Archiv der Kategorie: Persönliches

10 Jahre – aber da geht noch mehr…

Ich habe es geschafft! Ich habe die 10 Jahre voll gemacht!

Zuvor waren es genau 9 Jahre und 11 Monate. Nur ein Monat länger und ich hätte beim inzwischen leider insolventen Freizeitmöbel, Alu-Rad und Sportgerätehersteller Kettler mein 10jähriges Betriebsjubiläum feiern können. Da die wirtschaftliche Situation für das Unternehmen im Jahr 2010 aber auch schon kräftig auf der Kippe stand, zog ich es im Jahr 2010 vor, mir eine neue Wirkungsstätte zu suchen.

Heute schaue ich für einen Moment auf und betrachte den Wandkalender. Es ist Montag, der erste Arbeitstag im Jahr 2021.
Damit habe ich bei der Centrotec SE nun das vervollständigt, was mir der Wunsch nach einem sicheren Arbeitsplatz bei Kettler verwehrt hat.

10 Jahre sind nun voll – oder 120 Monate oder 2476 Arbeitstage. (laut einer Lohnsteuer-Webseite)

Dabei gab es bisher nicht einen Moment, an dem ich diesen Wechsel bisher bereut hätte.
Natürlich gibt es immer und überall auch mal mehr oder weniger Grund zu übergroßen Freude und man ist auch mal weniger motiviert als sonst. Aber solche Momente sind und waren die absolut Ausnahme.

Daher freue ich mich nun umso mehr, dass ich dieses kleine Jubiläum nun auf meiner ToDo-Liste abstreichen kann.

Auf zu neuen Taten! Vielleicht werden es ja dann auch 20 Jahre?!

Vodafone spendiert mir eine neue Fritzbox

Fritzbox 6591 Cable

Es kommt dann doch hin und wieder mal der Moment, in dem sich ein Internetprovider aktiv um seine Bestandskunden kümmert. Gewöhnlich sind es meist ja nur die Neukunden, denen ein Provider besondere Aufmerksamkeit zukommen lässt.

Vor zwei Wochen erhielt ich bereits per Briefpost die Information, dass die Vodafone (hier vormals Unitymedia) die FritzBoxen ihrer Kunden modernisiert. Alle Kunden, die eine FritzBox nutzen werden das neue Modell FritzBox 6591 Cable erhalten.

Vor wenigen Tagen erreichte mich nun der Karton mit der neuen Fritzbox und heute, während meines wohlverdienten Urlaubs, wollte ich mich dann um den Austausch kümmern.

RTFM?

Die Anleitung für den Austausch las sich ja zu gut, als dass ich ihr wirklich vollen Glauben schenken wollte. Man solle nur den alten Router ausschalten, abbauen und das neue Gerät mit den selben Kabeln verbinden. Fertig. Zitat: „Unser Netz erkennt Ihren neuen Router automatisch.“ Doch vor dem Einschalten kam erst einmal das Aufstellen und Verkabeln.

Anleitungen und Informationen zum Router-Tausch
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Ebay, Paypal – Eine kleine Odyssee

Ebay – Die Plattform, wenn man sich von alten Dingen trennen möchte.

So auch in diesem Fall, der sich am Ende aber zu einer Art Spießrutenlaufen entwickelt.

Nach dem Versand: Die Rückgabeanfrage

Es geht um einen ganz normalen Verkauf.
An einem Tag im Juli 2020 stelle ich ein gebrauchtes Gerät in Ebay ein.
Es wird erfolgreich für 150€ verkauft. Nachdem mir der Käufer die Summe per Paypal übersandt hat, versende ich den Artikel. Soweit – so alltäglich – so normal.

Einige Tage nach dem Versand erhalte ich von Ebay eine E-Mail: „Ihr Käufer hat eine Rückgabeanfrage geöffnet“. Darin die Information vom Käufer, dass der Artikel defekt ist. Die Verpackung sei unversehrt gewesen, allerdings zeigt das Gerät einen Fehler. Er konnte das Problem mit Fotos belegen, so dass ich an seiner Schilderung keinen Zweifel habe. Aber es ist nicht nachvollziehbar, wie es dazu kommen konnte. Da der Karton unversehrt war, kommt der Paketdienst als Verursacher nicht wirklich in Frage. Dort würde man den Schaden sicher auch nicht akzeptieren und begleichen. Der Käufer und ich einigen uns in ein paar Mails darauf, dass ich ihm 50€ zurück sende und er das Gerät behält.

Einigung mit technischen Hindernissen

Diese sog. Teilrückzahlung wird über Ebay verwaltet. Ich habe diese also dem Käufer über die entsprechende Funktion auf der Ebay-Webseite angeboten, woraufhin der Käufer eine Nachricht erhielt und darin die Rückzahlung akzeptieren oder ablehnen konnte. Er nahm sie wie geplant an.

So einfach könnte der Fall nun schon erledigt sein, wenn da nicht die Kombination aus Ebay und Paypal wäre.

Als ich mich das nächste Mal bei Ebay angemeldet habe, wurde mir die obige Information angezeigt. Bisher hatten sich der Käufer und ich nur über die Teilrückzahlung selbst geeinigt. Den Betrag selbst wollte ich nun anweisen. Daher war ich etwas irritiert, warum eine Erstattung nicht gesendet werden konnte, die ich selbst (noch) gar nicht in Auftag gegeben habe. Das ist wohl wieder ein Automatismus von Ebay, der nicht sauber an den Nutzer übermittelt und dargestellt wird.

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#Wirbleibenzuhause – Corona

Wir schreiben den 29.03.2020. Das erste Quartal des gefühlt noch so jungen Jahres ist übermorgen schon wieder vorbei.

Ein Blick aus dem Fenster. Es schneit. Nicht stark, aber schon seit einigen Stunden relativ stetig. Meteorologisch ist seit neun Tagen Frühling und seit heute Nacht leben wir sogar wieder in der Sommerzeit. Das Wetter kümmert es gerade herzlich wenig. Aber gut, für das Sauerland ist das ja nun nicht so ungewöhnlich, wenngleich es eigentlich mehr als genug Zeit im Winter für dieses Wetter gegeben hätte.

Und was gibt es sonst noch?

Ja, stimmt. Über das Wetter kann man viel reden und nachdenken, aber es dauert dann nicht sehr lange bis man wieder auf das Hauptthema der letzten Wochen zu sprechen kommt oder im Radio, Fernsehen oder Internet darüber liest und hört.

Corona

Diese eine Wort – dieses eine Virus, das aktuell die ganze Welt auf links dreht und unser Leben vollständig verändert.

Home-Office – Woche 3 beginnt jetzt

Seit zwei Wochen verbringe ich meine Arbeitszeit nun schon daheim im Home-Office. Erstmals in meinen mehr als fast 25 Jahren, die ich in der der IT-Branche arbeite. Während die Heimarbeit für Entwickler u. a. ja schon eher zur gelebten Regelmäßigkeit gehört, muss man als IT’ler mit meinem Tätigkeitsgebiet, mit Einsätzen an vorderster Front, schon regelmäßig den Schraubendreher zum Einsatz bringen, was von Zuhause eher schwierig wird. Remote-Schraubendreher mit Cloud-Anbindung hat leider noch niemand erfunden.

Ich spare mir zwar nun die Fahrzeit und könnte mich nach Feierabend so theoretisch 30-40 Minuten früher meinen Freizeitaktivitäten widmen, aber daran war in den vergangenen Wochen nicht zu denken. Längerfristig geplante Arbeiten mussten und müssen vorgezogen werden, so dass der Arbeitstag dadurch insgesamt länger wird. Der europaweit ausgerufene Home-Office-Einsatz der Kollegen, sorgte natürlich ebenfalls für erhöhten Support- und Arbeitsaufwand.

Leider fallen dafür im Gegensatz dazu sehr viele Möglichkeiten der Freizeitgestaltung weg. Glücklicherweise gibt es in Nordrheinwestfalen bislang keine Ausgangssperre, so dass wir uns noch frei draußen bewegen dürfen. Aber außer dem wöchentlichen Supermarktbesuch und dem ein oder anderen Spaziergang bzw. einer Tour mit dem Fahrrad ist da nicht mehr viel. Wir halten uns an die Aufforderung zuhause zu bleiben und soziale Kontakte größtmöglich zu vermeiden. Aber das ist schon nicht leicht und auf Dauer alles andere als erstrebenswert. Dafür bleibt das Auto größtenteils im Stall und spart sich in diesen drei Wochen mehr als 1.000km für die täglichen Ritt zur Firma. Dass der Preis für einen Liter Diesel aktuell bei knapp über einem Euro liegt, ignoriere ich dabei einfach mal. Besser gar nicht, als zu einem günstigen Preis zu tanken.

Auf dem Nachbargrundstück hat man in der vergangenen Woche ein Fertighaus quasi aus dem Boden gestampft. Aus dem Bürofenster konnte ich die Arbeiten gut verfolgen, was mir in der Firma in jedem Fall vorenthalten worden wäre.

Die Kinder sind nun dank Corona ganztägig zuhause und erhalten über eine zentrale Schulplattform neue Aufgaben in allen Fächern. Das ist für sie auch eine völlig neue Herausforderung und fordert eine Menge Selbstdisziplin. Bislang schlagen sie sich recht gut und profitieren natürlich auch davon, dass sie insgesamt mehr Freizeit haben und nicht jeden Tag so früh wie sonst aufstehen müssen.

Wir haben nun angefangen das Zimmer von Eric zu renovieren. Schon vor Corona hatte er sich eine neue Farbe und andere Tapeten an der Wand gewünscht. Die Tapeten hatten wir schon vor etwa vier Wochen gekauft. Ein Besuch in unserem Baumarkt um die Ecke (natürlich unter Berücksichtigung der gebotenen Abstandsregeln) sorgte jetzt noch dafür, dass wir nun alle Werkzeuge und Materialien im Haus haben. Für Beschäftigung ist also gesorgt. Wenngleich dies niemals zu meinen Hobbys zählen wird. Soviel ist mal klar.

Morgen geht es dann also in die dritte Woche im heimischen Büro. Ich bin gespannt, was neben den bisher schon geplanten Aufgaben noch so alles auf mich wartet. Langeweile kommt sicher nicht auf.

Allen Lesern meines kleinen Blogs wünsche ich weiterhin viel Gesundheit oder, im Fall der Fälle, gute Besserung.

Bleibt weiterhin zu Hause und haltet euch an die Empfehlungen, was Abstände und die Vermeidung sozialer Kontakte angeht.

Wir werden das Corona schon schaukeln!