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Zuwachs in der Balltasche…

Es war mal wieder an der Zeit, dass sich in meiner Balltasche etwas verändern sollte.

Den bislang jüngsten Zugang – Rotogrip Mutant Cell – spielte ich in der Vergangenheit recht ungern, da das Daumenloch nicht richtig passte und ich den Ball nur verkrampft packen konnte. Daher kam hier eher der ältere Hammer No Mercy Beat’n zum Einsatz, welchen ich vor etwa einem Jahr gebraucht gekauft habe und dessen Fingertipps nun auch schon langsam am Ende sind.

Letztlich machte ich mich vor etwa vier Wochen auf die Suche nach einem geeigneten Schnäppchen. Die aktuellen Modelle der großen Hersteller ließ ich dabei von vornherein außen vor. Denn diese sind mir für den Zweck schlicht zu teuer und die Vorteiler der brandaktuellen Kerne und Oberflächen kann ich mit meiner bisherigen Erfahrung gar nicht ausnutzen. Daher beschränke ich mich auf Auslaufmodelle, die zum Teil sehr günstig in diversen Onlineshops oder in der Bucht verkauft werden.

Bei Ebay viel mir dann der Hammer Hardcore Brawl auf. Ein Ball für mittleres bis dickes Öl. Genau das, wonach ich gesucht habe. In diversen Onlineshops wurde dieser Ball noch für mehr als 160 Euro angeboten und so war ich am Ende froh, die Auktion gewonnen und den Ball zum halben Preis erstanden zu haben. Und nur drei Tage später lieferte der Paketdienst den schon heiß ersehnten Zuwachs meiner Balltasche.

Hardcore_Hammer_Brawl_06 Hardcore_Hammer_Brawl_12
Jetzt galt es nur noch, die drei benötigten Löcher in den Ball zu bekommen. Meine Jungs wollten mich schon überreden, den Akkubohrer aus dem Keller zu holen und das selbst zu erledigen. Doch diesen Gedanken konnte ich ihnen dann doch noch ausreden. 😉 Ich habe mich da lieber auf dem Weg nach Duisburg gemacht und Michael Krämer gebeten, diese Aufgabe zu übernehmen. Auf dem Weg habe ich auch gleich den unliebsamen Mutant Cell mitgenommen, damit dieser gefüllt, – einen neuen Daumenblock erhält und danach endlich wieder ordentlich zum Einsatz kommen kann.

Das soweit zur Pflicht. Jetzt kommt die Kür und damit meine Aufgabe, mich mit dem neuen Spielgerät anzufreunden und mich an die neuen Gegebenheiten zu gewöhnen. Die ersten Spiele waren schon recht vielversprechend, wenngleich mir dabei das Ölbild nicht so ganz entgegen kam. Aber eins nach dem anderen.

Die Entscheidung ist gefallen…

Nach meinem misslungenen Selbstversuch mit dem Blackberry Bold9000 suchte ich nach einer möglichen Alternative. Nein, ich scheute nicht die „softwareseitigen Umbaumaßnahmen“, die notwendig wären, um das Gerät ohne eine kostenpflichtige Blackberry-Option vernünftig ans Laufen zu bekommen. Mein Ziel war es vielmehr, ein Handy zu besitzen, auf das ich mich verlassen kann und an dem ich im Fehlerfall nicht umständlich herumoperieren muss.

Natürlich stellte ich an ein neues Handy gewisse Grundvoraussetzungen.
Zum einen natürlich das Betriebssystem.

Von Windows Mobile war ich geheilt. Auch wenn man bei Microsoft die aktuelle Version 7 als Neuerfindung des Rades anpreist. Auf dem PC und Server gerne ein geeignetes Windows, im Smartphone habe ich damit aber schon zu viele schlechte Erfahrungen gemacht.

Ein iOS von Apple in Form des iPhone mag ein gutes, zuverlässiges und hochwertiges Smartphone-System sein, aber die dahinter liegende Preispolitik bin ich nicht bereit mit zu tragen. In zwei Jahren kostet das iPhone zum Beispiel bei O2 inkl. der Tarifgrundgebühren mehr als 1.250 Euro. Aus meiner Sicht mehr als übertrieben. Eine solche Summe würde ich anderweitig anlegen. Aber nicht für „nur“ ein Handy.

Das WebOS von Palm/HP machte mir in Form des PALM Pixi plus schon einen recht guten Eindruck, den ich in den vergangenen sechs Wochen mit dem Gerät gewinnen konnte. Bei Palm fehlt es mir aber an einer ausreichend großen Produktpalette und ich fand kein Gerät, welches meinen Wünschen gerecht wurde.

Blackberry…. Ein wirklich überzeugendes System im betrieblichen Umfeld und mit den richtigen Tarifoptionen im Rücken. Ich nutze dienstlich ja schon seit knapp acht Wochen ein Torch9800 und bin damit mehr als zufrieden.

Nun, letztlich bin ich dann bei einem Android hängen geblieben. In den aktuelleren Versionen ist das Betriebssystem als stabil und performant bekannt geworden, so dass ich mir sicher war, hier ein recht gutes und zuverlässiges System zu kaufen.
Aber natürlich war nicht nur das Betriebssystem ein Kaufkriterium. Preis, Display, Auflösung, Kamera, Speichergröße und die im Internet verfügbaren Softwarepakete spielten natürlich auch eine nicht unwesentliche Rolle.

Nach dem Lesen etlicher Test- und Erfahrungsberichte fiel meine Wahl auf das Motorola DEFY. Das Handy, welches in der Werbung als quasi „unkaputtbar“ angepriesen wurde. Wasserdicht, kratzfestes Display – schlicht ein ordentlich robustes Handy. Nach Werbeangaben soll es der Schutzklasse IP67 genügen. Also staubdicht und geschützt gegen zeitweises Untertauchen. Nicht, dass ich mit meinen Handys bislang unsanft umgegangen wäre, aber man kann ja nie wissen, was in Zukunft alles geschehen wird.
Das Defy nutze ich nun seit vier Tagen und bin mit dem Gerät sehr zufrieden.
Auch wenn ich leider erst kurz nach der Bestellung gelesen habe, dass es einen Serienfehler geben soll, der die Hörmuschel betrifft, so lasse ich es doch darauf ankommen. Kommt es zu einem Defekt, so schicke ich es ein. Wie gesagt…. wenn es dazu kommen sollte. Ich mache mir da keine überhöhten Sorgen.
Das Display des Defy ist selbst bei hellem Tageslicht und direkter Sonneneinstrahlung noch gut zu erkennen. Mein damaliges HTC Touch Diamond konnte man im Freien selbst bei bewölktem Himmel so gut wie gar nicht nutzen. Die Auflösung von 480x854Pixel bei 3,7Zoll des Defy macht ebenso einen sehr guten Eindruck. Alles lässt sich klar und deutlich ablesen, auch wenn die Schriftgröße auf ein Minimum gesetzt ist.
Der Prozessor ist mit seinen 800MHz vielleicht nicht der allerschnellste, dennoch reicht die Rechenleistung für alles, was ich bislang mit dem Gerät angestellt habe. Sämtliche Videos wurden flüssig und ruckelfrei wiedergegen und auch das Navigieren durch die verschiedenen Menüs oder das Browsen durch die Twitter- und Facebook-Apps bringt das Gerät nicht ins Schwitzen.

Ich werde sicher im Laufe der kommenden Wochen und Monate noch viele Erfahrungen mit dem Gerät machen. Die ersten Schritte damit haben wir aber schon gezeigt, dass das Android-System kein schlechtes Betriebssystem ist.

Neuer Anstrich…

Es war mal wieder an der Zeit etwas zu tun. Etwas zu verändern.
Und genau dieses kleine Stück Veränderung ließ ich nun – wie man unschwer erkennen kann – meinem kleinen Webblog zukommen. Einmal das Fenster öffnen und durchlüften. Dazu noch ein neuer Eimer Farbe und ein paar Fotos an die Wand. Sieht doch schon ganz nett aus.

Sicher werde ich das ein oder andere Detail im Laufe der Zeit sukzessive auch noch ändern. Ich lasse mich da mal durch einen kompetenten Innenarchitekten eingehend beraten. 🙂

Bis dahin bleibt der Blick aus dem Fenster mit der Erkenntnis, dass es noch immer nicht Frühling ist und die -12-°C der vergangenen Tage sicher noch nicht das Ende des Winters waren. Wir bleiben also warm eingepackt.

 

Konzentration ist wichtig, …

…aber daran fehlt es leider noch allzu oft.

Mein erster Einsatz in der „Bowling – Bezirksliga Herren“ neigt sich dem Ende.

Noch zwei von insgesamt neun Spieltagen liegen vor mir und so ist es an der Zeit, einmal ein kleines vorab Resümee zu ziehen.

Die Spieltage verteilen sich mehr oder weniger gleichmäßig über einen Zeitraum zwischen September und März. Dabei treten immer sechs Mannschaften mit je fünf Spielern an, die nacheinander nach dem Prinzip Jeder-gegen-Jeden gegeneinander spielen. Die Bezirksliga Herren 2 – oder auch BZLH2 – findet immer sonntags auf Bahnen in Paderborn, Lippstadt, Bielefeld und Detmold statt und startet jeweils um 9:30Uhr. Das hat zur Folge, dass man bei einer Fahrtzeit von etwa 90 Minuten nach Bielefeld für einen Sonntag auch mal etwas früher aus den Federn muss. Aber das nimmt man doch sehr gern in Kauf. 😉

Zu Beginn wird für jede Mannschaft ein Spielschein ausgegeben, auf dem vermerkt ist, wer wann und auf welcher Bahn gegeneinander spielt. Dort werden nach jedem Spiel auch die erreichten Punktstände eines jeden Spielers und die Summe der Mannschaft vermerkt und vom jeweiligen Gegner abgezeichnet. Für ein gewonnenes Spiel erhält die Mannschaft zwei, bei Gleichstand jeweils einen und bei Verlust des Spiels null Punkte. So sind in einer Saison maximal 90 Punkte zu erreichen.

Zu Beginn gibt es eine 15-minütige Einspielphase, bei der sich jeder Spieler auf die Bahn einschießen kann. Danach folgen nacheinander drei Wertungsspiele. Während der Mittagspause gibt es für die Spieler meist etwas zu essen und für die Bahnen frisches Öl. Danach folgen die letzten zwei Spiele, so dass man meist um spätestens 16:30Uhr mit allen Spielen fertig ist.

Meine bisherigen Spielergebnisse hielten sich bislang noch etwas in Grenzen, was vor allem daran liegt, dass man bei den Wertungsspielen nicht allein oder nur zu zweit spielt, sondern eine längere Wartezeit zwischen den einzelnen Durchläufen zu absolvieren hat. Hier muss man sich immer wieder von neuem konzentrieren, was mir noch etwas schwer fällt. Beim Training spielt man maximal zu zwei oder zu dritt und bleibt so mehr oder weniger über das gesamte Spiel konzentriert.

Beim letzten Spieltag in Detmold lief es dann ganz ordentlich. Mit einem Schnitt von knapp 175 auf fünf Spiele und dem ersten 200 Punkte-Spiel im Ligaeinsatz war ich recht zufrieden.

Am kommenden Sonntag wird in Lippstadt und zuletzt in Paderborn gespielt. Bin gespannt, ob ich mich da nicht noch etwas verbessern kann.