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Aus 2 mach 4…

Mein Bowlingspiel entwickelt sich und immer häufiger spürte ich, dass das vorhandene Equipment nicht für alle Vorkommnisse geeignet ist.

Ist die Bahn stärker geölt, so war mein bisheriger Raw Hammer Psycho zwar sehr bemüht die Strikegasse in einem Bogen zu treffen, aber es blieb zumeist bei einem Durchrutschen über das vorhandene Öl der Bahn.

Dem wollte ich nun entgegen wirken und habe damit mein Ball-Arsenal aufgerüstet.
Durch Zufall fand ich im Internet ein Angebot über einen neuen und unbenutzten „Storm Attitude Shift“, der für einen sehr günstigen Preis angeboten wurden. Zeitgleich bot mir mein Ballbohrer Daniel einen seiner Bälle an, den er verkaufen wollte. Dies war ein „Hammer No Mercy Beat’n“. Beiden Angeboten konnte ich nicht widerstehen und so habe ich nun die Ehre mit insgesamt vier Bällen zum Training zu fahren. Und da merkt man erst, was man alles mit sich herumträgt. Eine neue Balltasche musste natürlich auch noch gekauft werden, da die Bälle ja schlecht in einer Plastiktüte transportiert werden können.

Die ersten Trainingseinheiten versprachen schon einiges. Wenngleich ich mich an die zwei neuen Bälle noch sehr gewöhnen muss. Diese starke Aktivität im hinteren Bahnbereich bin ich noch nicht so gewohnt und so sind meine aktuellen Ergebnisse noch nicht wieder so, wie zuvor. Es macht aber viel Spaß den Bällen zuzusehen und zu beobachten, was diese noch bewirken. Mein alter Ball wäre damit mehr als überfordert.

Außerdem braucht der Mensch doch immer neue Herausforderungen, oder?! 😉

Wieder ein Meilenstein…

Das Bowlingtraining macht sich bezahlt.
Mein Spiel wird zunehmend sicherer und konstanter und auch die Werte auf den Punktetafeln zeigen mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin.

Am heutigen Trainingstag konnte ich nun einen weiteren kleinen Meilenstein hinter mich bringen.
Vom perfekten Spiel (12 Strikes – 300 Punkte) bin ich noch weit entfernt, dafür fiel heute mein erstes Clean-Game. Als das Räumen aller Frames als Strike oder Spare.

Am Ende standen 210 Puntke auf dem Scoreboard und ich konnte mich damit in aller Ruhe und mit einem guten Gefühl auf dem Weg nach Hause machen.

Am Sonntag ost der nächste Trainingstag. Bin mal gespannt, was mich da erwartet. 😉

Aus vier wurden fünf…

Zuletzt schrieb ich ja schon davon, dass ich meine Technik beim Bowling wieder arg ändern musste, da sich wieder dieser und jener Fehler einschlich und eher Glückstreffer an der Tagesordnung waren.

Was macht man in so einer Situation?
Man spricht mit Leuten, die sich damit auskennen und geht bei Ihnen zur Schule. Und genau das werde ich in den kommenden Monaten regelmäßig tun.

Denn es stellte sich schnell heraus, dass mein Anlauf schlicht zu schnell und die vier Schritte zu lang waren. Das Ergebnis war, dass ich bei der Ballabgabe aufgrund der zu hohen Geschwindigkeit zu ungenau wurde und mal links und gerne auch mal rechts am Ziel vorbeiwarf.
Somit habe ich meinen Anlauf als erstes nun auf fünf Schritte erweitert, starte dabei aber am selben Punkt, so dass ich automatisch kleine Schritte machen muss, um nicht mit einem Bein auf der Bahn zum Stehen zu kommen. Ich musste mich wirklich dazu zwingen langsamer zu werden. Der Kopf war immer schneller, als der Rest.

Zum Ende des Tages hatte ich den Anlauf fürs Erste so unter Kontrolle, dass ich ruhig und mit kleinen Schritten anlaufen konnte und auch die Ballabgabe ruhiger und kontrollierter durchführte. Die ersten fünf Schritte in die richtige Richtung. 🙂

Die Technik macht’s…

Unkontrolliert…
Viel zu breit gestreut…
Ungleichmäßig…

Das waren so einige der Begriffte die ich bezogen auf meinen Bowling-Stil von Lothar zu hören bekam.
Ja zugegeben. Die Konzentration hat vielfach nachgelassen. Ich wurde insgesamt etwas nachlässig und habe nach und nach meinen Stil zu meinem Nachteil verschlechtert. Pins fielen insgesamt genug. Ich war auch nicht wirklich unzufrieden. Aber ich merkte schon, dass ich mehr oder weniger auf der Stelle trat und sich mein Durchschnitt nicht großartig veränderte.

Ich nutzt also die Gelegenheit mich nochmals intensiv einnorden zu lassen. Aufstellen, Anlauf, Abgabe. Und da merkte ich erst, wieviel ich davon wieder „vergessen“ habe. Kein Wunder also, dass viele Würfe das Ziel verfehlten. Ich war schlicht und einfach zu hektisch und zu schnell. Ball genommen, aufgestellt, losgerannt und ab. Und das alles in wenigen Sekunden.

Gestern war ich dann wieder beim Training, um die erneut gelernten Grundlagen wieder bewusst nachzuvollziehen. Habe mir viel Zeit gelassen und bewusst auf all die Dinge geachtet, die ein konstantes Spiel ausmachen. Gerade Körperhaltung, gerade Schultern, langsam Anlaufen und und und.

Nach 12 Spielen war dann Schluss. Das Punktekonto füllte sich nicht ganz so, wie zuletzt, aber das wird die Zeit sicher wieder richten. Wichtig ist nur, dass ich nicht wieder in den alten Trott verfalle.

Nun denn… versuchen wir doch mal im neuen Jahr etwas besser zu werden.