peter via flickr.com. Lizenz: Creative Commons

Nein, es ist ganz sicher kein Anflug von Schreibmüdigkeit oder sonst etwas in der Art.
Aber die letzten Wochen waren doch recht arbeitsreich und zum Teil stressig, so dass ich abends keine große Lust mehr hatte und auch die Wochenenden verbrachte ich weniger am PC.
Zum Jahresende möchte ich die Gelegenheit aber dennoch nutzen und noch mindestens diesen einen Blogpost schreiben.

Wieder liegt ein Jahr hinter uns. 2013 liegt in den letzten Zügen und wie schon in den vergangenen Jahren muss ich immer wieder feststellen, dass mir dieser Vorbeiflug der Jahre einfach viel zu schnell geht. Wenn man mal so ein paar Filmklassiker aus den 80er und 90er Jahren schaut und sich im Abspann das Produktionsjahr anschaut und einfach mal rechnet, dann zucke ich dabei immer wieder innerlich zusammen. Was? Das ist schon wieder so lange her? TopGun – 1986 – 27Jahre alt, Terminator2 – 1991 – 22Jahre alt und selbst der Herr der Ringe ist aus 2001 und damit schon 12 Jahre alt. Lies den Rest dieses Beitrags

Das Teil war ja e(h)-Schrott.

Wie heizt man der Holzkohle beim Grillen richtig ein?IMG_1499

Spiritus habe ich selbst nie benutzt. Es ist unpraktisch und birgt gerade bei anwesenden Kindern immer ein gewisses Risiko. Selten kamen diese festen Grillanzünder zum Einsatz. Die waren ja immer dann nicht zu finden oder aufgebraucht, wenn man sie am dringendsten benötigt hat.
Lange Zeit habe ich einen kleinen Gasbrenner genutzt, den man sonst zum Entfernen von Unkraut benutzt. Aber das war auch immer etwas umständlich und für mein Dafürhalten dauerte es einfach zu lange.

Ich wollte mal was Neues ausprobieren. Die – Kosten sollten sich aber in Grenzen halten und so traf es sich ganz gut, dass unser Supermarkt um die Ecke mal wieder ein paar „hochwertige“ elektrische Werkzeuge zum Kauf anbot. Grundsätzlich halte ich ja nichts von Werkzeugen und Elektrogeräten im Allgemeinen, die im Supermarkt verkauft werden, aber hier wollte ich eine Ausnahme machen.

Beim nächsten Einkauf fand sich kurz danach also das im Prospekt beworbene PARKSIDE Heißluftgebläse PHLG 2000 B1 für nur sage und schreibe 9,99 Euro wieder. Von diesem Hersteller habe ich in der Vergangenheit bisher nur gelesen und so hatte ich bislang keine eigene Meinung über die Qualität seiner Geräte.
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Kabel-TV mit Unitymedia – erste Erfahrungen

Pause

Bild von Zeitentrueckt via flickr.com. Lizenz: Creative Commons

Das Fernsehprogramm aus dem Kabel. Weg mit dem Satelliten. Das war unser Plan im November letzten Jahres.

Nun sind zwei Monate vergangen und ich kann von den ersten Erfahrungen berichten.
Durchwachsen, würde ich es nennen, denn richtig glücklich sind wir (noch) nicht.

Einerseits-  sind wir mit der Bild und Tonqualität sehr zufrieden und auch der Funktionsumfang des Unitymedia-HD-Rekorders ist recht gut. Aber alles auf dieser Welt hat auch seine Schattenseiten und die haben uns in den vergangenen acht Wochen schon so manches Mal Zweifeln lassen, ob der Wechsel vom Sat- zum Kabel-TV wirklich eine so gute Idee war.

Es fängt mir Kleinigkeiten an.
Der HD-Rekorder verfügt über eine Netzwerkschnittstelle und USB-Ports, die aber unbrauchbar sind. „Für spätere Zwecke vorgesehen.“ – so die Aussage im Handbuch. Es ist also unmöglich dem Gerät irgendwelche Daten (Senderlisten, Videoaufnahmen u. ä.) zu entnehmen. Es sei mit den TV-Sendern so vertraglich geregelt, dass die Zuschauer die Sendungen zwar aufnehmen, aber nicht anderweitig speichern dürfen. Die Daten auf der Festplatte sind verschlüsselt und so würde selbst der Ausbau der Festplatte nichts bringen. Was war das früher ein Leben, als wir die VHS-Kassetten mit der aufgenommenen Lieblingsserie einem Freund ausleihen konnten. Heute müsste ich ihm den ganzen Receiver mitgeben. Warum man nicht wenigstens die von Hand sortierten Senderlisten aus dem Gerät exportieren kann, ist für mich nicht im Ansatz erklärlich. Das kann jeder billige 30 Euro Receiver aus dem Baumarkt.

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